Der AMC Kurpfalz ist in der Citroen Racing Trophy vertreten

Unser Beifahrer Marc Buhmann bestreitet in dieser Saison alle Läufe zur Citroen Racing Trophy mit Tobias Just aus Burgpreppach.
Vater und Teamchef Peter Just setzt zu diesem Markenpokal noch ein weiteres Fahrzeug für Florian, den Bruder von Tobias, ein. Alles ist bis ins Detail geplant und durchorganisiert.
Die 6 Meisterschaftsläufe finden alle im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) statt. Dies garantiert eine sehr hohe Medienpräsenz. Sport 1 sendet immer am darauf folgenden Samstag von dem voraus gegangenen Meisterschaftslauf. NTV berichtet ebenfalls am Samstag darauf über die Citroen Racing Trophy.
Der Erste Meisterschaftslauf war am 4. und 5.März, die Saarland Pfalz Rallye 2016, mit Start und Ziel in St.Wendel. Heftiger Schneefall am Freitag, machte schon die Besichtigung der WP´s zu einem Abenteuer. Die Besichtigung und Erstellung der Strecken-Aufschriebe darf in der DRM nur mit normalen Straßenautos erfolgen.

Die WP´s 1 bis 3 sollten schon am Freitagabend gefahren werden. Die Wetterlage zwang den Veranstalter jedoch, die WP 1+3 zu neutralisieren. So wurde nur der Stadt-Rundkurs in St. Wendel gefahren. Da konnten Tobias und Marc ihre Fähigkeiten zeigen. Als absolute Newcomer stellten sie den DS3 R1 gleich auf den 2. Platz von 9 Teilnehmern.

Am Samstagmorgen übernahmen sie mit einer Bestzeit die Führung in der Klasse. Bis WP 8 bauten sie ihren Vorsprung auf über 75 Sekunden aus. Und dies bei Wetterbedingungen, die maximale Fahrzeugbeherrschung verlangten. Eis, Schnee, Matsch und Schotter machten die Reifenwahl extrem schwer.
Doch genau vor den Augen der angereisten Eltern und Freundin spielte sich dann ein Drama ab. Nach ca. 6 von 23 Kilometern auf der Prüfung Windfang, versagte der rechte Vorderreifen seinen Dienst. Tobias und Marc mussten anhalten und den Reservereifen montieren. Fast 5 unendliche Minuten verstrichen dabei. Damit fielen sie vom 1. auf den 3. Platz zurück.
Doch unsere Youngster gaben sich nicht geschlagen. Keine Spur von Resignation oder Frust war zu sehen. Auf den letzten 5 Sonderprüfungen markierten sie 4 Mal die schnellste Zeit.
Wie anspruchsvoll die 135 Sonderprüfungskilometer waren, sah man daran, dass von 76 gestarteten Teams nur 48 die Zielflagge sahen.
Der Sieg in der Klasse blieb in der Familie Just: Florian Just und Markus Heinze siegten nach fehlerfreier Fahrt.
Tobias und Marc freuten sich über Platz 3. Da in der Citroen Racing Trophy alle Läufe zählen, war dies ein sehr viel versprechender Saisonbeginn. Entsprechend wurden die gewonnenen Pokale gefeiert.
Nach 3 Meisterschaftsläufen wird es von Citroen eine Sonderwertung für die meisten Bestzeiten geben. Hier hat unser Team schon 6 auf seinem Konto.
Nächster Lauf ist vom 6. bis 7. Mai die Rallye Sulinger Land.

Gelungene und Erfolgreiche Premiere

Nach 3 erfolgreichen Jahren an der Seite von Vater Uwe Buhmann in der Toyota Corolla AE82 entschied sich Marc Buhmann im Rallye Jahr 2016 zu etwas Neuem. Mit Tobias Just aus Nordbayern, als Fahrer, stellt er sich den Herausforderungen in der Citroen Trophy.

Tobias Just ist 21 Jahre jung und wurde im Jahr 2015 Nordbayrischer Rallyemeister in einem Honda Civic Type R. In der Citroen Trophy starten die beiden mit dem Model DS3 R1. Die Trophy besteht aus 6 Meisterschaftsläufen im Rahmen der Deutschen Rallyemeisterschaft. Bei allen Veranstaltungen wird der Fernsehsender N-TV von vor Ort berichten.

Um sich und das Auto kennenzulernen starteten die beiden am 27. Februar bei der 24. Rallye Südliche Weinstraße. Start und Ziel war, wie in den letzten Jahren, der Kirchbergplatz in dem malerischen und idyllischem Weinort Edenkoben.

