Letztes Carrera-Rennen 2010

Am 19.12.2010 fanden sich sieben Teilnehmer im Slot-am-Ring in Hockenheim ein. Neben dem harten Kern wollten auch Holger, Franz, Fabian und Jochen unter der Regie von Rennleiter Marcus am letzten Race-Event des Jahres teilnehmen.
Etwas erstaunt nahmen die Teilnehmer das geändere Layout der Strecke zur Kenntnis. Marcus teilte uns mit, dass dies mit dem geplanten, größeren, Umbau der Strecke zusammenhing. Für weiteren Spaß sollte die umgekehrte Fahrtrichtung sorgen.
Nachdem alle Teilnehmer eingetrudelt – und die Trainingsläufe absolviert – waren, stand das erste Rennen bevor, jeweils 7 Minuten pro Spur. Und da wir 7 Teilnehmer waren, wurden auch 7 Läufe absolviert, wobei jeder einmal aussetzen durfte (musste?). Die konstanteste Leistung hatte, nach ca. 43 Minuten Renndauer, Marc zu verzeichnen, der unangefochten mit 207 Runden und damit 9 Runden Vorsprung  auf Michael den 1. Platz belegte. Platz 3 ging mit 182 Runden an Günter, gefolgt vom besten Rookie, Holger, der 173 Runden absolvierte . Franz belegte mit 164 Runden Platz 5 gefolgt von Fabian mit 154 Runden.  Newcomer Jochen hetzte das Feld vor sich her und absolvierte gute 148 Runden.
Da wir noch etwas Zeit hatten, fuhren wir noch ein Sprintrennen mit je 2 Minuten pro Spur. 
Das Schlußlicht bildete diesmal Franz, mit 47 Runden um eine Runde geschlagen von Jochen. Fabian erreichte mit 52 zurückgelegten Runden den 5. Rang. Platz 4 belegte Holger mit 53 Umläufen, also alles ganz schön eng beieinander. Günter, erzielte mit 58 Runden erneut den 3. Platz.  Zweiter im Sprintrennen wurde Michael mit 62 Runden, diesmal nur knapp geschlagen von Marc, der eine Runde mehr zurücklegte. 
Nach der Siegerehrung mit Urkunden und den schon traditionellen Schokonikoläusen von Günter, gings wieder Richtung Sandhausen. Wir freuen uns schon auf die nächste Carrera-Veranstaltung, vielleicht schon auf der umgebauten Bahn.

Saisonfinale der Südwest-Rallyemeisterschaft in Losheim

Mehr als 100 Teams trafen sich am 30. Oktober im Saarländischen Losheim zum letzten Lauf der Südwest-Rallyemeisterschaft. Dabei ging
es um die Sieger bei der Saarländischen ADAC Rallye-Meisterschaft 2010 und die Sieger im ADAC Rallye Pokal Südwest 2010.
Uwe Buhmann und Günter Jatz waren bei der Frankenland – Anfang Oktober und der Nibelungenring-Rallye, eine Woche darauf, wieder voll dabei. Klar, dass sich die Beiden diese Veranstaltung nicht entgehen ließen. Das Timing mit der Anfahrt passte gut. 5:30 Abfahrt in Sandhausen und pünktlich um 8:00 Uhr bei der Dokumentenabnahme. Ein großes Lob an den Veranstalter. Durch die zeitlichen Vorgaben von der Dokumenten- abnahme und der technischen Abnahme gab es keine unnötigen Wartezeiten.
Entgegen den bisherigen 200er Rallyes waren es diesesmal nur 2 Prüfungen, die zweimal gefahren wurden. Aber diese hatten es in sich. WP1 und 3 brachte es auf 9,3 km mit 1 km Schotteranteil. Da waren die Teams mal locker 6 Minuten und 30 Sekunden unterwegs. Morgens beim Abfahren war es noch relativ trocken. Der Wetterbericht für den Samstag wußte wohl selber nicht genau was man vorhersagen soll. Einerseits war Regen angesagt, andererseits sollte es überwiegend trocken sein. Nach der Einführungsrunde stellte sich leichter Nieselregen ein, der aber bis zum eigentlichen Start unseres Teams um 14:11 Uhr längst verzogen war. So lagen denn die Hoffnungen auf den Trockenreifen. Für die WP1 ging damit die Rechnung voll auf. Bei der WP3 – der selben Strecke – konnten Uwe und Günter sich noch um 5 Sekunden verbessern. Die zweite und vierte Prüfung WP2 / 4 war ein Rundkurs mit 8,2 km, davon 1,7 km Schotter. Als WP2 gefahren zeigte sich bereits, dass die Waldpassagen mit viel Dreck in den Kurven und die Schotterstrecke eine Schlüsselrolle spielen werden. Gegen 17:00 kam unser Team zu dieser letzten Prüfung – WP 4 Waldhölzbach-Losheim – und ….  es regnete vom Feinsten. Nicht nur bei Uwe und Günter, sondern auch bei manch anderem Team sah man lange und besorgte Gesichter. Allerdings freuten sich nun die, die schon zu Beginn mit Regenreifen gestartet waren.

