Draisinentour in der Pfalz

Unser diesjähriger Vereinsausflug führte uns mal wieder in die Pfalz und zwar in die Nähe von Landau. Genauer gesagt nach Bornheim, zum Startpunkt der Südpfalzdraisinenbahn.
Insgesamt 22 Mitglieder und Freunde sowie Hund Maxi, fanden sich am Sonntag, den 8. August, pünktlich um 10 Uhr am Gelände der Bahn ein. Nachdem die Aufteilung auf die einzelnen Draisinen geklärt war, erfolgte noch eine kurze Einweisung durch die Betreiber der Bahn und dann konnte es auch schon losgehen!
Rund 13 Kilometer bis zum Endhaltepunkt in Lingenfeld lagen vor uns. Bei ganz leichtem Gefälle und mit leichtem Rückenwind ging es flott voran, so dass wir bald den ersten Straßenübergang erreichten. Hier werden nicht die Autos, sondern die Draisinen von geschlossenen Schranken eingebremst.
Also heißt es anhalten, Knopf für die Ampel drücken, Schranke öffnen und dann bei Grün die Straße überqueren. Schnell hatte sich mit Holger und Carlo ein Spezialistenteam für diese komplexe Tätigkeit gefunden. Die beiden erfüllten diesen Dienst mit großer Hingabe und wurden dafür auch entsprechend von den Draisinenbesatzungen „gelobt“.
Nach diversen Straßenüberquerungen erreichten wir das „Kiosk Bauer“, gerade noch rechtzeitig, um einem kleinen Regenschauer zu entgehen. Im Zelt direkt neben den Schienen konnten wir uns für die Weiterfahrt mit diversen Getränken stärken (übrigens, es gibt tatsächlich keine kleine Weinschorle in der Pfalz). Nachdem sich der Schauer, es sollte der einzige auf unserer Tour bleiben, verzogen hatte, setzten wir unsere Fahrt in Richtung Endhaltepunkt Lingenfeld fort. Bis zum Restaurant Akropolis, wo wir Plätze fürs Mittagessen reserviert hatten, war es dann noch ein kleines Stück zu Fuß.
Im Restaurant angekommen, machten wir es uns an einer langen Tafel im Nebenzimmer gemütlich. Die Aufgabe der Bestellungen funktionierte reibungslos, die Getränke für die durstigen Kehlen wurden, ebenso wie die bestellten Speisen, zügig serviert. Nachdem wir vorzüglich gespeist hatten, machten wir uns gemütlich auf den Rückweg zu unseren Draisinen.
Inzwischen hatte der Wind leicht aufgefrischt, deshalb machte sich das Gewicht der Draisinen im Zusammenspiel mit der leichten Steigung, die wir auf dem Rückweg nach Bornheim zu bewältigen hatten, nun doch etwas deutlicher bemerkbar. Darum beschlossen wir noch einen kurzen Tankstop im Biergarten der „Dorfschänke“ in Lustadt einzulegen. Frisch gestärkt, wurde nun auch noch der Rest der Strecke bewältigt, so dass wir kurz vor 17:30 Uhr wieder an unserem Ausgangspunkt eintrafen.
Gutes Essen, viel zu Lachen und dann auch noch sportlich betätigt, nach einhelliger Meinung der Teilnehmer war es ein sehr schöner Tag. Die Südpfalzdraisinenbahn kann als Ausflugsziel durchaus weiterempfohlen werden.

Am Start in Bornheim unser Cheffe beim fotografieren...
Am Start in Bornheim unser Cheffe beim fotografieren!
unterwegs mit Kind und Kegel... ...und Hund Maxi
Unterwegs mit Kind und Kegel… …und Hund Maxi
Erster Zwischenstop (ziehmlich trocken) Einsatz modernster Technik...
Erster Zwischenstop (ziemlich trocken) Einsatz modernster Technik zum Flottmachen der Draisinen
Zwischenstop im Kosk Bauer Pfälzer Schorleglas
Zwischenstop im Kiosk Bauer (ziemlich feucht…) Pfälzer Schorleglas
Holger im Einsatz man beachte die lässig-gelangweilte Haltung des Schrankenwärters...
Holger im Einsatz Man beachte die lässig-gelangweilte Haltung des Schrankenwärters…
Endstation Lingenfels Unsere Tafel im Akropolis
Endstation Lingenfels Unsere Tafel im Akropolis
Technischer Halt in Lustadt Alle Draisinen wieder in Bornheim...
ein letzter technischer Halt in Lustadt Alle Draisinen wieder in Bornheim
Hybriddraisine...
DAS technische Highlight der Tour: Pfälzer-Hybriddraisine…

