Weihnachtsmarkt, Carrera-Rennen und Nikolausfeier

Die Teilnahme am Sandhäuser Weihnachtsmarkt ist für den AMC Kurpfalz nun schon zu einer kleinen Tradition geworden. Bereits zum 5. Mal waren wir wieder dabei! Auch dieses Jahr durften wir, trotz des nicht allzu guten Wetters, wieder zahlreiche Besucher an unserem Stand begrüßen. Bei Winzerglühwein, Dezemberpunsch, Bratwurst und Scampi-Spießen konnte die Vorweihnachtszeit so richtig genossen werden. Allen unseren Gästen sowie den fleißigen Helfern ein großes Dankeschön.
Ebenfalls zur Tradition geworden ist unser Nikolaus-Carrera-Rennen. Am 11. Dezember fand sich der harte Kern der Carrera-Fahrer des AMC Kurpfalz im Domizil des Renncenters in Hockenheim ein, um einen schönen Jahresabschluss auf der Bahn zu feiern. Nach Ende der Trainingsläufe eröffnete uns Rennleiter Markus, dass wir dieses Rennen unter SLOT-Racing–Bedingungen durchführen würden. Das bedeutet, dass nicht nur die Runden, sondern auch die, nach dem Rennende jeweils zurückgelegten, Teilabschnitte gezählt werden. Vereinfacht gesagt ist die Rennstrecke in 100 Abschnitte unterteilt, und nach Rennende wird der Punkt registriert an dem die Vorderachse des Fahrzeugs zum stehen kommt. Dies sollte beinahe „historische“ Folgen haben. Sechs Durchgänge à 8 Minuten wurden absolviert. Den 6. Platz belegte Christian mit insgesamt 208.22 Runden, 7.67 Runden mehr hatte Günter am Schluss absolviert, was ihm Platz 5 einbrachte. Katja belegte mit 220.72 Runden Platz vier. Den Bronzerang erzielte Uwe mit 225.14 Runden. Mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse endete der Kampf um den Sieg. Rundengleich, mit 0.01 Runden Vorsprung, konnte sich Marc den ersten Platz vor Michael sichern. So etwas hatte auch Markus vom Renncenter noch nicht erlebt. Dies bedeutete nach 234 gefahrenen Runden, und damit einer Fahrstrecke von 8,66 km, einen Abstand von gerade einmal 37cm, Wahnsinn! Im zweiten Rennen des Tages, einem Sprint mit 6 Läufen à 4 Minuten, waren die Verhältnisse dann klarer. Erneut siegte Marc, mit 118.95 Runden vor Michael, der 1.30 Runden zurücklag. Dritter wurde Uwe mit 115.45 Runden vor Günter, der mit 112.86 Runden den 4. Platz einheimste. Katja konnte Christian mit 109.68 zu 103.53 zurückgelegten Runden in Schach halten. Nach dem Rennen gab es „die“ Siegerehrung mit Urkunden von Markus und den, ebenfalls traditionellen, Schokonikoläusen von Günter.

Anschließend machten wir uns auf den Rückweg nach Sandhausen zu unserer diesjährigen Nikolausfeier. Im Nebenzimmer des Hardtwald-Restaurants wurden unsere kleinen Mitglieder von einem, recht gnädig gestimmten, Nikolaus beschenkt. Danach verbrachten die erfreulich zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder, bei einem gemütlichen Abendessen, einen schönen Sonntagabend.

