Hitzeschlacht in Alzey

2 Teams des AMC Kurpfalz machten sich am 18.August auf den Weg in das ca. 80 km entfernte Flonheim. Dort war der Dreh- und Angelpunkt der 11. ADAC Rallye Alzey. Zum Wetter konnte man nur eines sagen: Es war tierisch heiß! Mensch und Material wurden extrem belastet.
Von 70 Teilnehmern sahen nur 42 Teams die Zielflagge. Dies ist eine Ausfallquote von 40%.
Sven Koob/Marc Buhmann hatten schon im Vorfeld Pech. Da ihre Klasse nicht voll besetzt war, mussten sie mit dem kleinen Citroen Saxo in der 2 Literklasse der Gruppe H starten. Trotzdem gaben die beiden Youngster alles. Doch es sollte nicht ihr Tag werden.
Auf WP1 liefen sie auf einen langsameren Gegner auf, der erst recht spät Platz machte. Außerdem stieg die Wassertemperatur des Saxomotors bedrohlich an. So musste die Veranstaltung an diesem heißen Tag mit eingeschalteter Heizung zu Ende gefahren werden.
Nach 3 WP’s, zur Halbzeit, lagen sie trotzdem knapp hinter einem Pokalrang. Ein Stempelfehler, ein Verbremser und ein gerissenes Kupplungsseil verhinderten jedoch eine Aufholjagd. So kamen die Junioren des AMC auf dem 5. Platz bei 9 Teilnehmern ins Ziel.
Nach der ersten Enttäuschung hakten beide die Rallye als Lernübung ab.
Karlheinz Knaus vertrat den leider für einige Zeit ausfallenden Günter Jatz als Copilot von Uwe Buhmann. Die Klasse N9 war mit 10 Autos voll besetzt. Anhand der Konkurrenz wollten beide am Abend auf dem Siegerpodest stehen.
Dem 27 Jahren alten Toyota Corolla machte die Hitze nur wenig aus. Lediglich ein schleichender Plattfuß und nachlassende Bremsen waren zu beklagen. Uwe musste in den Weinbergprüfungen, mit vielen 90 Grad Ecken, schwer kämpfen. Vielleicht sollte mal eine Servolenkung nachgerüstet werden.
Uwe und Karlheinz fuhren mit ihrer Routine auf den 3.Platz in der Klasse. Dafür gab es für jeden einen Pokal bei der nächtlichen Siegerehrung.
Im Gesamtklassement stand am Ende ein beachtlicher 18. Platz.
Nächster Start ist am 01. September in Calw. Dort wird Marc wieder an der Seite von Uwe Buhmann sitzen.

Sven Koob und Marc Buhmann auf der WP3 mit

starkem Einsatz

Uwe Buhmann läßt es mal richtig krachen

Kinderferienprogramm 2012 – Zoobesuch

In diesem Jahr durfte der AMC Kurpfalz e.V. Sandhausen / AvD die Betreuung beim Besuch des Heidelberger Zoos übernehmen. Am Freitag, den 10. August um 11:00 Uhr hieß es Abfahrt an der Festhalle in Sandhausen.
Karl Müth hatte bereits die gekühlten Capri – Sonne Trinktüten im Bus verstaut. Noch schnell wurde die Kiste mit den gelben Mützen hinzugefügt. Dann hieß es für die 37 Kinder und 3 Betreuer – auf geht’s!
Nach ca. 30 Minuten hielt der Bus am Zoo wieder an. Die erste Verwunderung: Der Eingang ist weg? Nun ja, nachdem die Capri-Sonne und die Mützen verteilt waren, löste sich das Rätsel. Der Heidelberger Zoo hatte seinen neuen Eingang mit Zoo-Shop in Betrieb genommen.
Im Eingangsbereich warteten Pauline Schlenker und Leila auf die Sandhäuser Truppe, sie unterstützten Ellen Knaus, Margitta und Günter Jatz bei der Kinderbetreuung. Für den Materialtransport wurde Günter als „Bollerwagen-Chauffeur“ engagiert.
Die Regeln waren dann auch gleich erklärt. Die Größeren durften sich selbstständig im Zoo bewegen, die Kleineren bildeten Gruppen und man folgte dem Rundgang. Wenn auch die Streckenführung gelegentlich sehr eigenwillig und unterschiedlich je Gruppe war. Letztlich trafen sich alle so gegen 14:30 Uhr auf dem großen Spielplatz.
Nach mehreren Versuch die Schar zu zählen, begab man sich Richtung Ausgang. Dort waren es dann wieder 37 Kinder – also alle wieder da. Nun aber ab in den Bus und zurück nach Sandhausen. Die pünktliche Abfahrt um 15:00 Uhr klappte hervorragend. Doch beim Einbiegen auf die Berliner Straße blickten der Busfahrer und die Betreuer
auf ein blankes Chaos. ‚Stau bis zur Bergheimer Straße‘ war angesagt. Das konnte niemals bis 15:30 nach Sandhausen reichen. Günter organisierte sich die Handy-Nummer eines Vaters und informierte so die wartenden Eltern.
Um 16:00 Uhr konnten dann alle, wenn auch etwas müde und erschöpft, aus den Bus steigen.
Hier nochmal ein Dank von den Betreuern an die Kinder, für das überwiegend tolle Verhalten und den Spaß den man miteinander hatte.

