Weihnachtsmarkt, Carrera-Rennen und Nikolausfeier

Auch in diesem Jahr nahm der AMC Kurpfalz wieder am Weihnachtsmarkt teil. Trotz nicht allzu gutem Wetter konnten wir uns über zahlreiche Besucher an unserem Stand freuen. Bei Winzerglühwein, Dezemberpunsch, Bratwurst und Scampi-Spießen konnte man die Vorweihnachtszeit so richtig genießen. Allen Gästen sowie den fleißigen Helfern ein großes Dankeschön.
Am Sonntag, dem 13.12., machten sich einige Mitglieder des AMC Kurpfalz auf nach Hockenheim ins neue Domizil des Renncenters Hockenheim. Nach längerer Pause, bedingt durch den Umzug des Renncenters von Mannheim nach Hockenheim, wollten wir mal wieder die Slot-Cars flitzen lassen. Nachdem das neue Layout der Bahn begutachtet war, starteten unter der fachkundigen Leitung von Markus vom Renncenter, auch schon die Trainingsläufe.
Nachdem alle 6 Spuren der Bahn durchgetestet waren, konnte das Rennen beginnen. Sechs Durchgänge à 7 Minuten waren zu absolvieren. Den 6. Platz belegte Günter mit insgesamt 102 Runden, 3 Runden mehr hatte Katja am Schluss absolviert, was ihr den 5. Platz einbrachte. Björn mit 110 Runden belegte Platz vier. Den Bronzerang erzielte Uwe mit 117 Runden. Denkbar knapp verlief der Kampf um den Sieg. Rundengleich, mit 15,8 Sekunden Vorsprung, konnte sich Michael den ersten Platz vor Marc sichern. Da wir noch ein wenig Zeit zur Verfügung hatten, hängten wir gleich noch ein Sprintrennen mit 6 Läufen à 3 Minuten dran. Hier siegte Michael, mit 76 Runden wieder rundengleich, vor Marc. Den 3. Platz belegte diesmal Björn vor Uwe, beide mit 71 Runden. Katja wurde erneut 5. vor Günter. Nach dem Rennen gab es eine Siegerehrung mit Urkunden von Markus und Schokonikoläusen von Günter.
Anschließend machten wir uns auf den Rückweg nach Sandhausen zu unserer diesjährigen Nikolausfeier. Diese fand dieses Jahr im Nebenzimmer des Hardtwald-Restaurants statt. Erfreulich zahlreich erschienen, verbrachten unsere Mitglieder hier einen schönen Sonntagnachmittag. Die von unserem Vergnügungsausschuß, Regina und Julia, liebevoll ausgesuchten Präsente erfreuten die anwesenden Kinder.
Der AMC Kurpfalz wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Bekannten sowie der Einwohnerschaft Sandhausens auf diesem Wege ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