Der AMC Kurpfalz wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Bekannten sowie der Einwohnerschaft Sandhausens auf diesem Wege ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

Letzter Lauf im Enduro-X Cup wieder in Betra

Schon traditionell fand das Abschlußrennen des Enduro-X Cups in Betra, bei Bad Horb, statt. Nachdem unsere zwei Sandhäuser Endurofahrer Steven und Björn Jatz in diesem Jahr, aus Termingründen, nicht an allen Veranstaltungen der Enduro-X-Cup Serie teilnehmen konnten, ließ man es sich nicht nehmen, bei dem 6. Lauf zum Saisonabschluß dabeizusein.
Der Start war für 9:00 Uhr am Samstag, den 29. Oktober vorgesehen. Diesesmal hatte die ganz Familie sich den Termin reserviert. Also fuhr man bereits am Freitag nach Betra. Steven konnte am Nachmittag noch die Strecke besichtigen und somit wertvolle Tips an Björn, beim gemütlichen Abendessen im Adler in Dettingen, weitergeben.
Insgesamt hatten sich rekordverdächtig 394 Fahrer für dies Veranstaltung eingeschrieben. Allein in der Klasse 5, wo auch Steven Jatz und Björn Jatz am Start waren, hatten sich 40 Fahrer eingefunden. Mit kurzer Verzögerung von 15 Minuten fiel der Startschuß für die 3 Stunden Renndistanz auf dem 4 km langen Rundkurs. Die Motocrossbahn war dazu etwas modifiziert worden und wurde durch eine recht lange Passage über die Maisäcker ergänzt. Im Bereich der Zuschauerzone hatten die Helfer um Günter Essig, dem Veranstalter, einige Hindernisse in die Strecke eingebaut. So waren da Baumstumpen, Autoreifen, querliegende Baumstämme und Auffahrampen zu bewältigen.
Steven hatte bereits in den ersten Runden mit Behinderungen an einer Auffahrt zu kämpfen und verlor dadurch fast 90 Sekunden auf Björn, der auch noch einen optimalen Start erwischt hatte. Zur Hälfte der Renndistanz, nach gut 1 1/2 Stunden, ging es in die Wechselzone zum schnellen Tankstopp. Doch mit einem gut gefüllten 20 Liter Kanister ist der Stopp nicht so kurz wie in der Formel 1. Bei Björn kam erschwerend hinzu, dass der Trinkrucksack defekt war. Bei Steven lief das Tanken recht gut, so dass er in den folgenden Runden sogar an Björn vorbeiziehen konnte. Björn musste außerdem zum Trinken zusätzlich in die Box fahren.
Nach 3 Stunden, 1 Minute und 43 Sekunden freute sich Steven über die Zielflagge und über den 17. Platz. Für Björn war nach 3 Stunden 5 Minuten und 3 Sekunden der 19. Platz sicher.

Bei dem wunderschönen herbstlichen Samstag ein rundum erfolgreicher Saisonabschluß und ein tolles Erlebnis für die ganze Familie.

Steven Jatz Björn Jatz
Am Freitagnachmittag war es noch ruhig 4 km Parcour mit überwiegend Maisfelder

Klassensieg zum Saisonabschluss!

Am Samstag, dem 22. Oktober, wurde die 32. Rallye „Fränkische Schweiz“ ausgetragen. Rund um das Rallyezentrum in Hollfeld, mitten im Naturpark Fränkische Schweiz gelegen, waren 5 Wertungsprüfungen zu absolvieren. Da die technische und die Papierabnahme bereits am Freitagabend stattfanden, machte sich unser Team bereits am frühen Freitagnachmittag auf den Weg in das ca. 300km entfernte Hollfeld. Im Rallyezentrum angekommen, ging es zunächst zu der sehr gut organisierten Papierabnahme. Hier gab es bereits die erste freudige Überraschung! Unser Team wurde lobend, und mit Foto, im Rallyeprogramm erwähnt. Nach dem Einchecken im gebuchten Hotel in Aufseß, ging es zurück nach Hollfeld zur technischen Abnahme, die ebenfalls sehr zügig absolviert wurde. Den Abend ließ unser Team, zusammen mit den beiden mitgereisten Fans Marc und Michael, gemütlich im Hotel ausklingen. Am Samstagmorgen stand bereits um 6.30 Uhr die Besichtigung der 5 Wertungsprüfungen an. Die Aufschriebe aus den vergangenen Jahren mussten verfeinert und die neu hinzugekommenen Prüfungen ins „Gebetbuch“ aufgenommen werden. Pünktlich um 12.01 Uhr ging dann das erste Auto am Rallyzentrum in Hollfeld an den Start. Unser Team startete dieses Jahr, zusammen mit 6 weiteren Teilnehmern, in der Klasse H13. Als größte Konkurrenz wurde das Team Sonntag/Petrak auf einem bärenstarken Honda Civic betrachtet. Dies sollte sich auch bewahrheiten, von der ersten WP an entbrannte ein Kampf um die Bestzeit. Bis zur 3. WP hatte unser Team bereits einige Sekunden eingebüßt. In der WP4 drehte man dann den Spieß um und eroberte sich rund 4 Sekunden zurück.