4. Lauf der GCC in Mernes vorzeitig beendet

Am Samstag, den 3. Juli konnten sich alle Fussballfans über das super Wetter freuen. Doch bei mehr als 35 Grad in voller Bekleidung mit dem Motorrad 2 Stunden auf dem Country Cross Kurs von Mernes im Sauerland unterwegs zu sein ist keine leichte Sache. So beschloß der leitende Rennarzt die Klasse XC-Beginners und XC-Women mit Start um 13:00 Uhr von vornherein auf 90 Minuten zu verkürzen. Der highspeed Kurs von Mernes liegt an einem herrlichen Hang mit angrenzendem Waldgebiet. Die sehr anspruchsvolle Streckführung ist sicher unter klimatisch besseren Vorbedingungen eine echte Herausforderung. Aber an diesem Tage war es nur „mörderisch“. So entschieden Rennleitung und Arzt nach ca. 40 Minuten das Renn bereits nach 60 Minuten zu beenden. Es gab einfach zuviele Kreislauf- und Hitzeprobleme. Auch Björn Jatz wurde ein Opfer dieser besonderen Umstände und mußte nach der dritten Runde in die Box. Nach ca. 37 Minuten war das das Aus für ihn. Steven Jatz hatte mehr Glück und kam besser mit dem Umständen zurecht. Aber auch er freute sich letztlich, dass die Zielflagge nach 60 Minuten das Rennen beendete. Unter der 106 Teilnehmern konnte Steven den 60. Platz und Björn den 95. Platz erzielen.
Nun heißt es Daumendrücken für Goldbach, am 17. Juli. Wenn  Technik und Wetter mitspielen, sind sicher bessere Platzierungen drin.

herrliche highspeed Crossbahn in Mernes Optimale Streckenbedingungen aber große Hitze
Steven in dem Starterfeld der 106 Beginners Auch Björn kam aus der hinteren Position gut raus

Steven (im Hintergrund) vor der kritischen Kurve

nach der Zählstelle

Björn (re) kam auf der Außenlinie besser als die

Konkurrenten durch die sandige Passage

3. Lauf im Enduro-X Cup in Niederwürzbach

Am Samstag, den 26.06. starteten die 161 Fahrerinnen und Fahrer des Enduro-X Cups in Niederwürzbach, bei Saarbrücken zu ihrem 3. Lauf.
Mit dabei in der Klasse 5 – Beginners – unsere zwei Fahrer des AMC Kurpfalz Steven und Björn Jatz.
Nachdem die Beiden bereits am Freitagabend angereist waren und eine relativ laute Nacht im Zelt verbrachten, war die Fitness am Samstagfrüh nicht gerade so riesig. Aber bis 9:00 Uhr war genügend Zeit um sich aufzubauen. Die Strecke von Niederwürzbach war zum Glück aus 2 zurückliegenden Veranstaltungen schon etwas bekannt. Relativ neu und ungewohnt war in diesem Jahr eine ordentliche Wasserdurchfahrt geboten. Wie auch in den Jahren zuvor, war es an diesem 26. Juni bereits am Vormittag wieder recht heiß. Björn kam nach 1 Stunde und 37 Minuten zum Tanken und Brille putzen in die Box. Dann ging es sofort weiter. Bedenkt man die Situation vom ersten Jahr 2008, war hier eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. In der Zeit spulte Steven Runde um Runde auf dem zwischenzeitlich sehr staubigen Parcour herunter. Hochmotoviert wollte er vorwärtskommen. Nachdem ihm eine Trainigsverletzung arge Schmerzen verursachte, hieß es: Zähne zusammenbeißen und durch. Leider schlug der böse Fehlerteufel nach ca, 2 Stunden Renndistanz zu und versetzte der 250er KTM einen klaren Plattfuß auf dem Hinterrad, was somit das Aus bedeutete. Mit einem 31. Platz von 34 Teilnehmern in der Klasse 5 war er dann wirklich nicht zufrieden. Björn konnte die 3 Stunden erfolgreich und ausfallfrei durchstehen und kam auf den 20. Platz in der selben Klasse. In der Gesamtwertung des Enduro-X Cups liegt Steven nun auf Platz 10 und Björn auf Platz 16 von 32 Startern.

