Abschlußrennen in Betra

Nach einer absoluten Schlammschlacht in Schopfheim am 11. Oktober, hofften unsere Enduro-Fahrer Steven und Björn Jatz auf ein lockeres Abschlußrennen in Betra am 18. Oktober.

 In der Enduro-X Cup Serie war dies der 5. Lauf in dieser Saison und war mit der Gesamtsiegerehrung verbunden. Klar, dass bei dieser letzten Veranstaltung in 2008 die ganze Familie mit dabei sein wollte. Somit startete man bereits am Freitagmittag um noch rechtzeitig vor der Dunkelheit die Strecke besichtigen zu können. Die Strecke war noch recht feucht und auf den rund 4km konnte man recht viel Schlamm mit den Schuhen aufsammeln. „Wird es am nächsten Tag besser?“ das war die bange Frage. Darüber und über viele andere Dinge konnte man später im Gasthof Adler in Dettingen noch intensiv bei einem perfekten Abendessen diskutieren.

Samstag, 18. Oktober 6:45 Uhr: Aufbruch für die beiden Fahrer und Günter Jatz als Servicemann.

 

 

Es folgten Dokumentenabnahme und Technische Abnahme bei herbstlichen Minusgraden auf der Rennstrecke des MSC Betra. Dann kam die Fahrerbesprechung so gegen 9:00 Uhr und der Start um 9:10. Insgesamt hatten sich 85 Fahrer und Teams zu diesem Rennen eingefunden. Nun hieß es 3 Stunden sein Bestes geben und so viel wie möglich an Runden auf das Konto des Teams zu verbuchen. Leider gab es in den ersten Runden einige Schwierigkeiten an den steilen Auffahrten und riskanten Passagen an den Zäunen, so dass diese rausgenommen wurden. Doch viele Teams hatten davor erhebliche Zeitverluste in Kauf nehmen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Jazz Raceing Team vom AMC Kurpfalz konnte sich aber von Runde zu Runde steigern. Gemessen an den Möglichkeiten war dann der 20. Platz ein schöner Erfolg. In der Gesamtwertung nach diesen 5 Rennen liegt nun das Team auf dem 8. Platz in der Klasse 5, wo in diesem Jahr 14 Teams am Start waren. Für das erste Jahr, mit allen Strapazen und als absolute Anfänger im Enduro-Sport eine Top-Leistung. Herzlichen Glückwunsch von den Clubkameraden und alle guten Wünsche für 2009.

Fast wie in der Wüste

Unter spätsommerliche Bedingungen kamen 203 Starter aus dem Enduro- und Motocross-Sport am letzten Septemberwochenende nach Baden-Baden, Sandweier auf den ehemaligen französichen Truppenübungsplatz.  Angesagt war der 6. Lauf im ADAC-Enduro-Pirelli-Cup. Dies war denn auch die zweite Veranstaltung für Steven und Björn Jatz. Im Gegensatz zur letzten Veranstaltung in Bühlertann, die unter Regen im Schlamm stattfand, hatte man nun in Baden-Baden das Vergnügen den tiefsten Rheinsand kennenzulernen. Das ist so ungefähr die Qualität wie eine Nordseedüne oder wie in der Wüste. Auf jedenfall so richtig schön tief und ohne Grip. Da solch eine Enduroveranstaltung nicht vom Start weg entschieden wird, kämpfte sich das Team des AMC Kurpfalz über die vollen 4 Stunden Runde um Runde durch diese extremen Bedingungen. Verständlich war denn auch, dass die Strecken-beschaffenheit stetig schlechter wurde. Nicht nur tiefer Sand, auch extreme Bodenwellen forderten die absolute Leistungsfähigkeit der Teilnehmer. Leider auch verbunden mit zahlreichen Stürzen bei den engen Waldpassagen und den extrem tiefen sandigen Kurven. Zum Glück ohne größere Verletzungen. Steven und Björn hatten sich auf einen 2er Rhythmus eingestellt. Das heißt, alle 2 Runden, für die man jeweils so ca. 12 Minuten benötigt, wird gewechselt. Obwohl Steven in einer schnellen Waldpassage eine intensive Bekanntschaft mit einem ca. 20cm starkem Baum machen durfte, waren beide am Ende glücklich dieses Rennen durchgestanden zu haben. Am Ziel und unter den Platzierten das machte beide besonders stolz. Dafür auch die herzlichsten Glückwünsche der Clubkameraden.