So ging es mit einem knappen Rückstand auf die abschließende WP5, mit rund 9km die längste Prüfung der Rallye. Uwe und Günter ließen den Toyota Corolla jetzt so richtig fliegen und erreichten mit 6,08 min die unangefochtene Bestzeit in dieser Klasse. Die bis dahin führenden Sonntag/Petrak erreichten das Ziel dieser Etappe nicht, so dass der Klassensieg für unser Team feststand. Im Gesamtresultat bedeutete dies den 48. Platz von 108 gestarteten Teams. In der Gruppe H, die auch den Gesamtsieger stellte, belegte man den hervorragenden 19. Rang bei 43 Startern. Bei der abendlichen, berühmt–berüchtigten, Siegerehrung in der Hollfelder Stadthalle, durften unsere beiden Rallyepiloten dann stolz ihre Pokale in Empfang nehmen.

 

 

 

 

 

Der Sieg war das i-Tüpfelchen auf einer insgesamt sehr erfreulichen Rallyesaison 2011 und wurde bis in die frühen Morgenstunden gebührend gefeiert.
Für die Unterstützung bei der Vorbereitung und der Betreuung während der letzten Jahre möchte sich das Team recht herzlich bei Thomas Stang und Gerhard Bracht vom B & S Kfz- und Zweirad-Service in St. Leon-Rot bedanken, ohne deren Unterstützung dieser Breitensport nicht möglich wäre.

Frankenlandrallye mit vollem Haus

Bei der 27. Ausgabe der Frankenlandrallye am 8. Oktober konnte der Fahrtleiter Paul Dosch erstmals über 100 Teams am Start begrüßen. Bei dieser doch fast regionalen Veranstaltung ließen es sich die Aktiven des AMC Kurpfalz nicht nehmen an den Start zu gehen.
Im Vorwagen, dem Ford Escort von Gerd Römpert konnte Marc Buhmann mal wieder hautnahen Rallyesport erleben. Nach zahlreichen Jahren der Abstinenz, bedingt durch Familie und Ausbildung hatte Viola Neubauer, auf dem Beifahrersitz von Joachim Meinzer, endlich mal wieder eine Gelegenheit aktiv dabei zu sein. Ganz klar, dass Uwe Buhmann und Günter Jatz bei dieser Veranstaltung ebenfalls mit dem Toyota Corolla am Start waren.
Dieser Samstag, übrigens Kerwesamstag in Sandhausen, begann für unsere Teams und Fahrer, mit einer unerfreulichen Begrüßung – mit wolkenbruchartigen Regenfällen!!   Zum Glück beruhigte sich das Wetter am Vormittag, so dass die technische Abnahme und die Einführungsrunde unter erträglichen Bedingungen stattfinden konnten.
Wie fast immer bei diesen 200er Rallyes, waren es 3 Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal gefahren wurden. WP1 und 4, 6,45 km Rundkurs bei Sindoslheim, WP2 und 5 5,05 km Sprintprüfung Brehmen und WP3 und 6 4,7 km Rundkurs Walldürn.
Uwe und Günter waren mit dem Toyota Corolla diesesmal in der Klasse H13 am Start. Leider waren es nur 4 Teams in der Klasse, aber dafür sind das mal leicht über 20 Startplätze vor den sonstigen F9 – Teams. Schon in der ersten Prüfung bedeutete dies – unser Team fuhr im Trockenen und konnte sich in der Gesamtwertung um einige Plätze nach vorne schieben. Auf der WP 3, dem Rundkurs bei Walldürn, gab es noch einen „AHA“ – Effekt, als der Toyota auf der matschigen Piste nicht rechts, sondern geradeaus wollte. Uwe Buhmann hatte die Sache aber souverän im Griff – ein kurzer Schlenker durch den Acker, mit fast keinem Zeitverlust, brachte das Team wieder auf die Strecke.
Gerd Römpert hatte als Vorwagen weniger Glück. Eigentlich wollte er Marc zeigen, was denn so ein älterer Rallyebolide noch drauf hat. Leider schlug der Pannen- und Fehlerteufel recht heftig zu. Am Ende war man froh mit „3 laufenden Töpfen“ noch das Ziel zu erreichen. Nun ja, vielleicht geht’s beim nächsten mal wieder flotter voran.
Viola Neubauer hatte sich auch mehr erhofft. Joachim Meinzer mußte wohl bei der Wahl der Reifen für den Ford Cosworth keinen guten Griff gehabt haben. In der Klasse H16 – über 3000 ccm belegten sie den 5. Platz, was in der Gesamtwertung Platz 22 bedeutete.
Für Uwe Buhmann und Günter Jatz ging es knapp am Pokal vorbei. Der 2. Platz in der Klasse und der 34. Platz in der Gesamtwertung waren ein zufriedenstellendes Ergebnis.
Nun geht es zum Saisonabschluß am 22.10. in die fränkische Schweiz. Das diesjährige Motto: “Do semma widda!”