Saisonende in Betra

Der letzte Lauf im Enduro-X Cup fand, wie 2008, in Betra bei Bad Horb statt. Steven, Björn und Vater Günter Jatz reisten bereits am Freitagnachmittag an, um sich die Strecke in Ruhe anschauen zu können. Im Gegensatz zu 2008 war die Streckenführung deutlich kürzer, dafür wesentlich besser für die Zuschauer einzusehen. Zu der Zeit sorgte die Streckenbeschaffenheit für allgemeine Renneuphorie.
Übernachtet wurde im Landgasthaus Adler in Dettingen. Schon in den Nachstunden machte das Klopfen der Regentropfen unseren Fahrern etwas Sorgen. Am Samstagfrüh ging es dann erneut zum Gelände.
Von weiten sah das Ganz gar nicht so dramatisch aus, aber es regnete noch immer, wenn auch eher man von Nieselregen reden konnte. Ruckzuck wurde der Pavillon in der Boxengasse aufgebaut.
Papierabnahme und technische Abnahme waren dann auch recht schnell erledigt. Es blieb dann noch genügend Zeit für ein kleines Frühstück, das der ausführende Verein, der MSC Betra mit seinen Helfern organisiert hatte. Danach hieß es schon fertigmachen zum Start. Sehr genau um 9:30 Uhr am Samstag, den 17. Oktober fuhren die 73 Motorräder in ihren Startgruppen los. In der Klasse 4, den Einzelfahrern über 3 Stunden, waren insgesamt 30 Fahrer in das Rennen gestartet. Doch nun zeigte sich, was der nächtliche Regen angerichtet hatte. Der Boden war extrem schwer und auf den Stoppelfeldern von Stroh überzogen. Das zusammen sorgte für verklebte Vorder- und Hinterräder. Am Schräghang blieben bereits die ersten hängen. Die Auffahrt in der Nähe der Scheune brachte dann das Chaos. Steven hatte zwar einen Superstart, doch gerade die Auffahrt wurde ihm zum Verhängnis. Die Maschine ließ sich fast nicht mehr bewegen. Trotz mehrfachem Reinigen der Räder ging es nicht richtig voran. So brauchte Steven dann rund 40 Minuten für die Runde. Das wars dann. Björn kam dank der höheren Leistung seiner KTM 450 SX besser zurecht. Dennoch kämpfte er auch gegen die widrigen Verhältnisse. Nachdem der Schützer des vorderen rechten Dämpfers sich gelöste hatte, wäre fast das AUS gekommen. Zum Glück konnte der Schaden wieder behoben werden. Nach der längeren Pause fuhr Björn bis zum Ende durch. Von den gestarteten 30 Fahrern seiner Klasse erreichten nur 14 die Zieldurchfahrt. Allein diese Ausfallquote zeigte wie schwer das Rennen war. Björn konnte mit dem Ergebniss wertvolle 7 Punkte in der Cup-Wertung hinzugewinnen.
Da dies der letzte Lauf in diesem Jahre war, konnte im Anschluß auch die Jahresendwertung erstellt werden. In der Klasse 4 waren 2009 51 Fahrer an den Start gegangen. Steven erzielte mit 6 Veranstaltungen den 29. Rang und Björn mit 5 Veranstaltungenn den 33. Rang. Dafür, dass beide erstmals als Einzelfahrer im Endurosport gestartet sind, eine ganz tolle Leistung. Zu dieser gratulieren die Clubkameraden recht herzlich.

  
 Etliche Probleme mit überkochenden Kühler  Heftiger Lehmschlamm an Björns KTM
   
 Andere Fahrer hatte gleiche Probleme  Björns rechter Dämpferschutz ist abgerissen
   
 Auf Schlingerkurs  Der tiefe Ackerboden machte zu schaffen
   
 Nach der Reparatur ging es flott weiter  Steven erklärt seine Schwierigkeiten

 

ADAC Pirelli Enduro Cup Baden-Baden

Spätsommerliche Bedingungen, warm und trocken hatten es die 175 Teilnehmer des 6. Laufes im ADAC Pirelli Enduro Cup am 29. September. Auf dem ehemaligen französischen Truppenübungsplatz in der Nähe von Sandweier, bei Baden-Baden, hatte der MC Baden-Baden e.V. im ADAC wieder eine anspruchsvolle Strecke abgesteckt. Die Veranstalter hatten großen Wert auf Zuschauerfreundlichkeit gelegt. Durch die kompakte Streckenführung konnte man fast jeden interessanten Punkt erreichen oder einsehen. Auch an das leibliche Wohl war gedacht worden. In den alten Fahrzeughallen und davor war die Bewirtung inklusive Frühstück aufgebaut. Was natürlich dankbar angenommen wurde.
 In den frühen Morgenstunden hatten sich Steven Jatz und sein Vater Günter bei ca. 7 Grad von Sandhausen aus auf den Weg gemacht. Zum Glück für die Beteiligten und Helfer wurde es im laufe des Vormittags noch etwas wärmer.
Der tiefe Rheinsand, vergleichbar mit dem Sandhäuser Dünensand und die unangenehmen Bodenwellen in allen Richtungen war vom Vorjahr schon bekannt. Im letzten Jahr war Steven noch mit Björn als Team an den Start gegangen und konnte sich so alle 2 Runden abwechseln. In diesem Jahr startete er als Einzelfahrer in dem 2 Stunden-Rennen. Björn konnte aus familiären Gründen nicht teilnehmen, so betrachtete Steven die Veranstaltung als Trainingserfahrung. Stevens Kommentar zur Halbzeit: „Das ist richtig hart und kräftezehrend“.   
  Nach 2 Stunden 8 Minuten und 6 Sekunden überfuhr der Führende – Michael Arnold – die Ziellinie. Steven folgte 17 Sekunden später und war erleichert heil und ohne Schäden diese Veranstaltung überstanden zu haben. Der 21. Platz in seiner Klasse war dann nicht so wichtig. Es war eine gute Vorbereitung für die letzte Veranstaltung im Enduro-X Cup, am 17. Oktober in Betra. Dann werden beide wieder als Einzelfahrer 3 Stunden auf der Strecke unterwegs sein.
Wir drücken schon mal die Daumen und wünschen viel Glück und Erfolg.