Egal – da mußte man trotzdem durch. Mit einer 12 Sekunden längeren Fahrzeit auf dieser WP4 waren unsere Rallypiloten Uwe Buhmann und Günter Jatz absolut nicht glücklich. Doch unter den widrigen Wetterbindungen konnte man von einem tollen Ergebnis reden. Das reichte schließlich für den 4. Platz in der Klasse N/F 2 unter den 9 angetretenen Teams. Der optimal vorbereitete Toyota Corolla konnte damit 1 Peugot, 3 Suzuki und 1 VW Polo hinter sich lassen.
Für die Unterstützung bei der Vorbereitung und der Betreuung während der letzten Jahre möchte sich das Team recht herzlich bei Thomas Stang und Gerhard Bracht vom B & S Kfz- und Zweirad-Service in St. Leon-Rot bedanken. Nicht selbstverständlich und damit um so erfreulicher, dass mit dieser Unterstützung der Breitensport ermöglicht wird. Danke!

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Sascha Dörrenbacher zur Verfügung gestellt.

Unser Clubkamerad Michael Hirscher, begleitet

von Marc Buhmann, war ebenfalls an der Strecke

und konnte auf der WP1
einen Schnappschuß erzielen

Am Ende der Schotterpassage auf WP1/3 geht es in

eine scharfe Linkskurve

Aus der man viel Schwung für die nächsten Meter

mitnehmen konnte

WP2 mit der Schlüsselposition am Ende der

Schotterpassage. Unser Team schaffte die Linkskurve

zur nächsten Runde

Nach der 2. Runde ging es rechtsrum in die Ausfahrt

Enduro-X Saisonabschluß in Betra

Es war doch eine recht lange Pause zwischen dem GCC Finale am 4. September in Schefflenz und dem letzten Lauf der Enduro-X in Betra bei Horb am Neckar am Samstag, den 23. Oktober.
Die Mannschaft um Günter Essig freute sich an diesem herrlichen Samstagmorgen rund 200 Teilnehmer zum Saisonfinale begrüßen zu können.
In der Klasse 5, der Einsteiger, waren 35 Teilnehmer am Start. Darunter auch unsere beiden Fahrer aus Sandhausen Steven und Björn Jatz. Nachdem im letzten Jahr die Strecke durch die Regenfälle nur schwer zu meistern war, reiste man bereits am Freitagabend mit gemischten Gefühlen an. Die Besichtigung der Strecke erledigten unsere Fahrer diesesmal am Samstag vor dem Rennen, da der Start erst für 9:30 vorgesehen war. Mitfiebern am Start konnten auch Sandra und Leonie Jatz, die Björn bei diesem letzten Rennen in 2010 begleiteten.