Der Start erfolgte über eine öffentliche Straße –

Steven 2.v.l.

Björn (im Vordergrund) folgte nur wenige Sekunden

danach

Da war für Steven noch alles soweit in Ordnung Angriff?
Björn am Ziel im Kreise der erfolgreichen Piloten Der Schlamm „versiegelte“ den kompletten Motor

Marisfeld Enduro-X

Marisfeld die Zweite
Nachdem am 5.06. die German Cross Country in Marisfeld gastierte, trafen sich am 12.06. die Fahrer des Enduro-X Cups auf dem gleichen Gelände.
Der Ansatz war fast der Gleiche, doch bei den Enduro-X Teilnehmern ist alles etwas kleiner und familiärer. Doch dafür sind die Fahrer statt 2 Stunden – 3 Stunden auf der Strecke.
Björn und Steven Jatz wollen in 2010 in beiden Serien an den Start gehen. Also hieß es am Freitag Anreise nach Marisfeld/Thüringen und am Samstag um 9:00 Uhr Start. Björns Frau – Sandra und die Eltern von Beiden, Margitta und Günter waren zu diesem Rennen ebenfalls angereist. Somit hatten die beiden Fahrer des AMC Kurpfalz ordentliche Unterstützung. Nachdem die Strecke vom Samstag zuvor noch sehr gut in Erinnerung war, hatten unsere  Fahrer einen gewissen Vorteil. Auch spielte diesesmal das mitteldeutsche Wetter während des Rennes mit. Es herrschte keine so extreme Hitze.
Nach kurzer Verzögerung starteten die 23 Fahrer der Klasse 5 so gegen 9:05 Uhr. Steven hatte durch die bisherige Platzierung von Künzelsau einen
guten Startplatz erhalten und kam auch noch schnell auf die Strecke. Björn stand etwas weiter hinten und musste wiedermal wertvolle Sekunden durch Elektrikprobleme liegenlassen. Aber er versuchte dies mit mehr Einsatz wieder wettzumachen. Nach der ersten Runde hatte er lediglich 3 Sekunden Abstand auf Steven. Steven konnte sich im Laufe des Rennens bis auf den 9. Platz vorarbeiten, doch dann schlug die Konkurrenz zurück und am Ende war es dann der 10. Platz in der Klasse der Einsteiger. Björn musste nach ca. 1 Stunde die Box zum tanken aufsuchen. Das kostet auch noch wertvolle Zeit und schiebt die Platzierung weiter nach hinten. Leider hatte er in der folgenden Runde einen Sturz, bei dem sich der Handschutz am Lenker löste. Was wiederum einen Boxenstopp verursachte. Am Ende konnte er mit seinem 19. Platz nicht glücklich, aber zufrieden sein.
Es werden sicher ein paar Umbauten und Reparaturen folgen um für den nächsten Lauf im Enduro-X Cup am 26. Juni in Niederwürzbach richtig fit zu sein.