 

  
 Steven kurz nach dem Start  Die Ziellinie zur Mitte des Rennens
   
 Steven auf Überholkurs  In der Nähe der Boxengasse

 

Enduro-X Cup in Fluorn

Am Wochenende des 19. und 20. September fand der 3. Benefiz Stoppelcross in Flourn statt. Mit auf dem Programm stand am Samstag der 5. Lauf in der Enduro-X Cup Serie. Leider konnte Björn Jatz an diesem Lauf nicht teilnehmen. So ging Steven Jatz alleine an den Start. Um fünf Uhr morgens machte er sich zusammen mit seinem Vater Günter auf die 180 km von Sandhausen nach Fluorn, in der Nähe von Rottweil. Die rund 140 Teilnehmer erwartete ein zünftiges Stoppelfest mit Festzelt und Abendveranstaltungen. Bis zum Start um 9 Uhr mußte dann noch die Boxengasse eingerichtet werden. Dokumenten- und Fahrzeugabnahme benötigten ebenfalls einiges an Zeit.
 
Vor dem Start wurde der Tank noch bis zum Rand gefüllt. Steven hoffte das Rennen ohne Stop über die drei Stunden durchfahren zu können. Dann war es soweit. Nach der Startgruppe 2 und 3 folgte das Feld der 30 Einsteiger in der Startgruppe 4. Darunter auch Steven Jatz auf seiner 250er KTM. Nach einem hervorragenden Start konnte er sich in den ersten Runden im vorderen Feld behaupten. Doch leider hatte er Probleme mit seiner Brille, die aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit beschlug. Zwei kurzen Boxenstopps und ein paar Brillenwechsel direkt an der Strecke waren die Folge. Das kostete ihm leider einige Plätze. In den letzten 30 Minuten merkte man die hohe körperliche Anforderung. Steven wurde etwas langsamer, biss sich aber bis zum Ziel durch. Sein Vater Günter freute sich mit ihm über den 18. Platz.
Die Strecke hatte nicht viele natürliche Hindernisse. Deshalb hatte der Veranstalter einige Baumstämme als Hindernis zusammengebaut. Für die Zuschauer war die Streckenführung ideal. Durch die Hanglage konnte man fast den kompletten Kurs überblicken. Mit Rundenzeiten zwischen 4 und 5 Minuten war viel Bewegung auf der Strecke und tolle Rennatmosphäre geboten.

  
 Steven in der Baumstamm-Sektion  noch 45 Minuten
   
 Noch herrscht Ruhe auf der Strecke  Steven zu Beginn im vorderen Feld
   
   
   
 Hautnaher Kontakt zurBoxengasse Während die Einen noch versuchen ihr Motorrad wieder in Gang zu bringen
   Fahren die anderen bereits durchs Ziel

 