Pünktlich um 9:30 kam das Startsignal für die Senioren und Damen, nach den Teamfahrern gingen auch unsere Einzelfahrer auf die rund 5 Kilometer lange Strecke über eine Zeitdistanz von 3 Stunden. In diesem Jahr war die Strecke wirklich deutlich besser. Während 2009 der Sieger in der Klasse 5 lediglich 13 Runden erzielte, waren es 2010 immerhin 26 Runden. Steven kam mit seiner 250er KTM bei diesem Streckenprofile recht gut voran. Trotz einiger „AHA-Effekte“ blieben bei ihm größere Schwierigkeiten aus. Da er keine Tankpause einlegen mußte, konnte er am Ende mit 24 Runden und dem 12. Platz in seiner Klasse ein wirklich tolles Ergebnis erzielen.

Björn versuchte von Anfang an etwas Druck zu machen, mußte dann aber in der 8. Runde mit einer defekten Kupplung in die Box. Irgendwie war das Hydrauliköl verloren gegangen. Wer hat denn sowas schon dabei? Gottseidank konnte man bei Enduro-Koch dieses nun heißbegehrte Fläschchen erhalten. Aber dennoch dauerte die Reperatur rund 30 Minuten. Ein böser Sturz in der 11. Runde kostete nochmals zusätzliche Zeit und einen weiteren Boxenstopp zur Reperatur der Gabel. Mit nur 18 Runden war dann der 32. Platz das Ergebnis.
In der Gesamtwertung 2010 konnte Steven Jatz den 10. Platz und Björn Jatz den 18. Platz unter den 32 eingeschriebenen Fahrern belegen.
Herzlichen Glückwunsch von den Clubkameraden.
Wir sind gespannt, wie es für die beiden in 2011 aussehen wird. Geplant ist mal als Team in diese 3 Stunden Rennen des Enduro-X Cups an den Start zu gehen.

Viel Glück und Erfolg schon jetzt.

Bilder / Impressionen aus Betra vielen Dank an Sandra Jatz

Pokal bei der Nibelungenring Rallye

Bereits eine Woche nach der Frankenlandrallye waren Uwe Buhmann und Günter Jatz schon wieder am Start. Nachdem in 2008 die legendäre Nibelungenringrallye wiederbelebt wurde, war dies nun die 43. DMV – ADAC Nibelungenringrallye. In diesem Jahr war das Rallyezentrum in Gadernheim am Sportplatz / Heidenberghalle eingerichtet.
Nachdem unser Sandhäuser Team am 9. Oktober mit hervorragendem Wetter verwöhnt wurde, gab es am Samstag, den 16. Oktober schlichtweg nur Sauwetter. Schon früh am Morgen, so gegen 7:30 wurde der Toyota Corolla bei strömenden Regen abgeladen. Uwe Buhmann vertraute auf den Wetterbericht und hatte somit die Regenreifen bereits montiert. Nach Dokumenten- und technischer Abnahme ging es auf die Einführungsrunde. Dabei durften die 3 Wertungsprüfungen jeweils zweimal abgefahren werden. Erstmals in diesem Jahr war mit der WP 1 eine Schotterprüfung mit 3,6 km Länge auf dem Programm. Eigentlich ein landwirtschaftlicher Weg, teilweise sandig, schlammig oder mit Schotter gespickt. Tatsächlich konnte man doch so manch normales Straßenauto beim Abfahren erkennen. Mit der WP 2 war die legendäre Bergrennstrecke bei Zotzenbach mit 7,8 km und 100% Asphalt auf dem Fahrplan. Regennasse Fahrbahn und Laub machten später auch unserem Team das Leben schwer. Mit spektakulärem Drift bewegte Uwe Buhmann den Toyota Corolla durch die schier endlosen Kurven. Auf der WP 3 „Seidenbach“ war die Ortsdurchfahrt durch die engen Gassen wohl eine der schwierigsten Passagen dieser Veranstaltung. Kurze, enge, schnell aufeinander folgende Kurven waren für Fahrer und den vorlesenden Beifahrer äußerst anspruchsvoll.
68 Teams konnte die Veranstaltergemeinschaft bei der Rallye 200 verzeichnen. In der Klasse N 2, wo Uwe Buhmann und Günter Jatz mit dem Toyota Corolla am Start waren, konnte man 5 Teams verzeichen. Die widrigen Witterungsbedingen und langjährige Erfahrung spielte für unser Team und bescherte den beiden Sandhäuser einen tollen 2. Platz, der mit einem Pokal belohnt wurde.
Als nächster – und für dieses Jahr wohl letzter Start ist die Rallye „Rund um Losheim“ bei Merzig am 30. Oktober eingeplant.