 

Das Elefantenherz ist ganz schön groß Während andere „fachsimpelten“
Sandhäuser „Gelbmützen“ auf dem Karussel Den jungen Damen gefiel es offensichtlich

Fünfter Lauf der German Cross Country in Mühlhausen

Zuletzt in 2010, war nun nach einem Jahr Pause, wieder ein Lauf der GCC in Mühlhausen. Ja, das Mühlhausen zwischen Würzburg und Nürnberg. Nachdem der letzte Lauf in Goldbach am 21.07. für unsere Sandhäuser Piloten Steven Jatz und Björn Jatz mit doch unterschiedlichem Ergebnis endete, ruhten jetzt die Hoffnungen auf diesen Lauf, am 4.08.
Eine frühzeitige Anreise ist bei dieser Serie zu empfehlen, dann kann man sich sicher einige kritische Stellen der Strecke in Ruhe anschauen. An diesem Samstag, bei doch recht heißen und trockenen Wetterbedingungen, wurden beide von Papa Günter und Björns Familie – Sandra, Leonie und Paula, begleitet. Der Veranstalter hatte die Waldpassage rausgenommen und stattdessen eine weitere Schleife über die nördliche Wiese eingebaut. Damit wurde die Strecke noch schneller gegenüber 2010.
Auch ein rund 400 m langes Teilstück einer asphaltierten Straße war dabei. Einerseits kritisch durch den losen Sand auf der Straße und andererseits recht Reifenmordend für die doch recht weichen Enduro-Reifen. Der teils recht dichte Staubschleier über der Strecke forderte schon etwas Mut um mit Vollgas da hineinzufahren. Kein Wunder, dass der Veranstalter gelegentlich die Wasserwerfer einsetzte.
Steven mit Startnummer 32 kam beim Start um 13:00 Uhr sehr gut weg. Björn, mit der Startnummer 52 hat ein kleines Problem und verlor dadurch einige Plätze, bzw. rund 30 Sekunden auf Steven. In der 4. Runde zog Björn dann vorbei und baute seinen Vorsprung bis auf 1 Minute 23 aus. Dann war ein kurzer Tankstopp in der Boxengasse fällig. Leider gab es mal wieder kleine Probleme beim Tanken, dadurch schrumpfte Björns Vorsprung auf 29 Sekunden zusammen.
In den folgenden Runden machte sich dann die Hitze bemerkbar. Björn hatte da etwas mehr Konditionsprobleme wie Steven. In der 16. Runde zog Steven dann vorbei. Bis zum Ziel nach 19 Runden und 2 Stunden 5 Minuten und 32,138 Sekunden hatte Steven dann einen Vorsprung  von 1 Minute und 48,343 Sekunden herausgefahren.