ADAC Pirelli-Cup in Bühlertann

Nachdem unsere beiden Endurofahrer Steven und Björn Jatz bereits letztes Jahr ihre Erfahrungen beim ADAC Pirelli-Cup in Bühlertann sammeln konnten, versuchte man es in diesem Jahr am 12. September erneut. 2008 war die Veranstaltung von den Regenfällen der Vortage und während des Rennens geprägt. Diesesmal hatten die über 200 Teams bzw. beinahe 400 Teilnehmer optimale, trockene Bedingungen. Beim ADAC Enduro Pirelli-Cup müssen die Teams 4 Stunden Fahrzeit bewältigen. In Bühlertann kamen so locker über 140km zusammen. Der MSV Bühlertann e.V. im ADAC hatte sich wieder sehr viel Mühe gegeben um auch im Umfeld der Veranstaltung den Zuschauern etwas zu bieten. Festzelt und Abendveranstaltungen zogen zahlreiche Zuschauer auf bzw. neben die Strecke. Anspruchsvolle Sektionen wie die Abfahrt in den Steinbruch, ein speziell angeschüttetes Steinfeld und querliegende Baumstämme forderten die Teilnehmer. Nachdem Steven und Björn in diesem Jahr schon einige Male als Einzelfahrer bei 3 Stunden Rennen unterwegs waren, zeigte sich die 4 Stunden Teamdistanz als machbare Aufgabe. Aber es blieben ausreichend spannende Momente, denn schon der Start der 90 Fahrer in der Klasse 1 – Einsteiger brachte heftiges Gerangel in der ersten Kurve. Steven, der die ersten Runden fuhr, hatte beim Start etwas technische Probleme und sortierte sich somit im hinteren Feld ein. Doch Runde um Runde konnte das Team sich steigern. In der 17. Runde hatte Björn ca. 20 Meter vor der Zählschleife einen Motoraussetzer und Schwierigkeiten seine Maschine wieder in Gang zu bekommen. Mit der Rückennummer durfte er daraufhin in die Wechselzone laufen um diese an Steven zu übergeben. Leider wurde diese Runde nicht gewertet. Ein paar Minuten später lief seine 450er KTM wieder einwandfrei. Steven, auf einer KTM 250 EXC unterwegs, versuchte währenddessen Zeit gut zu machen. Pünktlich um 15 Uhr signalisierte die Zielflagge das Ende des Rennens. Unser Team freute sich über die erfolgreiche Teilnahme und der Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Jahr.

 

  
 Steven in der Baumsektion vor dem Ziel  Fahrerwechsel und Startnummernübergabe
   
 Besichtigung des Steinfeldes  Die Abfahrt in den Steinbruch
   
 Auffahrt aus dem Steinbruch  Start der Teamfahrer des 4 Stunden-Rennens
   
 Björn in seiner ersten Runde  
   
 Björn kurz vor seinem unfreiwilligen STOP  Stevens großer Sprung fast am Ende des Rennens

 

1. MSC Sandcross

Meistens sieht man Steven und Björn Jatz bei den Enduro-Veranstaltungen. Doch am Samstag, den 29. August wollte Björn die Gelegenheit nutzen und vor der Haustüre mal bei einer Cross-Veranstaltung mitzufahren. Nach etwas Überredung sagte auch Steven zu. Offiziell war es eine Trainingsveranstaltung des MSC Sandhausen, dieser 1. MSC Sandcross. Im Vordergrund standen der Trainingscharakter, Kameradschaft und Spaß am Fahren. Dennoch wurde, wie bei einer richtigen Veranstaltung, mit Trainingsläufen und „Wertungsläufen“ der Ablauf abgebildet. So gegen 9:00 Uhr begrüßte der Rennleiter Michael Frauenfeld die anwesenden Fahrer und Fahrerinnen zur Fahrerbesprechung.  Die Helfer des MSC Sandhausen hatten sich wahrlich richtig ins Zeug gelegt.
Der  Wirtschaftsbetrieb mit Steaks, Bratwürsten und kalten Getränken versorgte die Teilnehmer, Helfer und Gäste auf das Beste. Sehr gut organisiert hatten die Streckenposten und Zeitnehmer/Rundenzähler den Ablauf und die Sicherheit fest im Griff. Sogar das präparieren der Strecke zwischen den Läufen funktionierte reibungslos, dank der unermüdlichen Helfer.
Bereits um 8:00 Uhr waren unsere Fahrer dann auch auf dem Gelände anzutreffen. Bis zum ersten Trainingslauf, so gegen 11:00 Uhr hatte man jede Menge Zeit um den anderen zuzuschauen oder Fachgespräche an der Strecke zu führen. Um 13:00 Uhr war dann der 1. Lauf und so gegen 15:00 Uhr der 2. Lauf. Bei den „Wertungsläufen“ wurden 15 Minuten + 1 Runde gefahren.  
Aus der Veranstaltung konnten beide einiges an Erfahrung für die nächste Enduro- Läufe mitnehmen.