Uwe Buhmann und Günter Jatz auf der WP 1 Später als WP 4 gefahren, war die Strecke nicht besser

Herzlichen Dank an Wolfgang Schick – ws-foto.eu

für die überlassenen Fotos.

Fotos von Sascha Dörrenbacher www.sascha-smf.de Ebenfalls herzlichen Dank

Zurück auf der Rallyepiste

Nach rund 2 Jahren Pause konnte man am 9. Oktober in Sindolsheim bei Walldürn, unser Sandhäuser Rallyeteam Uwe Buhmann und Günter Jatz
bei der 26. Frankenlandrallye wieder am Start sehen. Uwe Buhmann hatte die Pause genutzt um den Toyota Corolla auf den aktuellesten technischen Stand zu bringen. Neue Sitze, eine Überarbeitung des Käfigs und noch ein paar weitere Veränderungen sollten den jetzt 25 Jahre alten Corolla weiterhin wettbewerbsfähig halten.
Die Bedingungen an diesem Samstag waren hervorragend. Seit Tagen trockenes, wenn auch sehr kaltes Wetter, hatten die Straßen und Wege von
den sonst üblichen Herbsteinflüssen freigehalten. Wie immer gab es drei verschiedene Wertungsprüfungen, von denen eine absolut neu war, die jeweils 2 mal gefahren wurden. Der Start für das erste von insgesamt 68 Teams war um 13:01 am Rallyezentrum. Da die erste Prüfung, einem Rundkurs mit 5,45 km, gleich neben dem Rallyezentrum stattfand, nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit ihre Konkurrenten mal in aller Ruhe zuzuschauen. Doch um 13:45 war für Uwe Buhmann und Günter Jatz dann die Ruhephase beendet. Nun hieß es wieder „Vollgas“ für 136 km Gesamtstrecke und einer voraussichtlichen Fahrzeit von 4 Stunden.
Bereits in der ersten Prüfung, dem Rundkurs mußte unser Team erkennen, dass 2 Jahre Pause sich doch ordentlich bemerkbar machen. Von den 9 Teams in der Klasse N2 lag man auf dem 6. Platz. Daran änderte sich bis zum Ziel, nach 6 Prüfungen, nichts mehr. Neidlos konnte unser Team den Klassensiegern mit ihrem Hinda Civic eine hervorragende Leistung bestätigen.
Etwas mehr Praxis und vielleicht die eine oder andere technische Verbesserung dürfte das Sandhäuser Team Uwe Buhmann und Günter Jatz bei den nächsten Veranstaltungen wieder weiter nach vorne bringen.
Die beiden Bilder von der Veranstaltung – Wertungsprüfung 2 – wurden uns freundlicherweise von Wolfgang Schick / ws-foto.eu zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Glückwunsch der Clubkameraden für den erfolgreichen Wiedereinstieg und viel Glück am 16. Oktober bei der Nibelungenrallye.