 

Die Bilder wurden freundlicherweise von C. Rogage zur Verfügung gestellt:

Schwäbische Schlammschlacht

Am 13. September veranstaltete der MSV Bühlertann das 6. Bühlertanner ADAC-4-Stunden-Enduro im Rahmen des ADAC Pirelli-ENDURO-CUP 2008. Nachdem Steven Jatz seine neue 250er KTM eingefahren hatte, sollte diese Veranstaltung als Feuertaufe herhalten. Die nächste Veranstaltung im Enduro-X Cup ist leider erst am 4. Oktober, also mußte man woanders an den Start gehen. Björn und Steven Jatz hatten sich daher das 4-Stunden-Rennen rausgesucht, um wieder als Team fahren zu können. Normalerweise rechnet man im September mit einem herrlichen sonnigen Altweibersommer. An diesem Samstag war davon leider nichts zu spüren. Bereits in der Nacht gab es heftige Regenfälle. Steven und Björn waren bereits am Freitag abend angereist und hatten damit eine laute und nasse Nacht hinter sich, als sie am Morgen sich auf den Weg machten um die Strecke zu besichtigen. Die laute Nacht bescherte der Veranstalter fast kostenlos, denn ein riesiges Festzelt stand mitten auf der Wiese des Fahrerlagers. Fast traditionsgemäß fand da am Freitagabend ein zünftiges Rockkonzert statt. Für 13:00 Uhr war der Start dieses 4 Stunden Rennens angesagt. Das bedeutete für Günter Jatz, der den Boxenservice übernahm, um 12:00 Uhr den Serviceplatz in der Boxenzone einzurichten. Eine recht anstrengende und feuchte Angelegenheit bei dauerhaftem Nieselregen. Pünktlich um 13:00 Uhr ertönte dann der Startschuß für die 69 Teams der Einsteigerklasse. Björn hatte sich die Startphase ausgesucht. Wie die meisten Teams, hatte auch er in der ersten Runde mit den widrigen Streckenverhältnissen zu kämpfen. Diese erste Runde hatte viel Kraft gekostet. So war es besser bereits jetzt zu wechseln. In der Wechselzone übergab er die Startnummer 221 an seinen Bruder Steven. Dieser begab sich mit seiner neuen Maschine hoch motiviert auf die Strecke. Doch auch er mußte sich erst auf die Streckenverhältnisse einstellen. Nachdem der Veranstalter einige wirklich riskante Auf- und Abfahrten herausgenommen hatte, lief es dann für alle besser. Von Runde zu Runde konnten sich die Zwei steigern. Am Ende wurden dann Zeiten unter 10 Minuten pro Runde gefahren. Mit 19 Runden konnte das JAZZ Racing Team des AMC Kurpfalz nach mehr als 4 Stunden hoch zufrieden sein. In den darauffolgenden Tagen gab es noch umfangreichen Reinigungsarbeiten um die Motorräder auf die nächste Veranstaltung in Baden-Baden am 27. September vorzubereiten. Auch dort wird der ADAC Pirelli-ENDURO-CUP 2008 mit seinem 6. Lauf ausgetragen. Glückwünsche der Clubkameraden zu diesem Ergebnis und viel Erfolg am 27.09.