Uwe und Günter in Richtung Ausfahrt auf der

WP 1 – Sindolsheim

Warten auf die Siegerehrung von links nach rechts –

Gerd Römpert, Marc Buhmann, Uwe Buhmann,

Joachim Meinzer, ein junger Fan, Viola Neubauer

und Günter Jatz


44. Nibelungenrallye

Kaum zu glauben, am 1. Oktober noch 28 Grad im Schatten. Nachdem im vergangenen Jahr bei dieser Rallye doch recht kühle Temperaturen und leichtes Regenwetter vorherrschten, war dies eine echte Überraschung und Herausforderung. Unter den 54 Teams der Rallye 200 und 44 Teams der Retro Rallye unser Sandhäuser Team Uwe Buhmann und Günter Jatz. Mit dem 1600er Toyota Corolla starteten beide in der Klasse N/F9 unter 6 Teams.
Nach der problemlosen Papier- und technischen Abnahme ging es auf die Einführungsrunde, bei der die 3 Prüfungen zweimal besichtigt werden konnten. Damit war der Aufschrieb fertig. Zum Glück hatte Günter noch die Unterlagen von 2010 von der WP 2, der Bergrennstrecke in Zotzenbach. Dadurch konnte man bereits bei der ersten Besichtigung die optimale Linie erkunden.
Pünktlich um 13:01 Uhr ging das erste Team vom Rallyezentrum „Heidenberghalle“ in Gadernheim auf die Strecke. Für Uwe und Günter hieß es dann um 13:50 – Start frei –
Auf der 2. Prüfung, eben der 7,7 km langen Bergrennstrecke, konnten Uwe und Günter mit 5 Minuten und 3,6 Sekunden eine Klassenbestzeit aufstellen. Das entsprach dann einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 91 km/h.
Zwischen WP2 und WP3 war eigentlich ein Tankstop eingeplant. Leider war zu der Zeit an der Tankstelle Hochbetrieb. Was durchaus eine Wartezeit von 5 – 6 Minuten sein konnte. Die Überbrückungsetappen waren relativ genau bemessen. Wenn das Team zu spät an der Zeitkontrolle vor der Prüfung ankommt, gibt es pro Minute 10 Sekunden Strafe. Also lieber nicht tanken, denn normalerweise sollte es auch noch bis vor die Prüfung 5 reichen. Bei der 3. Prüfung war noch alles in Ordnung. Nach der darauffolgenden Zwangspause kam dann aber auf der WP 4 die unangenehme Überraschung. In einer Senke, an einer engen Rechtskurve, blieb plötzlich der Sprit weg – Motorstillstand!  Es dauert wertvolle endlose 20 Sekunden, bis der Toyota wieder richtig lief. Doch dann reichte es bis zum Ziel und noch viel weiter bis zur nächsten Tankstelle. Der Rest der Veranstaltung verlief dann problemlos.
Mit einem 3. Platz in der Klasse konnte unser Team dann noch recht zufrieden sein.