Uwe Buhmann und Günter Jatz WP2 – Pülfringen

GCC Finale in Schefflenz

Auf der einstigen WM Cross-Strecke in Schefflenz hatte der Veranstalter der German Cross Country Serie am Samstag, den 4. September zum Saisonfinale 2010 dieser Deutschen Meisterschaftserie eingeladen. Damit auch pünktlich am Samstagabend die Gesamtsiegerehrung erfolgen konnte, wurden alle 2-Rad Läufe in einem strafferen Zeitplan am Samstag absolviert. Unsere 2 Fahrer vom AMC Kurpfalz, Steven und Björn Jatz, mußten in ihrer Klasse – XC Beginners – bereits um 9:00 Uhr starten. Dies bedeutet früh aufstehen und um 5:30 in Sandhausen abfahren. Unterstützung gab es an diesem Wochenende durch Michael und Günter, die den Boxenservice übernahmen.
Wie immer sorgten die 458 Teilnehmern der GCC für eine imposante Kulisse im Fahrerlager. Für die 144 Fahrer/innen des ersten Laufes, wo auch Steven und Björn starteten, waren die Streckenbedingungen noch nicht so ideal. Neben feuchtem Laub auf den steilen Abfahrten waren auch geteerte Feldwege mit sandigem Belag eine neue Herausforderung. Bei der kurzen morgendlichen Streckenbesichtigung war es leider nicht möglich die gesamte Strecke abzulaufen. So kam es in der ersten beiden Runden doch noch zu dem einen oder anderen AHA-Effekt. Zum Glück lief das alles noch recht gut ab. Nach einer Stunde kam Björn dann in die Box zum Tanken. Dank des schnellen Services konnte er seinen Platz halten. In Runde 8 hatte Steven einen kleinen Ausritt in die Botanik und mußte auf der Strecke seinen Lenker neu richten. Leider kostete das ca. 1 1/2 Minuten. In der neunten Runde löste sich bei Björn der Schalthebel. Nachdem Steven in Mühlhausen das gleiche Problem hatte, mußte nun Björn dran glauben. Mit dem vierten Gang anfahren war recht mühsam. Zum Glück ereignete sich das Missgeschickt unweit vor dem Ziel und der Boxengasse. Schnelle Hilfe war gefragt. Leider brauchte man fast 3 1/2 Minuten bis der Schaden behoben war. Dies bedeutet eine Rückfall um rund 8 Plätze.
Nach 2 Stunden 4 Minuten 10 Sekunden und 13 Runden wurde Steven am Ziel als 52. abgewunken. Es dauerte dann noch 4 Minuten und 39 Sekunden, bis Björn mit ebenfalls 13 Runden als 60. an der Zielflagge vorbeifuhr. Ein tolles Ergebnis für unsere 2 Einsteiger in diese doch recht anstrengende Sportart.
Nun heißt es die Motorräder auf Vordermann bringen und für den Abschluß des Enduro-X Cups am 23. Oktober in Betra die nötige Form aufbauen. –

Viel Glück wünschen die Clubkameraden.

Vorbereitung fürs Rennen im Fahrerlager von Schefflenz Start der XC-Beginners  Steven mittendrin
Björn hatte leichte Startschwierigkeiten

Aus der Boxengasse konnte man Steven auf den

Feldweg zufahren sehen

Steven auf dem großen table vor der Zielkurve Feuerwehrpräsenz in der Boxengasse
Björn ebenfalls vor der Zielkurve Björn auf der Cross-Strecke im Visier der Fotografen
Steven auf der steilsten Abfahrt des Parcours Björn ebenfalls an dieser Bergabpassage
Zieldurchfahrt für Steven Zieldurchfahrt für Björn