Hofis Stoppelcross

Im Prinzip eine einfache Idee: Man nehme einen Stoppelacker und kurz bevor dieser gepflügt werden soll, markiere man eine Cross-Strecke darauf. Verzichte auf große Sprunghügel und allen anderen Schnick-Schnack. Dann mache eine ordentliche Werbung und verlange ein geringes Startgeld. Mit dieser Idee hatte Thomas Hofmeister aus Rottenburg am Neckar letztlich einen tollen Erfolg. In der Nähe des Ortes Neuenstetten konnte er auf zwei Feldern einen tollen Parcour bereitstellen. Insgesamt hatten sich 133 Einzelfahrer und Teams aus dem Enduro- und Cross-Sport am Wochenende des 16. Und 17. Augusts zu dieser neuen Veranstaltung eingefunden. Steven und Björn Jatz vom AMC Kurpfalz wollten sich diese Gaudi natürlich nicht entgehen lassen. Schon frühzeitig hatten sie sich als Team gemeldet. Leider hatte Steven beim Training davorliegenden Mittwoch großes Pech mit seinem Hinterrrad und konnte deshalb nicht an den Start gehen. Björn hatte zwar ein defektes Radlager am Mittwoch in Kauf nehmen müssen, aber das ließ sich bis zum Freitag reparieren, so dass einem Start als Einzelfahrer nichts im Wege stand. Eigentlich waren die Wetterprogrnosen recht optimistisch. Doch leider hatte eine feuchte Nacht und dichte Hochnebel die Strecke recht feucht werden lassen. Der erste Start war für 11:00 Uhr festgesetzt. Tatsächlich ging es auch pünktlich mit einem Cross-Start für die erste Enduro-Gruppe von fast 40 Fahrern los. Doch die erste Runde erwies sich als der absolute Horror. Feuchte Erde und Getreidehalme verklebten Vorder- und Hinterrad zu große, glatte Klumpen. Björn brauchte für die erste Runde so ungefähr 14 Minuten. Zum Vergleich: In der Runde 21 waren es nur 3 Minuten und 58 Sekunden. Nach 3 Stunden körperlicher Höchstleistung war das Rennen dann beendet. Björn konnte am Ende mit seinem 6. Platz unter den 8 Fahrern in seiner Klasse hoch zufrieden sein.

Enduro-X Cup in Künzelsau

Der 3. Lauf beim Deutschen Enduro-X Cup wurde am 26. Juli vom AMC Künzelsau ausgerichtet. Am Fuße der malerischen Burg Stetten liegt die Autocross – Strecke „Stettenring“, wo mehrmals im Jahr tolle Rennen stattfinden.

 Doch der AMC Künzelsau hat auch eine Vorliebe für den Enduro-Sport. Bereits im April war rings um den Stettenring eine Enduro-Trainingsveranstaltung. Für den 26. Juli wurde ein Enduro-Pacour mit ca. 4 km Streckenlänge vom Veranstalter abgesteckt und teilweise regelrecht aufgebaut. Einerseits waren es die flüssigen und schnellen Passagen, die für die Zuschauer spannenden Motorsport präsentierten. Andererseits gab es auch die technisch anspruchsvollen Ecken mit steilen Auf- und Abfahrten, sowie kurvenreichen schmalen Walddurchfahrten.

Unter den 152 Teams und Einzelfahrern, die zu dieser Veranstaltung genannt hatten, waren auch Steven und Björn Jatz vom AMC Kurpfalz e.V. Sandhausen. Da es wirklich sinnvoll ist die Strecke vor dem Rennen zu besichtigen, hatte das Team sich bereits am Freitag auf den Weg nach Künzelsau gemacht. Diesesmal begleitet von Björns Frau Sandra und dem begeisterten Motorsport-Fan Timo Rößler.

 Vater und Boxenhelfer Günter Jatz folgte erst am Samstag. Die „lockere“ Streckenbesichtigung am Freitag wurde dann in einem 2 Stunden – Marsch absolviert. Mit herrlichem Sommerwetter und absolut trocken präsentierte sich der Renntag am Samstag. Allerdings waren bereits um 9:00 Uhr zum Zeitpunkt des Starts die Temperaturen nahe der 30 Grad-Grenze. Für die Teilnehmer und Betreuer wiedereinmal eine wahre Hitzeschlacht. Wohl dem, der einen Sonnenschirm oder gar ein Zelt und ausreichend Getränke im Fahrerlager zur Verfügung hatte. Kurz nach 9:00 Uhr erklang das Startsignal für die erste Gruppe. Steven und Björn mit der Startnummer 508 waren in der 4. Startgruppe. Da der Start im mittleren Teil der Strecke erfolgte, war die erste Runde ca 4 Minuten länger. Steven übernahm den Start und die erste Runde für das Team. Dann folgte Björn mit seiner ersten Rennrunde, für die er ca. 10 Minuten und 40 Sekunden benötigte. Dichte Staubwolken auf der Strecke erforderten ständig höchste Konzentration. Außerdem veränderte sich die Fahrspur von Runde zu Runde. Was bei einem derart großem Starterfeld nicht verwunderlich ist. Den Teilnehmern war in der Boxengasse, bei den kurzen Verschnaufpausen die Anstrengung deutlich anzusehen. In der 7. Runde wurde Björn in einer Auffahrt abgedrängt, dadurch war der Schwung weg. Also mußte er wieder zurück und erneut ansetzen. Wertvolle 10 Minuten waren da verloren. Die KTM 620SC wiegt immerhin ca. 125 kg. Klar, dass man eine solche Maschine nicht mehr den Berg hochschiebt. Pünktlich um 12:00 Uhr senkte sich leider die Zielflagge. Schade, denn es wäre fast noch eine Runde für das Jazz Racing-Team vom AMC Kurpfalz drin gewesen. Nach diesem 3. Lauf liegt unser Team auf dem 11. Platz in ihrer Klasse. Unter den 135 eingeschriebenen Teams ist man mittlerweile auf einem 77. Platz. Für die erste Saison, als absolute Neueinsteiger, ein beachtlicher Erfolg. Einen herzlichen Glückwunsch von den Clubkameraden des AMC Kurpfalz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Enduro-X Cup 2. Lauf