2 anspruchsvolle Sprint Prüfungen und ein Rundkurs mit Schotteranteil konnte das  Organisationsteam des MSC Ramberg den 86 Teams zur Verfügung stellen. Da jede Prüfung zweimal gefahren wurde, hatten die Teilnehmer insgesamt 33,92 Kilometer an Wertungsprüfungen zu bewältigen.

Mit der Startnummer 84 gingen Tobias und Marc in der Klasse RC5 an den Start. Die Klasse war mit 8 Teilnehmern bestückt. Da beide erstmals in dieser Klasse an den Start gingen, konnte man die Konkurrenz schlecht einschätzen. Aber das Ziel dieser Rallye lautete für beide: Einstimmung und Test für den ersten Meisterschaftslauf am 4. und 5. März bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye. Der Test klappte auf Anhieb, mit zwei guten Zeiten lag man nach 3 Wertungsprüfungen auf einem erfreulichen 2. Platz. Aber die Konkurrenz war nur 0,7 Sekunden dahinter.

Trotzdem ging man gelassen und mit einer sehr positiven Stimmung in den 2. Durchgang und setzte auf WP4 ein kleines Ausrufezeichen, indem man auf den Führenden in der Klasse Druck machen konnte. Leider wurde die 5 WP wegen einer Ölspur abgebrochen. Auf der 6. Wertungsprüfung fuhr man dann vor den Augen der angereisten Familienmitglieder und Fans eine sehr starke Klassenbestzeit und eine 34. Zeit in der Gesamtwertung. Damit konnte beide sogar deutlich leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich lassen.

Tobias und Marc waren am Ende glücklich und zufrieden über ihren 2. Platz.

„Es fühlte sich nicht an als wäre es die erste gemeinsame Rallye“ waren sich beide am Ende des Tages einig.

Erstes Carrera Race in 2016

Eigentlich sollte das ein Osterrennen geben, doch leider waren alle Termine schon verplant. Aber der AMC Kurpfalz ist ja flexibel. So fand das erste Rennen am Sonntag, den 14. Februar bei „Slot am Ring“ in Hockenheim statt.

Wie schon in den Veranstaltungen zuvor konnten wir dabei auch ein paar junge Damen vom Nachwuchs am „Drücker“ begrüßen. Es soll ja nicht nur eine Gaudi für die Erwachsenen sein, sondern wir wollen unsere Jugend damit näher an den Motorsport bringen.

So konnten wir insgesamt 9 Teilnehmer willkommen heißen. Das erste Rennen ging über 6 x 5 Minuten, also rund 30 Minuten Fahrzeit für jeden Teilnehmer.

Nach 30 Minuten 44 Sekunden und 71 hundertstel, konnte Marc Buhmann mit 139 Runden einen starken ersten Platz für sich verbuchen. Es folgten:  Michael Hirscher 137 Runden, Uwe Buhmann 135, Günter Jatz 129, Thomas Wagenblatt 125, Ramona Wagenblatt 114, Holger Schäfer 111, Amelie Wagenblatt 107 und Emilia Schäfer 83 Runden.

Da noch etwas Zeit zur Verfügung stand,gab es noch ein „Shoot out“ Race. Da zeigte Marc Nerven und musste sich am Ende mit dem 5. Platz zufrieden sein.

Hier das Ergebnis: 1. Michael, 2. Thomas, 3. Uwe, 4. Günter, 5. Marc, 6. Ramona, 7. Holger, 8. Amelie und 9. Emilia.

Besonderer Dank an Bernie vom Slot am Ring. An diesem Tage hatten wir mit etlichen Fahrzeug- und Technikproblemen zu kämpfen. Er konnte uns immer gezielt und schnell weiterhelfen. Wir freuen uns auf das nächste Treffen.

 

Ein trauriger Dezember für den AMC Kurpfalz

Der AMC Kurpfalz trauert um sein ehemaliges Vorstands- und Ehrenmitglied

Werner Buhmann

Werner Buhmann mit seiner Frau Gerti beim Jahresball 1997

 

Er war maßgeblich an der Gründung des AMC Kurpfalz im Jahre 1989 beteiligt und bis 2008 im Vorstand tätig. In den ersten Jahren des Vereins konnte er als stellvertretender Vorsitzender maßgeblich zum Aufbau und Wachstum des Vereins beitragen. Seine Begeisterung beim Rallyesport und den Leistungsprüfungen, vorwiegend auf dem Nürburgring, brachte zahlreiche Motorsportler zum AMC.

In Anerkennung seiner Leistungen ernannte der AMC Kurpfalz ihn 2011 zum Ehrenmitglied.

Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

 

Für den AMC Kurpfalz

Günter Jatz 1. Vorsitzender

 

 

 

 

Der AMC Kurpfalz trauert um sein ehemaliges Vorstandsmitglied

Rolf Schreiner

Rolf Schreiner (rechts) mit seinem Sportfreund Michael Kunz

 

In den ersten Jahren des AMC Kurpfalz konnte er durch sein Engagement zum Erfolg der Veranstaltungen -Automobil-Slalom und der Teilnahme an der Sandhäuser Straßenkerwe beitragen.  Als aktiver Motorsportler bewegte er die Slalom-Szene beim Rhein-Neckar-Pokal  in den 90er Jahren.

Leider ist er zu früh von uns gegangen. Mit seinen 58 Jahren waren die Ziele sicher noch weit gesteckt.

Wir sind ihm dankbar und werden ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

 

Für den AMC Kurpfalz

Günter Jatz 1. Vorsitzender

Carrera Christmas Race

nachdem der Nikolaus am Sonntag, den 6. Dezember Großeinsatz hatte, entschieden wir uns in diesem Jahr unser Carrera Race am 20.12. als Christmas Race zu veranstalten.

Ein starkes Teilnehmerfeld und tolle Stimmung waren der Dank. Selbst die Betreuer von Slot am Ring waren von unserer Mannschaft begeistert. Mit 12 Teilnehmern und ein gemischtes Feld gab es für alle rund 2 Stunden eine tolle Unterhaltung.

Nach den ausgiebigen Trainingsläufen (für jeden rund 18 Minuten), wurde in 2 Gruppen a 6 Teilnehmern auf allen 6 Bahnen jeweils 5 Minuten gefahren. Der Rest der Mannschaft verteilte sich rund um die Strecke und hatte so manches mal heftigen Einsatz um die „verunglückten“ Fahrzeuge auf die richtige Strecke zurückzubringen.

Am Ende gab es für die 9 Erwachsenen und 3 Jugendlichen eine Siegerehrung mit dem traditionalen Nikolaus.

Bei den Jugendlichen kam Emilia auf den 3. Platz. Platz 2 ging an Amelie und Leonie konnte hauchdünn mit 11,32 Sekunden Vorsprung den 1. Platz (mit dem größten Nikolaus) für sich verbuchen.

Bei den Erwachsenen gab es so manche Positionskämpfe und zwischenzeitliche hauchdünne Abstände in den Platzierungen. Doch nach rund 30 Minuten reiner Fahrzeit war das Ergebnis klar.

Holger auf Platz 9, Ramona auf Platz 8. Dann war das Feld schon etwas dichter. Björn auf Platz 7 musste mit nur 8,79 Sekunden Rückstand, Günter auf Platz 6 den Vorrang lassen. Ganze 3 Runden mehr brachten Steven den Platz 5 ein. Platz 4 ging an Uwe, der sich hinter Thomas – auf Platz 3 –  mit einer Runde weniger begnügen musste. Marc, als heißer Favorit, hatte wohl nicht den richtigen Tag erwischt. Platz 2 mit 3 Runden Rückstand auf den Sieger – Michael!

 

Amelie, Leonie und Emilia auf dem Treppchen Die stolzen Herren Marc, Michael und Thomas

Saisonabschluss im hessischen Odenwald

Eigentlich war alles auf einen optimalen Abschluss einer sehr erfolgreichen Rallyesaison 2015 vorbereitet. Die Toyota Corolla bekam extra neue Bremsscheiben und -beläge verordnet. Ansonsten wurde noch einmal die Beleuchtung geprüft, da für die letzten Prüfungen der 48. ADAC Nibelungenring – Rallye am 31.Oktober Dunkelheit voraus gesagt wurde. Der Wettergott zeigte sich ebenfalls von seiner besten Seite und schickte bestes Rallyewetter.

Da die Rallye der Endlauf zum ADAC Rallye Pokal Südwest und zur Saar-Pfalz-Rallyemeisterschaft war, fanden 89 Teams den Weg in den Odenwald.

Die Klasse F9 war mit 11 Startern nicht nur gut, sondern qualitativ sehr gut besetzt. Uwe und Marc Buhmann waren sich vor dem Start einig, dass es diesmal richtig schwer werden würde, ein gutes Ergebnis zu erzielen. 7 sehr anspruchsvolle WP´s, hauptsächlich auf Asphalt, galt es zu bewältigen.

WP 1 war der Klassiker Schlierbachtal mit seiner legendären Ortsdurchfahrt. Hier hatte unser Team in einer 4. Gang Kurve auch gleich sein Aha-Erlebnis. Doch die Corolla blieb auf der Straße. Mit der 4. besten Zeit waren Uwe und Marc zufrieden.