Uwe und Günter in der Schikane „Parkplatz“ auf der WP2 – Zotzenbach

Saisonfinale der GCC in Bauschheim

Nicht nur die Rallyefahrer des AMC Kurpfalz waren am heißen Wochenende des 1. Oktobers unterwegs. Die German Cross Country bestritt ihr Saisonfinale im hessischem Bauschheim bei Rüsselsheim.
Nachdem Günter als Boxenhelfer an diesem Samstag nicht zur Verfügung stand, hatten unsere beiden Enduro-Piloten Steven und Björn mit ihrem Freund Thilo einen kompetenten Ersatzmann gefunden.
Wie immer starteten unsere Fahrer recht früh um noch reichlich Gelegenheit zur Streckenbesichtigung zu nutzen. Der Veranstalter hatte erfolgreich aus dem Crossgelände, mit dem doch recht kleinen Umfeld,
eine attraktive Cross Country Strecke abzustecken. Zum Saisonfinale hatten aber auch deutlich weniger Teilnehmer ihre Nennungen abgegeben. Während sonst so ca. 140 Teilnehmer bei den Beginners am Start waren,
konnte man an diesem Wochenende mit 64 Fahrern ein durchaus überschaubares Teilnehmerfeld erkennen. Darunter die Startnummer 30 – Steven Jatz und die Startnummer 59 – Björn Jatz.
Pünktlich, wie gewohnt, erschallte um 13:00 Uhr der Ruf: Staaaart. Und ab ging es auf die 2 Stunden Renndistanz der Einzelfahrer. Erweckte die Strecke vor dem Start noch den Eindruck eines relativ einfachen Parcours,
so mußten die Fahrer bereits in der ersten Runde feststellen, dass die wenigen Auffahrten dafür um so heftiger und riskant waren.
Nach ca. einer Stunde rief Thilo einen nach den anderen in die Box zum perfekten Tankstop. Da bei dieser Teilnehmerzahl die Platzierungen auf der Anzeigetafel gut abzulesen waren, versorgte Thilo
Steven und Björn mit den aktuellen Informationen. Insgesamt recht problemlos, trotz der hochsommerlichen Temperaturen, konnten unsere Fahrer nach 2 Stunden die Ziellinie überqueren.
Mit dem 40. Platz für Steven und dem 44. Platz für Björn war man recht zufrieden.
Nun laufen die Vorbereitungen für das letzte Rennen des Jahres, dem Saisonfinale des Enduro-X Cups in Betra, am 29. Oktober.
Viel Glück und Erfolg von den Clubkameraden