Nachdem Björn Jatz die erste Veranstaltung alleine überstehen mußte, war Steven Jatz zur zweiten Veranstaltung in Niederwürzbach am 21. Juni wieder fit. Unter den insgesamt 69 Teilnehmern beim Enduro-CUP sind auch Björn und Steven Jatz als „Jazz Racing Team /amc kurpfalz“ eingeschrieben. Niederwürzbach war in den 80ern Austragungsort eines Motocross WM Laufes. Danach stand den Fahrern eine super Infrastruktur zur Verfügung. Ein riesiges Fahrerlager und schönes Clubheim mit Sanitäranlagen inklusive Duschen waren vorhanden. Die EnduroX Runde setzt sich aus einer traumhaften Motocross Strecke mit zahlreichen Auf- und Abfahrten, schönen Anliegern, Tables und typischen Enduro Passagen mit Single Trails durch die kleinen Wälder mitten in der Crosspiste zusammen. Für Abwechslung war gesorgt und die ausgewogene Mischung aus Enduro und Cross begeisterte alle Fahrer.

 Pünktlich um 9:00 Uhr senkte sich die Startflagge zum ersten Rennen über 3 Stunden an diesem Tage. Björn und Steven mit der Team-Startnummer 508 waren in der 5. Klasse – Einsteiger – Teamwertung nach ca. 7 Minuten ebenfalls auf der Strecke. Die erste Runde wurde von Steven gefahren, dann ging es im entsprechenden Wechsel weiter, so dass immer nur ein Fahrer des Teams auf der Strecke war. Für Steven war dies die erste richtige Veranstaltung mit allen Herausforderungen an Mensch und Maschine. Nach seiner Verletzung war dieses Rennen eher als Versuch der Eingliederung zu verstehen. Mut fassen und testen wo die Grenzen liegen, so ungefähr könnte man seine Einstellung beschreiben. Björn dagegen hatte sich vorgenommen seine Rundenzahlen und Rundenzeiten gegenüber Schweyen deutlich zu verbessern.

 

 

Nach 3 Stunden Rennzeit konnte sich die Boxencrew mit Günter, Sandra und Leonie wirklich freuen. Steven hatte einige gute Runden hinlegen können und Björn konnte sich tatsächlich steigern. Die Platzierung war dann realtiv unwichtig. Viel schöner war es beide mit dem Blick in den Augen zu sehen: „Vorwärts – Aufwärts“. Bei der nächsten Veranstaltung, am 26. Juli in Künzelsau dürfen wir dann einiges von den beiden erhoffen.

Faszination Enduro-Sport

                                                         

Steven und Björn Jatz sind wohl etwas motorsportlich vorbelastet. Allerdings haben beide die Liebe zu den 2 Rädern gefunden. So wundert es nicht, wenn man 2 KTM 625ccm auf einem Hänger durch Sandhausen fahren sieht. Beide wollen 2008 als Team im Enduro-X-Cup mitfahren.