 
 Michael Frauenfeld bei der Fahrerbesprechung

 

 
 Die 14 Fahrer in der Klasse 4 versammeln sich am Vorstart zum ersten Lauf

 

   
 Björn Jatz im Trainingslauf    Steven Jatz im Trainingslauf
     
 Das Sprungtraining klappte hervorragend    
     
     
     
 Zieldurchfahrt für Björn   und für Steven

 

Kinderferienprogramm 2009

Radtour nach Hockenheim zu den NITROLYMPX

Am Freitag dem 14. August war es wieder soweit! Nachdem uns der Wettergott im letzten Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, konnten wir uns in diesem Jahr nicht beklagen. Bei schönem, jedoch nicht zu heißem Wetter, konnte die Radtour zum Dragsterrennen auf dem Hockenheimring stattfinden. Um 13 Uhr erwarteten sechs Betreuer des AMC-Kurpfalz die Ferienkinder auf dem Parkplatz am Ende der Waldstraße. Und es sollten reichlich Kinder kommen, am Ende waren es 42!
Flugs noch die Verpflegung ausgeteilt, die Kinder in Gruppen eingeteilt und los ging’s. In moderatem Tempo fuhren wir in Richtung Hockenheim. Ohne größere Probleme, es gab nur eine Reifenpanne, erreichten wir gegen 14 Uhr das Rennsportmuseum hinter der Haupttribüne des Hockenheimrings. Hier war die Geräuschkulisse schon recht beeindruckend, und ließ Ahnungen aufkommen von dem was auf der anderen Seite der Tribüne auf uns wartete. Doch zunächst statteten wir dem Museum einen Besuch ab. Hier verteilten sich die Kinder in lockeren Gruppen, um die Exponate zu bestaunen, u.a. das Ex Formel 3 Auto von Michael Schumacher und die Weltmeistermotorräder von Toni Mang. Nach eine halben Stunde stieß Frau Seitz von der Hockenheim-Ring GmbH zu uns. Am Modell des Rings erläuterte Sie, untermalt von einigen Anekdoten, die Geschichte der badischen Rennstrecke, und beantwortete geduldig die vielen Fragen der Kinder.
Anschließend machten wir uns unter der Führung von Frau Seitz auf in Richtung Fahrerlager. Die rund 200 (!) Teams hatten nicht nur das reguläre Fahrerlager in Beschlag genommen, sondern auch einen Großteil der Zielgeraden. Hier gab es allerhand zu sehen! Dragster der verschiedenen Klassen, Funny Cars, Top Fuel und auch Nitro Bikes, gewaltige Motorräder bei denen man sich schon fragte, welche „Verrückten“ sich damit auf die Strecke wagten!. Die Kinder sammelten Flyer und anderes Infomaterial der Teams und gelegentlich sogar Autogramme von Fahrern und Teammitgliedern. Es wurden auch reichlich Fotos geschossen – besonders ein Smart Dragster hatte es den Kindern angetan.
Schließlich beendeten wir unseren Rundgang durchs Fahrerlager und marschierten in Richtung Südtribüne, um uns die Rennen auf der Quarter-Mile anzusehen. Auf der Tribüne angekommen, suchten sich die Kinder rasch freie Sitzplätze, dann rollten auch schon die Boliden der Top Fuel-Klasse in Richtung Vorstart. Spätestens beim ersten Burnout wurde auch dem letzten Zweifler klar, dass die ausgeteilten Ohrenstöpsel durchaus ihre Berechtigung hatten und unbedingt benutzt werden mussten. Dann folgte der erste Lauf. Unter infernalischem Lärm rasten die beiden Dragster dem rund 400m entfernten Ziel entgegen und beschleunigten dabei mit Ihren 6000 PS Motoren in weniger als 5 Sekunden auf über 450 km/h, Wahnsinn!
Nachdem die Läufe dieser „Höllenmaschinen“ beendet waren, wurde es leider schon wieder Zeit den Heimweg anzutreten, auch wenn sich einige von uns nur schwer von diesem Spektakel losreisen konnten. Nach Feststellung der Vollzähligkeit fuhren wir auf dem alten Teil der Rennstrecke in Richtung Sandhausen. Pünktlich um 17 Uhr erreichten wir unseren Ausgangspunkt, wo die Kinder von ihren Eltern empfangen wurden. Hier gab es viel zu berichten, die einhellige Meinung war, dass es allen gefallen hatte. Günter Jatz bedankte sich bei den Kindern für ihr diszipliniertes Verhalten und bei den Betreuern Jenny, Sven, Katja, Christian und Michael für die Mithilfe. Ein besonderes Dankeschön gebührt Frau Seitz von der Hockenheim-Ring GmbH für die fachkundige und geduldige Betreuung.