Doppelte Freude beim 6. Lauf der GCC

Der 6. Lauf der German Cross Country Serie fand am Wochenende des 17. und 18. Septembers in Schwabhausen – südlich von Gotha – auf dem Cross Gelände des MSC Schwabhausen statt. Für die mehr als 430 Teilnehmer hatte der örtliche Verein neben der Cross-Bahn auch die weitläufigen Wiesen entsprechend abtrassiert und präpariert. Leider war dadurch das Fahrerlager etwas kleiner ausgefallen. So waren unsere zwei Sandhäuser Enduro – Fahrer Björn und Steven Jatz bereits am frühen Morgen etwas genervt.
Nachdem Björn seine Maschine in den letzten Rennen doch einige Zicken gemacht hatte, hoffte man nun auf mehr Zuverlässigkeit. Nach der Dokumentenabnahme konnten Björn und Steven noch Teile der Strecke besichtigen. Gerade für die erste Runde, wo das Teilnehmerfeld noch dicht zusammenliegt, ist es hilfreich die kritischen Passagen zu kennen.
Dann folgte die technische Abnahme. Es blieb darauf nicht mehr viel Zeit für die Vorbereitungen, denn um 13:00 Uhr war der Start der XC Beginners und der Women. So 25 Minuten vor dem Start fuhren Steven und Björn mit ihren Maschinen auf die Startplätze. Mit den Startnummern 82 und 83 mussten sie sich einen Platz in der dritten Startreihe suchen.
Wie immer ist die Anspannung vor dem Start recht hoch. Zum Einen ist es das Startprozedere mit, diesesmal 89 Fahrern und 13 Fahrerinnen, zum Anderen ist da die Unsicherheit ob denn alles funktioniert.
Pünktlich um 13:00 Uhr gellte dann der berühmte Schrei „Staaart“ aus den Lautsprechern. Von da an war jeder auf sich gestellt. 2 Stunden Fahrzeit auf harter, staubiger Piste galt es durchzustehen. Björn kam nach knapp einer Stunde als erster zum Tanken in die Boxengasse. Nach kleineren Problemen beim Tanken, benötigte er einen neuen Satz Handschuhe. Steven kam dann in der nächsten Runde ebenfalls in die Boxengasse zum Tanken. Leider hatte Björn mit den Handschuhen keinen sonderlich guten Griff. Also mußte er nochmals in die Box. Dabei verlor er denn auch mächtig an Zeit. Für Steven war alles recht zufrieden verlaufen.
Am Ende, nach 2 Stunden 8 Minuten und 49 Sekunden, sowie 15 Runden, konnte er sich über seinen 56. Platz freuen. Weitaus größer war die Freude bei Björn, da nun die KTM ohne Mucken die 14 Runden durchgehalten hatte.
Glückwunsch von den Clubkameraden und viel Erfolg beim GCC Abschlußrennen in Bauschheim am 1. Oktober.

Wenige Minuten vor dem Start. Björn (li) mit kritischem

Blick auf seine Maschine
Steven (re) hat wohl alles fest im Griff

Björn bei der Durchfahrt an der Zählschleife in der

Nähe der Boxengasse

Steven am Wiesenhang in der Nähe des Fahrerlagers

Enduro-X Cup im Schwäbischen Bühlertann

Nach den Stationen in Langensteinbach bei Chemnitz, Künzelsau, Mariesfeld – Thüringen und Niederwürzbach war nun am 10. September der 5. Lauf in Bühlertann, südöstlich von Schwäbisch Hall.
Wochenlang keine Veranstaltung und nun im September wieder Schlag auf Schlag. Für unsere beiden Enduro Piloten natürlich ein klares Muss in Bühlertann zu starten. Obwohl beide zu Beginn der Saison sich als
Team beim Enduro-X Cup eingeschrieben hatten, wollte man nun als Einzelfahrer an den Start gehen. Björn hatte in den letzten Veranstaltungen einige Probleme und hoffte in Bühlertann wieder auf einen
erfolgereichen Abschluß.
Der Enduro-X Cup, doch mit weniger Starter wie bei der GCC, bot wie immer eine fast familiäre Atmosphäre. Mit 41 Teilnehmern in der Einsteiger Klasse war es dann auch ein überschaubares Teilnehmerfeld.
Nachdem Steven eine Woche zuvor in Schefflenz noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, war es an diesem Samstag wesentlich besser. Von Anfang an konnte er sich im Feld behaupten. Knifflige Passagen mit
längsliegenden Baumstämmen, Betonröhren und einem Autowrack, forderten nicht nur Konzentration für ordentliches Tempo, sondern auch ein großes Maß an Geschicklichkeit.
Letztlich konnte sich Steven Jatz mit seiner 350er SX-F KTM auf einen 20. Platz freuen.
Seit Goldbach hatte Björn Jatz immer wieder Probleme mit seiner Maschine. Stürze in Goldbach und Schefflenz machten das Ganze nicht einfacher. Das Vertrauen zu sich und seiner Maschine war denn auch leicht
getrübt. Um so größer war dann auch die Enttäuschung als es nun wieder Probleme mit der Kraftstoffzufuhr gab. Das AUS nach 7 Runden mit einem 40. Platz sorgte für reichlich Frust.
Wir hoffen mal, dass es bei der nächsten Veranstaltung in Schwabenhausen mit dem 6. Lauf der GCC mit Björn wieder aufwärts geht.