Die erste Veranstaltung war nun am 3. Mai im französischem Schweyen, in der Nähe vonn Zweibrücken. Mit rund 80 Fahrern war die Veran-staltung recht gut besucht. Björn mußte nun ver- suchen als Einzelfahrer die Teamwertung für seinen Bruder mit zu holen. 3 Wünsche nahm er beim Start um 9:05 mit auf die Strecke: 1. Nicht runterfallen, 2. Ankommen und 3. nicht Letzter werden. Alle 3 Wünsche gingen in Erfüllung. Obwohl die rund 5 km lange Strecke doch recht kräfteraubend war, konnte Björn die 3 Stunden Fahrzeit durchstehen. Seine Worte nach der Zieldurchfahrt: „Ich denke wir müssen sehr hart trainieren, wenn wir weiter nach vorne kommen wollen“.

 

Dann hoffen und wünschen wir mal dem jungen Team für die nächste Veranstaltung am 21. Juni in Niederwürzbach viel Kondition und Erfolg.

Alexy / Knaus gewinnen die Rallye Niedersachsen 26./27.09.2008

Rallye Niedersachsen 2008 Nach Frank Richerts frühem Ausfall setzten sich Carsten Alexy / Karlheinz Knaus im Audi Quattro bei der ADAC-Rallye Niedersachsen gegen Guido Imhoff im VW Golf durch.59 Teams – darunter 16 Suzuki Swift und 9 HJS-Turbo-Diesel – starteten am Freitagabend in Osterode am Harz. Als einzige Prüfung dieser Etappe stand der Rundkurs Ührde auf dem Programm. Frank Richert (Ford Escort Cosworth) knöpfte Carsten Alexy (Audi S2 Quattro) 17 Sekunden, Sönke Milon im Mitsubishi Lancer Evo 8 sogar 28 Sekunden ab. Milon musste sich sogar noch um eine Sekunde gegen einen blendend aufgelegten Mathias Kuhnert im kleinen Citroen C2 R2 beugen, blieb aber knapp vor Guido Imhoff im VW Golf III. Diese Prüfung stieß auf keinerlei Gegenliebe bei den Fahrern – mit viereinhalb Runden und 22 km Länge auf schmalen Wirtschaftswegen, fast ohne Überholmöglichkeiten, erzählte jeder Fahrer nur davon, wo und wie oft und von wem er behindert worden ist.Am Samstagmorgen fielen gleich zum Auftakt zwei wichtige Vorentscheidung auf der 12 km langen, anspruchsvollen (viele Kuppen!) Prüfung bei Elbingerode. An Richerts Escorts brach eine Antriebswelle, der Berliner musste den Cossie früh in den Transport-LKW fahren. Sönke Milon flog auf der Prüfung raus, wobei sich Copilot Peter Steffen Verletzungen zuzog. Im Nebel gelang Mathias Kuhnert eine unglaubliche Bestzeit, während Alexy / Knaus die Führung übernahmen. Zum Abschluss der ersten Schleife attackierte Imhoff die führenden Alexy / Knaus und verringerte den Rückstand auf 14 Sekunden. Doch auf der zweiten und dritten Schleife rückte die Audibesatzung die Hackordnung zurecht und gewann die restlichen sechs Prüfungen!Im Ziel hatten Carsten Alexy und Karlheinz Knaus eine gute Minute Vorsprung und durften sich über ihren ersten Masters-Sieg freuen.Trotz einiger Ausritte und technischer Defekte blieb die Ausfallquote gering: 48 von 59 Teams rollten durch das Festzelt ins Ziel.

Endstand Niedersachsen-Rallye 2008:
1. Alexy/Knaus      Audi S2 Quattro        1:03:12,8 Std.
2. Imhoff/Walker    VW Golf III Kit Car     + 1:01,8 Min.
3. Kuhnert/Söbke  Citroen C2 R2            + 2:32,2 Min.