Viel Glück wünscht die Familie Björn 2.v.R und Steven 3.v.R beim Start
3 mal Björn
3 mal Steven
Björn, nach der Zieldurchfahrt Steven am Ende des Rennes sichtlich zufrieden

Nach der Erfrischung schaut man gespannt beim Start der

XC-Juniors und XC-Sport C zu

GCC-Tour zu Gast in Goldbach

Am 21./22.07. trafen sich die Freunde der Deutschen Cross Country Meisterschaft zum 4. Lauf der Tour 2012 in Goldbach. Für unsere Sandhäuser Enduro Piloten war das bereits die 6. Veranstaltung in diesem Jahr.
Wie immer bei der GCC, war der Start der XC Beginner auf 13:00 Uhr festgelegt. Da es bis nach Goldbach, bei Aschaffenburg, lediglich 135 km sind, konnte man an dem Samstag zur vernünftigen Morgenstunde abfahren. Es blieb auch noch genügend Zeit um sich die wesentlichen Punkte der Strecke ausgiebig anzusehen.
Wie bereits seit einigen Rennen in diesem Jahr, war auch dieser Samstag nicht gerade vom Wetter verwöhnt. Auf der Hinfahrt und kurz vor dem Start regnete es in Strömen. Zum Rennbeginn hörte der Regen aber rechtzeitig auf. Damit herrschten optimale Bodenbedingungen für die 125 Starter bei den Beginners und den 16 XC-Women, die gemeinsam auf der Strecke waren.
Steven, mit der Startnummer 70 und Björn mit der Startnummer 77, gingen mit der Startreihe 4 auf die, rund 5 km lange Strecke. Durch die besondere Hanglage der eigentlichen Crossstrecke können die Zuschauer, vom Rennzentrum aus, fast die gesamte Strecke überblicken.
Bei diesem 2 Stunden-Rennen war die Boxenstrategie relativ einfach. Steven würde wohl mit einer Tankfüllung auf seiner 2-takter KTM das Rennen durchfahren können. Björn legte sich da lieber auf die sichere Seite und somit gab es nach ca. 1 Stunde einen kurzen Tankstopp. Nachdem Steven in der ersten Runde etwas Pech hatte, musste er Björn vorbeilassen. Dieser baute seinen Vorsprung von Runden zu Runde weiter aus. Gegen Mitte des Rennens waren es dann fast 2 Minuten.
Als Steven diese Information von der Box bekam, steigerte er sein Tempo und kam bis auf 22 Sekunden an Björn heran. Leider hatte Steven in der 14. Runde kurz nach der Startgeraden eine unverschuldete Kollision mit einem anderen Teilnehmer, wobei er unglücklich stürzte und sich verletzte. Dies war auch das AUS nach 1 Stunde und 43 Minuten. Mit dem 95. Platz konnte er wenigstens noch ein paar Punkte für die Clubmeisterschaft retten. Bei Björn lief es normal weiter. Mit 16 Runden und einer Zeit von 2 Stunden 5 Minuten 21,78 Sekunden beendete er als 63. das Rennen.
Glückwunsch und gute Besserung an unsere Enduro-Piloten sowohl viel Glück beim nächsten Einsatz in Mühlhausen, bei Höchstadt im nördlichsten Zipfel Bayerns.

 

Startreihe 4 ist auf der Strecke Björn Jatz, KTM SX-F 350 Steven Jatz, KTM EXC 250

Erfolgreiche Reise nach Wächtersbach

Am 21.Juli machten sich das Team Uwe und Marc Buhmann auf den Weg in das 150 km entfernte Wächtersbach um zum ersten mal an der 7. DMV Kumho Main-Kinzig Rallye teilzunehmen.
Das Vater-Sohn Duo startete in der mit 8 Teams besetzten Klasse F9.

Beim besichtigen der 3 verschiedenen Wertungsprüfungen, die 2 mal gefahren wurden, war die Strecke noch nass trotzdem entschied man sich für die Trockenreifen und lag damit zu 100% richtig. Die WP´s waren nicht so nach dem Geschmack der Sandhäuser Piloten. Vor allem WP 3 und 6. Diese waren die Rallyecross Strecke in Schlüchtern. Eine absolut mörderische Strecke für das Material. Der arme Toyota Corolla musste da ganz schön leiden.