Steven – 2. v.l. mit gelungenem Start Björn nach der Zählschleife in Höhe der Boxengasse
Steven, ebenfalls in der Nähe der Boxengasse Gespräche nach dem Zieleinlauf li Steven, re Björn

German Cross Country zu Gast in Marisfeld

Am Samstag, den 5. Juni wurde von Baboons der 3. Lauf zur German Cross Country Serie in Marisfeld / Thüringen veranstaltet. Wie bereits in den vorherigen 2 Läufen, war auch in Marisfeld ein großes Starterfeld geboten.
Allein in der Klasse XC-Beginners gingen 120 Fahrer an den Start. Darunter auch Steven und Björn Jatz vom Jazz Racing Team des AMC Kurpfalz e.V. Sandhausen.
Die 290 km von Sandhausen nach Marisfeld wurden relativ locker am frühen Samstagmorgen bewältigt. Wie immer präsentierte sich eine riesige Kulisse im Fahrerlager, als unser Team so gegen 10:00 Uhr dort eintraf.
Die erste Gruppe von Teilnehmern war dann auf der Strecke unterwegs, so dass unserer Jungs sich auf den Weg zur Streckenbesichtigung machen konnten. Sehr genau ließ sich die eine oder andere Passage studieren, um sich für den eigenen Lauf eine Taktik zurechtzulegen.
Um 13:00 Uhr sollte der Start für die XC-Beginners sein. Leider kam schon leichter Streß bei unseren Fahrern auf. Björns E-Starter versagte seinen Dienst. Prüfung und Ausbauten brachten kein richtiges Ergebnis.
Später stellte sich heraus, dass die Kohlen abgenutzt und gebrochen waren.
Pünktlich um 13:00 Uhr wurde dann der Lauf gestartet. Gleich nach dem Start war eine kurze Waldpassage mit zahlreichen Matrazen bespickt. Das Ganze sah zwar etwas merkwürdig aus, aber als man die 120 Piloten zwischen den Bäumen durchrasen sah, war es klar wofür das gut war.
Steven und Björn kamen relativ gut vom Start weg. Während Steven mit seiner niedrigen Startnummer (39) im vorderen Feld recht schnell aus dem Gedrängel vorwärtskam, mußte sich Björn, mit der höheren Startnummer (68) leider etwas einreihen und verlor bereits in der ersten Runde fast 3 Minuten. Der knochenharte Boden und die extreme Hitze forderten ihren Tribut. Einige Fahrer mußten bereits zur Hälfte des Rennens aus Konditionsgründen aufgeben. Leider verletzte sich Steven in der 7. Runde, also auch so gegen Mitte des Rennens, bei einem Sturz in einer Abwärtspassage. Zusätzlich waren der Lenker und die Vordergabel total krumm, so dass eine Weiterfahrt nur mit höchstem Risiko möglich gewesen wäre. Das hieß letztlich – AUS.
Björn kam gegen Mitte des Rennens zum Tankstopp in die Boxengasse. Deutlich konnte man ihm die Belastungen durch diesen Sommertag und der extremen Streckverhältnisse anmerken. Durchbeißen und weitermachen waren seine Devise.
Relativ glücklich und stolz konnte er nach 2 Stunden und 10 Runden die Zielflagge sehen.
Erst später stellte sich heraus, dass bei seinen Hinterrad das Radlager und die Nabe total zerstört waren.
Ein teueres und erfahrungsreiches Wochende. Aber stets mit Blick nach vorn. Am kommenden Samstag, den 12.06. heißt es wieder Start auf der gleichen Strecke in Marisfeld. Diesesmal mit dem Enduro-X Cup zum 3 Stunden Rennen.
Daumendrücken und viel Erfolg wünschen die Clubkameraden.

Matratzen als Schutz für Bäume oder Fahrer? Enge Passage nach dem Start
Eine tolle zuschauerfreundliche Strecke Dennoch eine heiße und staubige Angelegenheit
Steven nach der 5. Runde Boxenstopp für Björn
ne zuschauerfreundliche Strecke

Ergebnisse vom DMSB und Clubsport Slalom 2010

Hier die Ergebnisse vom 21. Kurpfalz Slalom als .pdf download

G1      G2      G3      G5      F8      F11

H12     H14     H15     Gesamt

 

Die Ergebnisse vom 6. Clubsport Slalom

Serienmäßige Fahrzeuge Klasse 3

Seriennahe Fahrzeuge Klasse 4      Seriennahe Fahrzeuge Klasse 6

Verbesserte Fahrzeuge Klasse 7      Verbesserte Fahrzeuge Klasse 8      Verbesserte Fahrzeuge Klasse 9

 und die Gesamt-Liste

Für den Corsa Cup des ADAC Nordbaden konnte keine Wertung erstellt werden, da der Lauf wegen technischem Defekt abgebrochen wurde.