 

 Im Motorsportmuseum im Fahrerlager
 Die Ferienkinder lauschen Frau Seitz…  …auf dem Marsch durchs Fahrerlager
 TopFuel am Start  FunnyCars
 TopFuel-Dragster und…  … Funny-Cars am Start
   

2. Hofis Stoppelcross

 Nachdem 2008 diese Veranstaltung in der Nähe von Rottenburg so viele Fans gefunden hatte, gab es in diesem Jahr die 2. Auflage am 22. August auf den Stoppelfeldern von Neustetten. Rund 200 Fahrer/Fahrerinnen in 17 Klassen stellten sich dieser ungewöhnlichen Enduro-Veranstaltung. Es gab keine Sprunghügel, Wasserlöcher und keine fertigen Anlieger. Lediglich ein Steinhaufen und ein paar querliegende Baumstämme. Nach dem Björn Jatz bereits in 2008 dort seine erste Schlammerfahrungen als Einzelfahrer sammeln konnte, waren in diesem Jahr Steven und Björn als Teamfahrer angetreten. Zum Glück oder für manche leider, gab es in diesem Jahr keine heftigen Regenfälle vor der Veranstaltung, so dass der Boden relativ trocken und hart war. Leider aber auch sehr staubig.  
   Steven Jatz bei seinem letzten Durchgang
  Mit 44 Teams in der Klasse E6 – „Teams Jedermann“ war ein ordentliches Starterfeld vertreten. Die Fahrzeit war genau wie sonst beim Enduro-X Cup auf 3 Stunden festgelegt. Steven übernahm den Start und die ersten 30 Minuten. Dann folgte Björn mit ebenfalls ca. 30 Minuten Fahrzeit. So ging es im Wechsel über die gesamte Distanz. Am Ende kam das Jazz Racing Team vom AMC Kurpfalz mit 44 Runden auf den 22. Platz. Für ihr zweites Jahr im Endurosport eine tolle Leistung.
 Björn Jatz dreht vor der Zieldurchfahrt nochmal auf  

 Weitere Bilder von der Veranstaltung

     
     
     
     
    
     

 

Ungewöhnlicher Rallyeeinsatz

Nachdem Uwe Buhmann und Günter Jatz in diesem Jahre aus persönlichen Gründen pausieren, war es um so verwunderlicher den weißen Toyota Corolla auf der Rallyepiste anzutreffen. Die Lösung dieses Phänomens:
Unser Team vom AMC Kurpfalz wurde als Vorauswagen bei der 8. ADAC Rallye Alzey am 22. August verpflichtet. Auch für Uwe und Günter war das ein ganz neues Erlebnis. Als erstes Fahrzeug auf der Piste unterwegs zu sein stellt auch einn gewisses Risiko dar. Die Zuschauer und Helfer sind da vielleicht noch nicht richtig postiert oder rechnen noch nicht mit einem Fahrzeug. Mit der Startnummer 00 fährt man 12 Minuten vor dem ersten offiziellen Teilnehmer. Alles andere war dann doch wie sonst. Ab 10:00 Uhr konnten die 2 Wertungsprüfungen, die später jeweils 3 mal befahren wurden, besichtigt werden. Es waren ein Rundkurs und eine Sprintprüfung. Insgesamt kamen dabei so ca. 35 km Wertungsprüfung zusammen.
 