Um 14.18 startete das Sandhäuser Team zum ersten Durchgang, der ohne Probleme verlief. So lag man zur Halbzeit auf Platz 3 mit 4 Sekunden Rückstand auf Platz 2. Nun setzte das Team auf die WP 4. Unser Team ging da volles Risiko und verbesserte die Zeit zu WP 1 um 10 Sekunden! Aber auch die Konkurrenz legte nochmal mächtig nach. Auf der WP 5 fuhren Uwe und Marc nochmal die Klassenbestzeit. Damit war klar, dass die Entscheidung auf dem Zuschauerrundkurs in Schlüchtern fallen würde.
Jeweils 4 Rallyefahrzeuge im Abstand von 10 Sekunden starteten nebeneinander. Uwe und Marc gingen nochmal voll ans Limit, so dass man sogar das vor ihnen gestartete Team Rinke/Göller überholte. Doch leider fehlten am Schluss 1,2 Sekunden auf die 2. Platzierten Nix/Nix. Trotzdem war man über Platz 3 sehr glücklich, der mit einem Pokal belohnt wurde.

Sulzdorf an der Lederhecke!!

Mein Gott, was ist das für ein Ortsname. Doch dies ist der magische Anziehungspunkt in ganz Deutschland. So gegen Ende Juni/Anfang Juli zieht es die nationalen Rallyefahrer (ca. 200 Teams!!) in die Region, die da Grabfeld heißt.
Ein kleiner Verein, der AMC Königshofen im Grabfeld im ADAC e.V., aber allesamt Motorsport infiziert. Da stellen ein paar Leute mal so locker ein Festzelt für mehr als 1000 Personen auf die grüne Wiese vor dem Felsenkeller.
Nachdem Uwe Buhmann und Günter Jatz 2011 den ersten Einsatz bei dieser Veranstaltung mit einem Ausfall beenden mussten, wollte man in diesem Jahr einen zweiten Versuch wagen. Neben dem Toyota Corolla war diesesmal auch der, wieder erstarktem Citroen Saxo mit Sven Koob und Marc Buhmann dabei. Da bereits um 7:00 Uhr die 6 verschiedenen Prüfungen besichtigt werden können, muss man zwangsläufig am Freitag anreisen. Nach der Papier- und Technischen-Abnahme, begaben sich die Teams ins Hotel.
Mit dem Namen Bayernturm kann man erst was anfangen, wenn man von dieser Stelle das gigantische Unwetter in den folgenden Stunden live erlebt hat. Wunderschöne Sicht auf ein Naturschauspiel der besonderen Art. Laut Vorhersage sollte es aber am Samstag trocken sein.
Es war nicht nur trocken, es war fürchterlich heiß. Für manche Teilnehmer hieß das: 12 Stunden in kompletter Montur – feuerfester Fahreranzug und lange Unterwäsche – „durchschwitzen“ bei bis zu 55 Grad im Fahrzeug. Aber Motorsportler suchen ja solche Herausforderungen.
Nach Umnennung starteten Uwe und Günter mit dem Toyota Corolla in der gleichen Klasse wie Sven und Marc mit dem Citroen Saxo – der H 13. Anfangs waren noch 15 Teams in dieser Klasse gemeldet. Doch leider! waren später nur noch 13 Teams auf der Starterliste. Sven und Marc konnten sich recht früh, nach 2 Prüfungen, schon auf den 2. Platz vorschieben. Bei Uwe und Günter machte sich doch der leistungsmäßig schwächere Toyota in dieser H 13 bemerkbar.
Das rein Sandhäuser Team – kämpfte sich so zwischen Platz 5 und 6 durch die Prüfungen. Da keine Zwischenergebnisse bekannt waren, bewegte sich das Team auf einem unsicheren Platz. Pokal Ja oder Nein? das war die Frage.
Währenddessen versuchte Marc seinen Fahrer etwas einzubremsen. „Bloß nichts kaputt machen, der 2. Platz ist ziemlich sicher“. Doch dann kommt die letzte Prüfung – „Der Rundkurs“ im Ortskern von Sulzdorf. Mehr als tausend Fans und Zuschauer an der Strecke. Ein Höllenspektakel, wenn da gleichzeitig 3 Fahrzeuge an den Gartenmauern mit rund 160 km/h vorbeirauschen. – Gänsehaut pur! Und Sven trat nochmal auf das berühmte Pedal, welches den Erfolg sichert.
Bei der grandiosen Siegerehrung durften dann Sven Koob und Marc Buhmann, auf der großen Bühne ihre Pokale in Empfang nehmen. Mit dem 6. Platz schrammten Uwe und Günter knapp am Pokal vorbei. Dennoch wurde bis in den frühen Morgen der Erfolg gefeiert. Nächstes Jahr wieder?