2. Carrera-Racing am 22.08.10 in Hockenheim

Pünktlich um 12 Uhr Mittags fanden sich sechs Unentwegte im Slot-am-Ring in Hockenheim ein. Neben dem harten Kern wollten auch Franz und Fabian am Event teilnehmen.
Nach einigen freien Trainingsrunden rief uns Rennleiter Marcus zum geordneten Training auf. Jeweils 2 Minuten pro Spur mussten genügen – keine leichte Sache für unsere beiden Neulinge. Ganz schön anspruchsvoll, diese Strecke. Nachdem alle Spuren trainiert waren, stand das erste Rennen bevor – jeweils 6 Minuten pro Spur, wer in dieser Zeit die meisten Runden zurücklegt ist der Sieger.
Eigentlich ganz einfach, doch die kleinen Flitzer sind nicht so leicht auf der Strecke zu halten und so wurden auch zahlreiche Runden zu Fuß um die Rennbahn zurückgelegt.
Die wenigsten Bergungseinsätze hatte, nach ca. 36 Minuten Renndauer, Marc zu verzeichnen, der souverän mit 169 Runden und 4 Runden Vorsprung  auf Michael den 1. Platz belegte. Und die schnellste Runde mit etwas über 10 Sekunden ging auch noch an ihn.
Platz 3 ging mit 162 Runden an Uwe, gefolgt von Günter mit 146 zurückgelegten Runden. Unsere beiden Newcomer belegten mit 121 bzw. 87 Runden leider nur die Plätze 5 und 6. Egal, Spaß machte es trotzdem, und reichlich Bewegung gab es auch noch dazu.
Und es sollte noch weiter gehen. Rennleiter Marcus rief zum Sprintrennen mit je 4 Minuten pro Spur auf. Am Ende dieses Rennens waren die Rückstände der beiden „Neuen“ schon nicht mehr so gravierend.
Fabian erreichte mit  78 zurückgelegten Runden den 6. Rang. Auf Platz 5 folgte Franz, mit nur noch 16 Runden Rückstand auf Günter, der mit 99 Runden erneut den 4. Platz belegte. Dritter wurde im Sprintrennen Marc mit 116 Runden. 118 Runden legte der Sieger des Sprints,  Uwe, zurück nur um einige Sekunden vom rundengleichen 2. platzierten Michael getrennt. 
Statistisch gesehen ergab sich dieses Mal kein so eindeutiges Bild in punkto schlechterer oder besserer Spur. Die Spuren 1, 5 und 6 wurden nahezu gleich oft (28 –29 Runden) absolviert. Spur  2 und 4 waren mit im Schnitt knapp 26 Runden nur unwesentlich schlechter und auch die langsamste Spur 3 fiel mit 24 Runden nicht allzusehr ab. Es hängt wohl auch davon ab, welches Slot-Car auf welcher Fahrspur platziert ist.
Wir werden das weiter beobachten.

Fahrradtour zum Dragsterracing am 13. August

An einem Freitag, den 13. sind die meisten Menschen recht vorsichtig. Vor allem die, die abergläubig sind.
Nicht so die Mitglieder des AMC Kurpfalz rund um Günter Jatz, ihren ersten Vorsitzenden. Denn an diesem
Freitag war die Fahrradtour nach Hockenheim im Rahmen des Kinderferienprogramms angesagt. Wie bereits seit
einigen Jahren nutzte man das Dragsterracing um den Hockenheimring mit seiner Geschichte und seinen aktuellen
Veranstaltungen unserer Sandhäuser Jungend näher zubringen. Fahrradtour zum Hockenheimring war der Oberbegriff.
Unsere Sandhäuser Jugend war mit 32 Teilnehmern am 13. August am Parkplatz des Trimmdich Pfades angetreten um nach
Hockenheim zu radeln. Die Helfer und Betreuer des AMC Kurpfalzes bildeten kleine Gruppen von 5 – 6 Jugendliche pro Betreuer und
auf gings nach Hockenheim. Als erstes stand die Besichtigung des Motorsportmuseums auf dem Programm. Klar dass die Rennkonsole ala Playstation mehr Interesse erzeugte als die technisch interessanten Oldtimer. Verwunderlich – die Mädchen hatten da mehr Interesse.