GCC mit 5. Lauf in Schefflenz

Nachdem unsere beiden Enduro-Piloten 2010 bereits ihre Erfahrungen auf der einstigen WM Cross-Strecke in Schefflenz sammeln konnten, wollte man sich dieses Ereignis im 10. Jahr der GCC natürlich nicht entgehen lassen.
Die Schefflenzer Motorsport-Freunde präsentierten den Fahrern zum 5. Lauf der German Cross Country Meisterschaft 2011 eine bestens präperierte Strecke. In langen Verhandlungen gelang es den Verantwortlichen des MSC Schefflenz auch dieses Jahr großzügige Geländeflächen für die Streckenplanung zu erhalten.
So stand nicht nur die seit vielen Jahren gut gepflegte ehemalige WM-Crossstrecke mit steilen Auf- und Abfahrten, verschiedenen Sprüngen und eingen schnellen Passagen zur Verfügung, sondern auch mehrere Ackergrundstücke.
Diese wurden mit zu überfahrenden Baumstämmen bzw. kurvenreichen Etappen gespickt.
Nachdem der bisherige Servicemann – Günter – selber in Sachen Motorsport als Beifahrer der Rallye Calw unterwegs war, sprang Michael Hirscher als Boxenservice ein.
Auch Mutter Margitta ließ es sich nicht nehmen bei diesem Rennen, quasi vor der Haustüre, dabei zu sein. Da der Start erst um 13:00 Uhr erfolgen sollte, konnte man locker und entspannt zur morgentlichen Stunde anreisen.
Leider traf man dann im Fahrerlager vor dem Rennen auf ungewollte Probleme. An Stevens Motorrad war der O-Ring in der Benzinzuleitung defekt, was zur Folge hatte das beim ersten Anlassen der Maschine das Benzin aus dieser herause spritzte.
Nach einiger Fragerei fand sich dann ein Sportkamerad der einen Ersatz O-Ring dabei hatte. Auch Björn hatte Pech, da er zu allem Elend bei über 30 Grad im Schatten seinen Trinkrucksack vergessen hatte.
Nach all der Aufregung waren denn beide froh, als pünktlich um 13:00 Uhr der schon legendäre Ruf: „Staaart“ aus den Lautsprechern schallte.
Steven kam ganz gut weg und konnte sich in den folgenden Runden recht gut behaupten. Obwohl er noch an den Folgen seiner Erkältung litt, kämpfte er sich rund 2 Stunden und fast 13 Minuten bis zum Ziel.
Mit dem 58. Platz unter den 99 Teilnehmern bei den Beginners war das ein respektables Ergebnis.
Björn hatte weniger Glück. Bereits in der ersten Runde fand er sich nach einem heftigen Überschlag in einer Abwärtspassage auf den Boden der Tatsachen wieder. Das war wohl etwas zu motoviert gewesen.
Nachdem der Rennarzt sein ok gab ging es dennoch weiter. Aber irgendwie war das nicht der richtige Tag. In der 3. Runde mußte Björn mit einem Plattfuß die Box ansteuern. Das war dann leider das AUS.
Wir sind gespannt, wie denn das nächste Rennen bei der Enduro-X in Bühlertann sich gestalten wird. Viel Erfolg von den Clubkameraden von dieser Stelle aus.