 

 

 

 

2. Lauf der German Cross Country in Walldorf-Werra

Nachdem Steven Jatz seiner KTM ein Fahrwerktuning spendiert hatte, war die Vorfreude auf den 2. Lauf der GCC recht groß. Leider konnte Björn Jatz diesemal aus familiären Gründen nicht dabeisein.
So fuhr man denn am 8. Mai gegen 6:00 von Sandhausen nach Walldorf-Werra in Thüringen.
Das sind rund 290 km. Gegen 9:45 Uhr steuerte Günter den Fiat Punto samt Hänger ins Fahrerlager. Jedenfalls den Platz der so bezeichnet war. Eigentlich war es nur eine riesige Lehmbrühe.
nach den Regenfällen der Vortage hatte Steven einiges erwartet, aber nicht so schlimm. Schnell begab man sich zum Startplatz, wo die XC Guests + XC Juniors um 10:00 Uhr losfahren sollten. Mehr als knöcheltiefer Schlamm umgab Motorräder und Stiefel der Fahrer. Demenstprechend gefährlich war denn auch der Start.
Steven wollte sich die Strecke auf jeden Fall an den kritischen Stellen vorher ansehen. Also startete man den Rundgang. Auf diese Weise konnte man anhand der fahrenden Teilnehmer recht gut die Schwierigkeiten dieses Parcours erkennen. Gleich in den ersten Runden standen viele neben der Strecke. Eigentlich waren etliche Passagen nicht befahrbar. Damit kamen die ersten Zweifel auf und die Überlegung nicht an den Start zu gehen.
Da es nicht mehr regnete, die Temperatur anstieg und ein leichter Wind ging, trocknete die Strecke zusehends ab. Egal, wenn man fast 300km Anreise hat, dann fährt man nicht umsonst. Steven wollte sich der Herausforderung stellen.
Punkt 13:00 Uhr kam dann das Startsignal für die 11 Damen in der Klasse XC Women. 3 Minuten später „spurteten“ die 118 Piloten der XC Beginners durch den Schlamm zu ihren Maschinen. Steven hielt sich am Start bewust zurück. Wenn 118 Motorräder unter diesen Bedingung auf die erste Kurve zurasen, dann kann das ganz schön unangenehm werden. Da die Streckenbesichtigung am Morgen aus Zeitgründen nicht komplett möglich war, kamen nun in der ersten Runde ein paar Überraschungen auf Steven zu. Er hatte die Sache aber ganz gut im  Griff und kam nach knapp 16 Minuten das erste Mal über die Zählschleife. Bei 2 Stunden Renndistanz ist eigentlich kein Service erforderlich, dennoch blieb Günter vorsichtshalber in der Boxengasse falls Brillenwechsel oder sonstwas anfallen sollte. Steven spulte aber seine 10 Runden in diesen 2 Stunden souverän runter, teilweise mit Rundenzeiten unter 13 Minuten. Am Ende war der 53. Platz ein gutes Ergebnis.

Der „Spurt“ am Start Steven mittendrin im Hintergrund
Das Teilnehmerfeld auf dem Weg zur Waldprüfung Steven an der Zählschleife
Tiefer Boden auf der Crossstrecke Zielflagge für Steven nach 2 Stunden und 18 Min.

 