ADAC Rallye Potzberg am 20. September 2008

Potzberg 2008Am 20. September trafen sich insgesamt 47 Rallyepiloten zur Rallye Potzberg im Rallyezentrum Altenglan.Nachdem nur 2 Starter in der Gruppe F2005 / N 2 gemeldet waren, und der Kollege auch noch in die Gruppe H gewechselt hatte, wurde unser Team mit der Gruppe F2005 / N3 zusammengelegt.Das bedeutete , dass man sich mit dem 1600ccm-Corolla mit 20 Autos bis 2000 ccm im Wettbewerb befand. Nachdem die Rallye Potzberg zu 100% auf Asphalt stattfand, war dies, vorsichtig ausgedrückt, nicht unbedingt ein Vorteil. Allerdings war der Toyota , auch dank des von den Sponsoren von B & S Kfz- und Zweiradservice St. Leon gespendeten Auspuffs, in Bestform. Die Wertungsprüfungen (WP) 3 und 6 (Freisen/Westrich ) waren Teil des diesjährigen Rallye-WM Laufs in Deutschland, und entsprechend anspruchsvoll zu fahren! Die WP 2 und 5 war eine extrem schnelle Bergabstrecke, die in den Vorjahren bergauf gefahren wurde. Hier war der 1600er-Corolla, im 6. Gang voll ausgedreht mit 160 km/h, am Limit. Die Fahrzeuge der höheren Klasse waren hier natürlich deutlich im Vorteil. Immerhin erreichte unser Team den 10. Platz in der Klasse und den 19. Platz in der Gesamtwertung – bei 47 Startern ein Erfolg.

Ein großes Lob den Veranstaltern des MSC-Potzberg (pünktlich um 21:15 war der Aushang raus, auch keine Selbstverständlichkeit) für eine tolle Veranstaltung mit nahezu perfekter Organisation, die eigentlich mehr Teilnehmer verdient hätte.

Drittes Rallye-Wochenende in Folge – Calw im Regen

Die Rallye Calw ist etwas Besonderes!
Bereits bei der technischen Abnahme bekamen die Teilnehmer das besondere Flair dieser Rallye zu spüren. So durfte sich, zum Beispiel, unser Team mit einem technisch (nicht so) bewanderten Kommissar herumärgern. Seine Behauptung, FIA-Sitze seien in der Klasse F2005 vorgeschrieben, konnte er auch nach fast 20 Minuten emsigen Herumblätterns in diversen Unterlagen nicht belegen. Ebenso erfolglos verlief eine spätere Kontrolle bezüglich der vorgeschriebenen feuerfesten Unterwäsche. Eigentlich sollten die Herren Funktionäre wissen wovon sie sprechen.
Nun zum Sport! Nachdem sich die Strecke beim Abfahren noch stellenweise trocken präsentierte, entschieden sich einige Teams auf trockene Verhältnisse zu setzen. Im Gegensatz zu unserem Team! Uwe Buhmann und Günter Jatz ließen sich auf keine Diskussionen ein, setzten konsequent auf Regenreifen, und pünktlich zum Start begann es zu regnen! Natürlich sorgte des Wetter auch gleich in der WP3 für Unmut. Eine Schikane auf der Landstraße wurde von einem Teilnehmer regelrecht weggefegt und die Prüfung wurde aus der Wertung genommen. Im Rundkurs WP 5 – "Spindelers Hof" – wurden die Streckenverhältnisse immer schlechter. Durch die teilweise sehr verschmutzte Fahrbahn wurde es im Zusammenspiel mit der Nässe stellenweise gefährlich glatt. Ein Team, in der gleichen Klasse wie Buhmann / Jatz, auf einem Toyota AE86 unterwegs, schlug in einen Baum ein, glücklicherweise ohne gravierende Folgen für die Besatzung. Unser Team fuhr die Prüfung zu Ende, danach wurde dann auch diese WP neutralisiert.
Leider führte dies auch zu einigen Unstimmigkeiten beim vorläufigen Aushang. Buhmann/Jatz hatten für die WP 5 ca. 4 Minuten und 20 Sekunden benötigt. Laut Aushang erhielten alle anderen Fahrzeuge (die nicht mehr gefahren waren) eine Zeit von 3 Minuten und 58 Sekunden angerechnet. Wohl etwas ungerecht. Auf Nachfrage bei den Sportkommissaren gab es keine Antwort zu dieser Entscheidung! Beim endgültigen Aushang war dann aber auch diese Zeit korrigiert worden.
Somit konnte man sich zu sehr später Stunde noch über den 4. Platz unter 10 Startern in der Klasse freuen.
Getrübt wurde die Freude über das letztendlich gute Abschneiden dann nur noch durch den total aufgeweichten Parkplatz auf der Wiese vor der Halle, teilweise mußten die Fahrzeuge mit einem Traktor auf die Straße gezogen werden. Insgesamt passte das chaotisches Ende zu dieser Veranstaltung. Wie bereits eingangs erwähnt – die Rallye Calw ist wirklich etwas Besonderes!