Vereinsausflug in den Schwarzwald

Am Sonntag, dem 28.August, stand unser Vereinsausflug auf dem Programm. Dieses Jahr war der „Park mit allen Sinnen“ in Gutach im Schwarzwald das Ziel. Aufgrund des eingeplanten Zwischenstopps, mit Frühstück in der Nähe von Forbach, starteten wir sehr zeitig an diesem schönen Sonntagmorgen. Per Auto ging es in Einzelfahrt über die A5 und die B462 in Richtung Schwarzwald. Kurz hinter Forbach lag der, standesgemäß mit Durchfahrtskontrollschild gekennzeichnete, Parkplatz auf dem wir uns zum Frühstück trafen. Hier erwartete uns eine reich gedeckte Tafel, die keine Wünsche offen ließ. Nachdem auch die frischgebackenen Brötchen (just-in-time) eingetroffen waren, widmeten wir uns den dargebotenen Speisen und Getränken, lediglich die lästigen Wespen trübten das Vergnügen ein wenig.

Nach Ende der Rast ging es im Konvoi über Freudenstadt und Alpirsbach weiter zu unserem Ziel in Gutach. Nachdem die Eintrittsformalitäten erledigt waren, lag ein ca. 2 km langer Barfußweg vor uns. Schuhe und überflüssige Kleidungsstücke wurden in den reichlich vorhandenen Schließfächern deponiert und die Teilnehmer in kleine Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam einen Fragebogen mit teilweise recht schwierigen Fragen ausgehändigt und los ging es. Durch Wald und Wiese, über den mit verschiedenen Materialien ausgestatteten Weg. Von Sand, Kies bis hin zu Schotter und, besonders beliebt, Schlammpassagen war alles zu finden, was das Herz der großen und kleinen Teilnehmer höher schlagen lies. Parallel zu den Abschnitten mit den gröberen Materialien konnten auch Sandwege benutzt werden, so dass auch empfindlichere Naturen den Weg gut bewältigen konnten.

Entlang des Barfußwegs passierten wir phantasievolle und optisch ansprechende Stationen für die Wahrnehmung mit Augen, Ohren, Nase und Händen. Duft-, Hör-, Farb- und Fühlpavillions und noch einiges mehr. Nach ca. 2 Stunden war der Rundgang beendet, es wartete die Fußwaschanlage sowie die Auswertung der Fragebögen.

Den ersten Platz belegte ausgerechnet die Gruppe, die in Besitz der Auflösung war, was natürlich zu einigem Hallo führte. Letztendlich gönnten alle Teilnehmer den Gewinnern ihren Siegespreis, eine Flasche Sekt. Inzwischen machte sich, trotz des ausgiebigen Frühstücks, ein leichtes Hungergefühl bemerkbar, und so entschlossen wir uns im benachbarten Gasthaus „Zum Löwen“ ein verspätetes Mittagessen einzunehmen. Der Wirt richtete schnell noch das Nebenzimmer für unsere ziemlich große Gruppe her, die Bestellungen wurden aufgenommen und die Speisen und Getränke relativ zügig serviert.
Im Anschluss an das Essen war noch ein Besuch bei den nahegelegenen Vogtbauerhöfen angesagt. Dieses bekannte Freilichtmuseum besteht aus einem Ensemble aus originalgetreu, Stein für Stein, wieder aufgebauten uralten Bauernhäusern, Scheunen und anderen Gebäuden. Beim Rundgang durch diese, bis zu 400 Jahre alten, Gebäude gab es viel zu bestaunen, und bei manchem wurden sogar Erinnerungen an die Kindheit wach. Relativ müde, aber zufrieden mit den Vereinskameraden und Freunden einen schönen Tag verbracht zu haben, machten wir uns am frühen Abend wieder auf den Heimweg.
Der Dank der Teilnehmer gilt den Mitgliedern des Organisationsteams, die ihre Aufgabe mit Bravour erfüllt haben! MH