Sven Koob / Marc Buhmann kurz vor

dem Ziel der WP 5

Uwe Buhmann / Günter Jatz mit dem Toyota

Corolla auf der WP 4, am Ortsrand von Sulzdorf

Kein Staub in Marisfeld

Am 30. Juni war der 2. Lauf in der Enduro-X Cup Serie 2012. Nach Niederwürzbach im Saarland, ging es diesesmal nach Marisfeld, bei Suhl in Thüringen.
Für unsere beiden Fahrer – Steven und Björn Jatz waren das dann doch ein paar Kilometer mehr. Rund 290 km genau gesagt. Start, wie üblich bei den Einsteigern, ist um 9:30 Uhr. Somit war klar, dass man am Freitagnachmittag bereits anreisen muss. Es war ein heißes Wochenende vorhergesagt. Am Freitag war es dann auch richtig heiß. Gegen Abend entluden sich zahlreiche Gewitter mit heftigen Regenfällen- fast unwetterartig. Die Nacht im Zelt war dann wiedermal abenteuerlich. Schon 2011 hatten die beiden ihre Wetter-Erfahrungen sammeln können.
Steven hatte sich eigentlich nicht viel vorgenommen. Schließlich war es für ihn das erste Rennen mit einer 2-Takter KTM. Das braucht sicher etwas Eingewöhnung.
Erfreulicherweise war dann am Samstagvormittag die Strecke vollkommen staubfrei. Jedoch hatten die nächtlichen Regenschauer den doch recht harten Boden ziemlich glattpoliert. Das gab besonders an den steilen Auffahrten einige Probleme. Björn musste das eine und andere Mal einiges an Zeit liegen lassen. Unsere beiden Sandhäuser konnten sich doch recht tapfer durchkämpfen. Steven Jatz kam auf dem 10. Platz unter den 20 Fahrern der Einsteigerklasse und Björn Jatz auf dem 14. Platz in der selben Klasse ans Ziel. Mit 125 Gesamtstartern konnte die Veranstaltercrew des Enduro-X Cups recht zufrieden sein.
Nun schaut man wieder nach vorne: Am 21. Juli findet der nächste Lauf der GCC in Goldbach statt. Dazu viel Glück von den Clubkameraden.

Björn Jatz (rechts) in der engen

Waldpassage unterwegs

Steven Jatz in vollem Einsatz auf der

Crossstrecke

17. ADAC Rallye 200 „Saar-Ost“

Für diese 17. Ausgabe der Saar-Ost Rallye hatten sich Uwe Buhmann und Günter Jatz mit dem Toyota Corolla bestens vorbereitet. 14 Teilnehmer waren es in der Klasse N/F9. Bei überwiegend Saarländischer Beteiligung
eine harte Nuss. Marc Buhmann begab sich wieder auf den Beifahrerplatz von Sven Koob im Citroen Saxo. Beide gingen in der Klasse H13 unter 8 Teams an der Start. Bei insgesamt 91 Teams konnte der Veranstalter ein „volles Haus“ vermelden.
Zumal im Rahmen der Gesamtveranstaltung noch 49 Teams in der Historic Rallye unterwegs waren.
3 Wertungsprüfungen hatte der Veranstalter auf seiner Fahrtliste. WP 1 + 4, einem Rundkurs mit mehr als 8km Streckenlänge, darunter eine rasante Ortsdurchfahrt. Wer möchte denn nicht mal mit mehr als 100 km/h
durch die Ortschaft fahren ohne Strafzettel unter den Augen der Polizei? Es war auch die Prüfung, wo Uwe Buhmann und Günter Jatz die gesamte Konkurrenz in der Klasse F9 schocken konnte.
Mit 5 Minuten, 15,5 Sekunden verwiesen unser Sandhäuser Team sämtliche Suzukis und Citroens auf die hinteren Plätze. Da staunte dann so manch ein Konkurrent.
Für Sven Koob und Marc Buhmann lief es am Anfang noch recht gut. Mit einem 4. Platz nach 2 Prüfungen war eigentlich noch alles offen. Leider war der Optimismus auf der WP 3 wohl zu groß.
In einer Linkskurve riskierte Sven zuviel und mußte sich nach einer heftigen Rückwärtsdrehung in den Büschen wiederfinden. Das war dann auch das Aus für dieses Team.
Uwe Buhmann und Günter Jatz lagen in der Mitte des Rennens auf dem 4. Platz in der Klasse und Platz 31 in der Gesamtwertung. Zu dem Zeitpunkt waren der 2. bis 5. innerhalb von 10 Sekunden.
Jeder rechnete sich da noch eine Chance auf einen Pokal aus. Doch es sollte nicht reichen. Mit nur 2,3 Sekunden Rückstand ging es am Pokal vorbei.
Als Trost konnten dafür beide Teams, bei der Tombola nach der Siegerehrung, 50 Ltr. Bier und eine Sportjacke mit nach Hause nehmen.
Nun laufen die Vorbereitungen für die Grabfeldrallye am 30. Juni auf vollen Touren.