Ungewöhnlicher „Zahnausfall“ – Nun ist ein neues Ritzel fällig

Künzelsau 24. April

Enduro-X Cup mit erster Veranstaltung in Künzelsau

Verstaubt, zufrieden, glücklich am Ziel Steven und Björn

mit einer tollen Leistung bei der ersten Enduro-X Veranstaltung 2010

Der Enduro-X Cup 2010 hatte seine erste Veranstaltung in 2010 in diesem Jahr nach Künzelsau verlegt. Am Samstag, den 24. April war das erste 3-Stunden Rennen für Einzel- und Teamfahrer in dieser Serie angesagt. Nach einer fast frostigen Nacht mit eisigen 2 Grad folgten schon fast sommerliche Temperaturen die für viel Staub und manchen Sonnenbrand sorgten.
Steven und Björn Jatz waren nach dem GCC-Lauf in Sonneberg hoch motiviert und hatten mit ihrer frühen Nennung sehr gute Startplätze erhalten. Im Le Mans Start gingen die 46 Fahrer der Klasse 5 um 9:08 auf die Strecke. Steven auf der linken Seite und Björn rechts. Beiden konnten damit als Dritte auf die erste Kurve zufahren. Da begann leider schon der Fehlerteufel zuzuschlagen. Björns Kupplungshebel blockierte und er musste sich auf den letzten Platz zurückfallen lassen. Auf dem Rundkurs von ca. 10 Minuten Fahrzeit waren dann beide fast wieder auf gleicher Höhe mit einer Differenz von lediglich 10 Sekunden.
Steven hatte in der ersten Stunde seine Schwierigkeiten den richtigen Rhythmus zu finden. Nachdem er in der sechsten Runde körperlichen Bodenkontakt hatte, fand er besser seinen Rhythmus und konnte einige Plätze gut machen.
3 Stunden Renndistanz fordern ihren Tribut. Nach gut einer Stunde und 15 Minuten kam Björn zum Tanken rein. Der Kupplungshebel machte deutliche Probleme und zerrte an seinen Unterarmmuskeln. Die total verstaubte Brille wurde dann auch gleich ausgetauscht. Steven hatte zwar seine Probleme auf der Strecke mit dem einen oder anderen unfreiwilligen Abstieg, ansonsten hielt er recht konstant seine Rundenzeiten. Björn musste dann noch zweimal in die Box zur Kleinreparatur und Brillenwechsel, während Steven die 3 Stunden Nonstop auf der Strecke blieb. Nach 3 Stunden und ca. 5 Minuten war es dann geschafft. Mit der schwarz-weißen Zielflagge wurden unsere Fahrer des AMC Kurpfalz abgewunken. Da die Ergebnislisten noch nicht in der endgültigen Form vorliegen, reichen wir die Platzierungen beim nächsten Bericht nach.

Gleich nach dem Start – Steven und Björn

jeweils auf dritter Position

Steven in der dritten Runde
Björn auf Verfolgung in der 6. Runde Steven nur knapp 20 Meter hinter Björn in der 6. Runde
Zieleinfahrt Steven Zieleinfahrt Björn

Nachtrag vom 3. Mai

Es hat ein wenig gedauert, aber nun liegen doch die endgültigen Ergebnisse vor. Demnach haben Steven den 15. Platz mit 18 Runden und Björn den 25. Platz mit 16 Runden, bei 37 Startern in ihrer Klasse.

Sonneberg 10. April

Start der Enduro-Rennsaison 2010 in Thüringen

Massenstart der 134 Fahrer

Mit Baboons erstem Lauf bei der GCC (German Cross Country) am 10./11. April, wurde auch die Rennsaison 2010 vom AMC Kurpfalz eröffnet. Baboons veranstaltet in Deutschland, Österreich, Italien und Großbritannien Cross Country Serien. Nach 2 Jahren Enduro-X Cup wollten Steven und Björn Jatz für die Saison 2010 etwas neues ausprobieren und schrieben sich zusätzlich beim GCC ein. Diese Serie ist um einiges größer als der Enduro-X Cup. Alleine in Deutschland gibt es 1.095 eingeschriebene Fahrer für die 7 Rennen zwischen April und September.
Da der Frühling in diesem Jahr länger auf sich warten ließ, kamen unsere beiden Fahrer seltener zum Training und fuhren somit mit gemischten Gefühlen zum ersten Rennen nach Sonneberg in Thüringen.
Am Samstag, den 10. April um 6:00 Uhr hieß es Abfahrt von Sandhausen zum 330 km entfernten Sonneberg. Günter Jatz übernahm den Fahrdienst an diesem Tage. Um 13 Uhr wurde es dann ernst. Nach einer Gänsehautatmosphäre in den letzten 2 Minuten vor dem Start sprinteten die 134 Fahrern in der Klasse XC-Beginners zu ihren Motorrädern und nahmen den Kampf mit der Strecke auf. Hauptsächlich gab es flüssige und schnelle Wiesenpassagen. Immer wieder unterbrochen von kurzen Waldstücken, Matschlöchern, Bremshügel und speziell präparierten Autos. Steven und Björn konnten sich im Laufe des Rennens im Mittelfeld festsetzen. Durch seinen Tankstopp fiel Björn leider rund 5 Minuten zurück. Am Ende hatten beide dann 16, bzw. 15 Runden absolviert und waren mit ihren Leistungen für diese erste Veranstaltung hoch zufrieden.
Die nächste Veranstaltung ist am Samstag, den 24. April in Künzelsau. Dort startet der Enduro-X Cup
seine Rennsaison mit dem ersten von 6 Läufen. Für die Teilnehmer der Klasse 5 – Einsteiger sind es 3 Stunden Fahrzeit. Mit 41 Fahrern in dieser Klasse ist dann auch das Starterfeld deutlich kleiner. Wir drücken schon mal unseren Fahrern die Daumen für eine erfolgreiche Teilnahme.