   Um 13.18 gab es dann den offiziellen Start. In vorschriftsmäßiger Bekleidung, mit langen Unterhosen, Unterhemd, Kopfhaube und flammabweisenden Fahreranzug bei fast 30 Grad in einem gut geheizten Toyota Corolla zu sitzen war einerseits schon eine Herausforderung. Dann aber noch nach 10 Monaten Pause mit vollem Einsatz über die Prüfungen zu fahren war schon eine tolle Leistung. Der Vergleich mit den Teilnehmern in der Klasse F2005 – 3, bis 1600 ccm,
konnte sich sehen lassen. Wäre unser Team offiziell an den Start gegangen, hätte man mit Leichtigkeit die Klasse mit 50 Sekunden Vorsprung gewinnen können. Als Test und mal so um nicht aus der Übung zu kommen ein respektables Ergebnis.

Herausforderung auf dem Stettenring in Künzelsau

Bis vor drei Wochen stand der Termin noch auf der Kippe. Ursprünglich war dieser 4. Lauf irgendwo in Bayern geplant. Doch leider hatte der Ausrichter ein paar Probleme mit den notwendigen Genehmigungen. Zum Glück für Veranstalter und Teilnehmer sprang der AMC Künzelsau für diesen Termin ein. Auf dem Stettenring, bzw. drumherum, wo sonst Autocrossveranstaltungen stattfinden, war am Wochenende vom 7. und 8. August Enduro-X-Sport angesagt. Unsere Fahrer Steven und Björn Jatz wollten bei diesem Lauf nicht fehlen. Bereits am Freitagnachmittag wurden deshalb alle notwendigen Utensilien in das Auto geladen und die Motorräder auf dem Hänger verzurrt. In dem weiträumigen Fahrerlager war denn auch ein passender Platz schnell gefunden. Man traf sich dort mit alten Bekannten um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Dank des örtlichen Pizzaservices funktionierte auch die Versorgung bestens. So eingestimmt freute man sich auf den Samstag. Vater Günter Jatz kam am Samstag so gegen 7:30 Uhr hinzu um den Boxenservice aufzubauen und durchzuführen. Nach einer recht kühlen Nacht folgte ein heißer und trockener Tag. Für so manchen Teilnehmer ging es an die physischen Grenzen. Pünktlich um 9:00 Uhr wurden die ca. 90 Teilnehmer klassenweise auf die Strecke geschickt. 3 Stunden Schweiß und Staub lagen vor ihnen. Lange Wiesenpassagen auf rutschigem, hartem Untergrund wirbelten reichlich Staub auf, der den nachfolgenden Fahrern die Sicht versperrte. Es folgten enge Walddurchfahrten mit tief ausgefahrenen Spurrillen. Ein Paradies und eine Herausforderung für den Endurofahrer. Steinige und Auf- und Abfahrten im Wechsel mit rutschigen Wiesenpassagen forderten viel Kraft und Konzentration. Nachdem Steven und Björn bereits 2008 als Teamfahrer auf dieser Strecke mit 13 Runden und Bestzeiten um 10 Minuten und 30 Sekunden unterwegs waren, zeigte sich in diesem Jahr, dass Erfahrung und Training sich bezahlt machen. Mit Zeiten unter 10 Minuten und 16, bzw. 14 Runden als Einzelfahrer ist eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Lediglich jeweils eine kurze Tank- und Verschnaufspause in diesen drei Stunden gönnten sich unsere beiden Fahrer um dann pünktlich um 12:00 Uhr die Ziellinie zu überfahren. Bei 42 Fahrern in der Klasse 4 – Einzelfahrer/Einsteiger konnte Steven den 23. Platz und Björn den 30. Platz belegen. Gratulation zu dieser tollen Leistung und alle guten Wünsche für den nächsten Start am 22.08. bei Hofis Stoppelcross.

  
 Start der 42 Fahrer in der Klasse 4  Schnelligkeit beim laufen ist angesagt
   
 Jetzt wird's aber Zeit  Steven Jatz mitten im Feld unterwegs
   
 Viel Staub in der ersten Runde  Leider auch ein paar harmlose Stürze
   
 Ja nur den Über- und Durchblick behalten  Erste Zeitdurchfahrt für Steven Jatz
   
 Björn Jatz folgte kurz darauf  Steven zur Hälfte der Zeit
   
 Auch Björn war gut unterwegs, wenn auch im  Staub des Voraussfahrenden  
   
 Nach 3 Stunden Zieldurchfahrt für Björn  Dicht gefolgt von Steven