Uwe Buhmann und Günter Jatz mit dem

Toyota Corolla in der WP1

vor großer Zuschauerkulisse

Sven Koob und Marc Buhmann mit dem

angeschlagenen Citroen Saxo

Klassensieg für Marc Buhmann

Bereits am Freitag, den 11. Mai machte sich das Team Sven Koob und Marc Buhmann auf den Weg nach Oberellenbach zur 26. ADAC Rallye „Rund um den Alheimer“. Diese Veranstaltung war der erste Vorlauf zum ADAC Rallye-Pokal Südwest der Region Hessen-Thüringen, an dem das Team teilnimmt.
Mit 11 Startern war die Klasse H13 bis 1600ccm erfreulicherweise gut besetzt. Da man die Konkurrenz nicht kannte hieß das Ziel „ankommen“ und Punkte für den ADAC Rallye-Pokal Südwest mitzunehmen.
Am Samstag um 13.53 startete das Team Koob/Buhmann zur ersten WP. Diese, wie auch die zweite Prüfung, verlief für das Team optimal. Auf der WP3, einem Rundkurs, verbremste man sich leider an einer Spitzkehre und musste zurücksetzen. Zusätzlich ging der Motor aus und musste neu gestartet werden. Dies kostete leider viel Zeit. Zu allem Übel wurde das Team noch von einem langsameren Auto aufgehalten. Auf der 4. Wertungsprüfung lief es dafür umso besser, so dass man nach dieser WP die Klasse H13 mit 6 Sekunden Vorsprung anführte. Leider musste das Team nach der 5. WP feststellen, dass die Querlenkerhalterung am Citroen Saxo gebrochen war. Nach kurzem Überlegen entschieden sich Sven Koob und Marc Buhmann die 6. und letzte Wertungsprüfung dennoch zu fahren. Zur Überraschung beider verlief dies ohne Probleme! Trotzdem war man erleichtert, als das Auto im Parc Ferme stand.
Als Sven und Marc dann auf dem Aushang sahen, dass sie mit 16 Sekunden Vorsprung vor einem Citroen C2R2 als Klassensieger geführt wurden, war die Freude natürlich riesengroß. Der 8. Platz in der Gesamtwertung, bei 49 Startern, rundete den Erfolg noch ab. Mit so einem tollen Ergebnis hatte man nicht gerechnet.
Hut ab und herzlichen Glückwunsch von den Clubkameraden.