Steven nach rund 40 Minuten Fahrzeit Björn am Ende der 5. Runde
Steven in seiner letzten Runde Björn – nach 2 Stunden am Ziel

 

Die 4 Autos als präparierte Hindernisse

Carrera Racing am 14.03.2010 in Hockenheim

14.03.2010, an diesem, aus deutscher Motorsportsicht denkwürdigen, Sonntag, war zum ersten Mal in diesem Jahr wieder Slotcar-Fahren angesagt.
Aufgrund des Starts der diesjährigen F1-Saison mit dem Comebacker des Jahres, entschlossen wir uns den Start des Carrera-Racings in Hockenheim um eine halbe Stunde, auf 11:30Uhr vorzuverlegen. Leider hatten wir dabei die Zeitverschiebung zu Bahrain nicht eingeplant und kollidierten dann doch noch mit dem Start des Formel1-Rennens.
Dieses Mal gingen nur 4 „Hardcore-Slodda“ an den Start, nicht nur wegen der oben genannten Gründe, sondern auch aufgrund anderer Terminüberschneidungen.
Nachdem alle 6 Spuren der 40m-Bahn im freien Training durchgetestet waren, bat Marcus vom Racing-Center zur Startaufstellung.
Es wurden 6 Läufe à 6 Minuten durchgeführt. Die neue Bahn in Hockenheim ist von den Spuren her gesehen doch sehr unterschiedlich zu fahren. Alle Fahrer waren sich einig, dass Spur 2 am undankbarsten ist. Dies zeigte sich auch an der zurückgelegten Rundenanzahl. Mit durchschnittlich 21 Runden bei 6 Minuten Fahrzeit ist diese Spur tatsächlich die langsamste! Allerdings, (Überraschung) nur ganz knapp vor Spur 3 mit 21,25 Runden. Beliebteste, weil schnellste (einfachste?) Spur ist wohl die 4. Fahrspur, mit im Schnitt 25 absolvierten Runden.Wir werden das im Laufe der kommenden Rennen weiter beobachten.
Doch zurück zum, aus o.g. Gründen, etwas verkürzten Rennen.
Von Anfang an entwickelte sich ein spannender Kampf um die Spitze, die Unterschiede bei den zurückgelegten Runden waren relativ gering. Schließlich stand nach einer reinen Renndauer von etwas über 36 Minuten das Endergebnis fest:
Platz 4 belegte Günter mit 118 Runden.
Platz 3 ging an Marc, rundengleich mit Uwe, der sich mit gerade mal 5,8 Sekunden Vorsprung bei 142 absolvierten Runden, ganz knapp den 2. Platz sicherte.
Sieger wurde Michael mit insgesamt 145 gefahrenen Runden.
Nach Ende der Rennen machten sich die Teilnehmer eiligst auf den Rückweg zu den heimischen Gefilden. Schließlich waren wahrhaft historische Momente der (Formel1-) Geschichte zu bewundern!!!