Frau Seitz von der Ring-GmbH übernahm dann das Wort und die Führung. Gefühlvoll nahm sie sich der Jugendlichen an und informierte über Geschichte von Hockenheimring und Motorsport. Nach Verteilung der notwendigen Ohrstöpsel ging es ins Fahrerlager um sich über Technik und Teams ein Bild zu machen. Gleich zu Beginn konnte man die Notwendigkeit der Stöpsel testen, als ein Team die ca. 6.000 PS mal kurz aufkreischen ließ.

Der Gang durchs Fahrerlager – welches auf der Startgeraden eingerichtet war – konnte hautnah sehr viel über diesen Motorsport vermitteln. Verblüffend stellte einer unserer Jungen fest, dass bereits Mädchen mit 14 Jahren bei den Junioren-Dragster-Klassen mitfahren. „Alle Achtung“ – war der Kommentar. Nach dem Rundgang gingen wir noch auf die Südtribüne um ein paar Fahrzeuge und Starts zu sehen. Pünktlich um 16:15 Uhr war dann leider schon wieder Abmarsch Richtung Museum um Fahrräder. Günter Jatz, Vorsitzender des AMC Kurpfalz, bedankte sich bei Frau Seitz und versprach auch im nächsten Jahr wieder eine Fahrradtour nach Hockenheim zu arrangieren, vielleich aber mal zu den „Studentrace“ eine Woche zuvor.
Dann ging es im Spurt zurück nach Sandhausen. Am Start-, bzw. Zielpunkt angekommen bedankte sich Günter Jatz bei den Kindern für die tolle Disziplin.
Und die Kinder bedankten sich mit einem Applaus bei ihren Betreuern – Madleine, Alex, Sven, Tobias, Julia und Holger.
Ein wirklich gelungener Freitag, der 13.

Die Spieleconsolen zogen magisch an Auch die Mädchen zeigten großes Interesse
Den Jungs gefielen die Motorräder Davon ein ganz besonderes Stück
Frau Seitz informierte umfassen über den Ring Dann war man im Fahrerlager
Und am Infostand der Hockenheimring GmbH Sind die Radmuttern echt?
Fantastischer Überblick von der Südtribüne Nicht nur laut, auch effektvoll

German Cross Country mit 6. Lauf in Mühlhausen

Welches Mühlhausen? Leider gibt es davon einige Orte in Deutschland. Zum Glück war es das Mühlhausen zwischen Würzburg und Augsburg in der Nähe von Bamberg. Die sehr schöne Crosstrecke wurde um eine Waldsektion und zwei Getreideäcker erweitert und damit war ein perfektes Umfeld für die „GCC“ gegeben. Na klar, dass unsere beiden Endurofahrer Steven und Björn Jatz sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wollten. Zumal es nur 212 km bis dorthin waren. Start der Beginners war, wie bisher erst um 13:00 Uhr, so dass man an dem 7. August recht entspannt gegen 7:00 Uhr in Sandhausen losfuhr. In den Tagen zuvor hatte es mehrfach geregnet und der Veranstalter hatte fürsorglich Traktoren für die Befreiung der Wohnmobile und Trailer bereitgestellt. Günter hatte ernstlich Bedenken mit seinem Mazda auf dem Getreideacker zu parken, aber es lief dann doch alles problemlos. Während die XC Guests + XC Juniors ab 10:00 Uhr auf der Strecke waren, nutzten unsere beiden Piloten Steven und Björn die Gelegenheit sich mit dem Parcour und den Widrigkeiten vertraut zu machen.
Um 13:00 Uhr wurde es dann ernst. Die musikalische Einstimmung und der 20 Sekunden Herzschlagtrailer bis zum ultimativen Staaaaart – Schrei, sind immerwieder Gänsehautfeeling für Teilnehmer und Zuschauer. Steven hatte mit seinem Startplatz den etwas trockenen Teil erwischt und kam sehr gut weg. Björn war mit seiner geraden Startnummer (58) leider im matschigen Teil und mußte bereits am Start einen Rückstand von mehr als 30 Sekunden in Kauf nehmen.
Doch 2 Stunden sind lang, da kann viel passieren. 105 Fahrer unter den Beginners und 12 junge Ladies kämpften gegen Zeit und Strecke. Der Waldboden und die Gedtreideäcker forderten viel Kraft und Leistung. Bis zur 5. Runde war Steven recht gut unterwegs, da löste sich der Schalthebel. Zum Glück in der Nähe der Boxengasse. Doch bis die Reparatur erledigt werden konnte, waren fast 18 Minuten vergangen. Da verlor er mehr als eine Runde. 10 Minuten später kam Björn in die Box zum Tanken. Seine Cross-Maschine hält nunmal keine 2 Stunden bei vollem Power durch. Geringe Probleme mit dem Bremshebel kosteten ihm dann auch gleich ein paar Minuten. Nur 7 Minuten sind gleich eine Runde und fast 30 Plätze Unterschied. Am Ende war der 77. Platz für Björn und der 81. Platz für Steven soweit in Ordnung. Beide haben dabei ihre technischen Probleme erkannt und arbeiten an der Verbesserung.
Nun gilt die volle Konzentration auf den letzten Lauf der GCC am 4. September in Schefflenz.
Da ist der Start allerdings bereits um 9:00 Uhr in der Früh.