Sven Koob / Marc Buhmann, unterwegs auf der WP3

24 Stunden Enduranceday am Lausitzzring

Eine etwas andere Art von Endurorennen fand am letzten Pfingstwochenende auf dem Lausitzring im Bundesland Brandenburg statt.
Das Rennen sollte am Samstag, den 26. Mai um 17:00 Uhr gestartet werden. Da der Lausitzring ca. 600 Km von Sandhausen entfernt ist, begab sich das Kurpfalz Racing Team bestehend aus Steven Jatz, Björn Jatz und Frank Traxel, schon am Freitagvormittag auf die Reise. Dank einiger Staus dauerte es dann doch bis fast 16:00 Uhr, bis man auf dem Lausitzring ankam.
Den Abend ließ das Team gemütlich beim Grillen ausklingen. Jedoch ließ man es sich nicht nehmen die Quads im Nachtrennen noch kurz zu besichtigen.
Nach kurzer und erfrischender Nacht begab sich das Team zur Papier- und technischen Abnahme. Dann hieß es die Box in der Boxengasse einzurichten.
Ach ja – die Boxengasse hatte so Ausmaße von 300 x 150 m !!!  Box-Nummer 7 war für das Team Kurpfalz reserviert. Auf 5 x 15m konnten Fahrer und Service es sich dann im Laufe des Vormittags einrichten. Ausreichend Platz für VW-Bus, Hänger und 2 Pavillions war vorhanden. Dann galt es die Stunden bis zum Start irgendwie zu überbrücken.
Dann mußte das größte Problem des Tages sinnvoll gelöst werden: Wer startet um 17:00 Uhr? Mit Hilfe einer lustigen Knobelrunde wurde Frank Traxel die Ehre zu teil.
Die Strategie war nun, dass jeder Fahrer mindestens 2 Runden bei voller Helligkeit fahren kann. 13 km durch Schotter, Brandenburgischem Sand, knackigen Waldpassagen und tückischen Schlammpfützen,
waren doch recht anstrengend. Aber bis zum Anbruch der Dunkelheit war das Team gut im Rennen. Bei den 105 Teams in der Sportklasse, die überwiegend mit 4 Fahrern besetzt waren, zeigten die 11 Teams mit 3 Fahrern recht deutlich ihre Zähne.
Unser kurpfälzer Team konnte bis in die Nacht einen sehr guten 85. Platz in der Klasse behaupten.
Die Nacht war dann eine wirkliche neue Herausforderung für unser junges Enduro-Team. Mit den extremen Lichtverhältnissen von den zahlreichen LED-Scheinwerfern, in Verbindung mit ständigem Staubnebel führte an die Belastungsgrenzen.
Leider verletzte sich Frank seine noch nicht ganz ausgeheilten Bänder des Knöchels, als er sich mit seiner Maschine in einer Auffahrt verklemmte. Der Rennarzt empfahl ihm, auf keinen Fall weiterzufahren.
Die Geschehnisse hinterließen einen Eindruck. Keiner wollte bei dieser ersten Veranstaltung ein unnötiges Risiko eingehen. So beschloß das Team eine gemeinsame Pause bis gegen 5:00 Uhr einzulegen.
Günter Jatz übernahm die Nachtwache und ließ dann um 4:40 den Wecker für Steven Jatz läuten. Der übernahm dann die erste Runde des neuen Tages in der staubigen Hölle des Lausitzringes.
Nachdem Frank etwas geschlafen hatte, fühlte er sich wieder fit genug um wieder in das Rennen einzugreifen. Um 7:50 Uhr startet er in die 18. Runde des Teams. Ein erneuter Sturz machte allen dann klar – so geht es nicht weiter.
Also blieben Steven und Björn als Fahrer für die restlichen 8 Stunden übrig. Zu allem Übel kam gegen Mittag noch ein Defekt am Antriebsritzel von Stevens KTM hinzu. Die Gesichter wurden länger und ratloser.
Da hatte Frank einen guten Vorschlag: „Hi Steven, du wolltest doch immer mal eine 2-Takter testen? Jetzt hast du die Gelegenheit für eine Testfahrt unter Rennbedingungen“
Es wurde sogar eine recht lange Testfahrt. Nach 3 Runden und 2 Stunden hatte Steven sein Erfahrungen mit dieser 2-Takter KTM reichlich gesammelt.
Die Uhr tickte unaufhaltsam weiter… 16:30 Uhr war es, als Björn sich auf den Weg zur letzten Runde machte. Eine stilvolle Zieldurchfahrt und Ankommen waren schließlich das Ziel des Kurpfalz-Teams gewesen.
Mit echter Gänsehaut und unter dem begeisterten Jubel von 1000 Zuschauern und Mitstreitern , kurz hinter dem führenden des Teams „TM-Racing Germany Team 1“, durfte Björn über die Ziellinie fahren.
Was für ein Erlebnis, was für Strapazen, welches Gefühl, welcher Stolz – diese Herausforderung so gemeistert zu haben.
Von den Clubkameraden die herzlichsten Glückwünsche für den erfolgreichen Abschluß einer ganz besonderen Herausforderung.

Das Team: v.l. Frank Traxel, Björn Jatz

Steven Jatz

jörn vor der Zieldurchfahrt nach rund

24 Stunden Strapazen

Begeisterung auf dem Siegerkorso

Kurz nach dem Start Das Schlammloch hatte es in sich Die tükischen Eisenbahnschwellen
Eine harte Mutprobe