Der eine Getreideacker mit schwerem Boden Björn mit prüfendem Blick an der Abfahrt
Strohballen schützen in der sehr engen Waldpassage Der tiefe Ackerboden kostet allen Piloten viel Kraft
Immer wieder faszinierend das große Starterfeld
Steven kurz vor seinem unfreiwilligem Boxenstop Die Zuschauer waren hautnah bei Björn an der Strecke

Enduro-X in Langensteinbach

Nachdem 2009 der Enduro-X Cup bereits am 25. April in Langensteinbach gastierte, dauerte es in diesem Jahr bis zum 31. Juli.
Langensteinbach, nördlich von Chemnitz, dass sind immerhin rund 470 km von Sandhausen entfernt. Da fährt man schon mal bereits
am Freitag und übernachtet, da der Start bereits um 9:00 Uhr morgens erfolgt. Leider konnte Björn Jatz bei diesem Lauf nicht
an den Start gehen. Steven Jatz stellte sich als Einzelfahrer bei den Beginners der 3 Stunden Herausforderung. Zuvor konnte man
am Freitagabend noch die Strecke besichtigen. Was immerhin einen  Fußmarsch von rund 2 Stunden bedeutete. Nach den heftigen
Regenfällen der Vortage war die Strecke in einem bösen Zustand. Tiefe Furchen und Wasserlöcher bargen so manche Gefahrenstelle.
Obwohl die Möglichkeit für Camping und Zelten geboten wurden, bevorzugten Steven und Günter die kleine Landpension Zschage in Tauscha. Ausgeruht und motiviert begab sich Steven dann am Samstagfrüh an den Start. 29 Einsteiger waren mit ihm in seiner Klasse angetreten.
Die Strecke war über Nacht natürlich nicht besser geworden. Die tiefen Spurrillen in den single trails im Wald und die steilen
Bergauf-, bzw. Bergabpassagen forderten ihren Tribut. Nach einigen Ausrutschern mußte Steven seine Vordergabel neu richten.
Viel Kraft kostete die Bergung seiner KTM aus einem kleinen Waldstück. Es war ein harter Kampf, den Steven am Ende mit einem
27. Platz bezahlen mußte. In der Cupwertung konnte er sich mit den 7 Punkten aus diesem Lauf auf dem 10. Platz behaupten.

Streckenbesichtigung am Freitagabend
Gleich nach dem Start war noch jede Menge Schlamm Kurzer Blickkontakt für den nächsten Boxenstopp