Als nächstes ging es auf die berüchtigte Bergrennstrecke nach Zotzenbach. Hier sind auf 7 Kilometern 60 (!) Kurven zu meistern. Auch hier war für unser Team im 4. Gang ein Aha-Erlebnis dabei. Mit der 5. Zeit konnte der 4. Platz gefestigt werden. Dieser Trend setzte sich auf dem Rundkurs in Hammelbach fort.

Bei der nächsten Prüfung „Übern Berg“ verloren Uwe und Marc den Anschluss zur Spitze jedoch völlig. Warum? Hierzu hatten weder Uwe noch Marc eine Erklärung.

Beim nächsten Durchgang in Zotzenbach konnte sich unser Team wieder auf den 5. Platz schieben.

Diesen verlor man jedoch wieder auf dem Rundkurs in Hammelbach. Da die letzte Prüfung wegen eines Unfalls abgebrochen wurde, war eine Verbesserung nicht mehr möglich.

Uwe und Marc waren über den 6. Platz nicht gerade glücklich. Irgendwie liegt die Nibelungenring Rallye unserem Team nicht. Immerhin konnte Uwe in der Saar Pfalz Meisterschaft den 2. Platz verteidigen. Marc stand hier schon als 2. In der Beifahrerwertung fest.

Das Team dankt allen, vor allem dem B+S Kfz Service, St.Leon, dem AMC Kurpfalz und Familie und Freunden für die Unterstützung im Jahr 2015.

Aufholjagd am Potzberg

Nach dem Ausfall bei der Rallye Kohle und Stahl wurde in die Toyota Corolla ein neuer Schalthebel eingebaut. Außerdem war eine Felge gerissen und musste ausgetauscht werden. Ein großer Dank geht hier an Thomas und Gerhard vom B & S Kfz Service, St.Leon, für die nicht selbstverständliche Unterstützung.

Der MSC Potzberg stellte am 10.10. wieder eine sehr gut geplante und organisierte Rallye auf die Beine. Das neue Rallyezentrum in Hinzweiler bot genügend Platz für Fahrer und Zuschauer. 2 Rundkurse und eine Sprintprüfung verlangten von Team und Auto alles.

Leider lässt die Beteiligung gegen Ende der Saison etwas nach. So gingen immerhin noch 68 Teams bei bedecktem Himmel an den Start. Das Wetter machte die Reifenwahl sehr schwer. Nach dem Abfahren entschieden sich Uwe und Marc für einen kompletten Wechsel. Vorne wurden angefahrene Soft und hinten Supersoft montiert. Diese Wahl verlangt in den schnellen Passagen etwas Zurückhaltung. In den engen und rutschigen Waldpassagen ist dafür mehr Gripp vorhanden.

Genau aus diesen Gründen fehlte am Anfang der Rallye etwas der Speed. Zur Halbzeit befand sich die Corolla bei 5 Startern nur auf dem 4.Rang. Marc wurde schon etwas unruhig, aber Uwe war der Meinung, dass noch etwas nach vorne möglich ist.

Die 3. Zeit auf WP4 bedeutete Platz 3 mit 0,8 Sekunden Rückstand und 0,3 Sekunden Vorsprung.

Auf WP 5, einer schnellen Sprintprüfung mit rutschigen Waldpassagen und sehr schnellen Asphaltkurven zum Ende, konnte unser Team die Bestzeit erzielen. Dadurch lagen Uwe und Marc auf Platz 2 mit 2,8 Sekunden Vorsprung auf den Citroen von Baldauf/Galle.

Auf der letzten Sonderprüfung, einem Rundkurs bei Altenglan, hieß es die Position zu verteidigen.

Dies gelang mit der zweitbesten Zeit. Im Gesamtklassement sprang ein guter 29. Platz heraus.

Der 2. Platz wurde bei der pünktlichen Siegerehrung mit 2 Flaschen Hochprozentigem belohnt, der natürlich erst zu Hause probiert wurde.

In der Saar-Pfalz-Rallye-Meisterschaft hat Marc den 2.Platz in der Beifahrerwertung sicher. Uwe liegt ebenfalls auf Platz 2 in der Fahrerwertung, muss diesen aber am 31.10. bei der Nibelungenring-Rallye verteidigen. Dies ist gleichfalls der Endlauf im ADAC Rallye Pokal Südwest. Hier kämpfen die Teams aus Nordbaden, Hessen, Pfalz, Saarland, Mittelrhein und Württemberg um den Titel. Höchste Spannung ist also angesagt.

Harter Einsatz unseres Rallyeteams am Potzberg.

Rund um den Aischgrund

Bei dieser 55. Internationalen ADAC Zuverlässigkeitsfahrt im Rahmen der Deutschen Enduro Meisterschaft am 20. September, hatten die Veranstalter, MSC Aischgrund und MSC Dachsbach, sich erstmals auf den Festplatz von Neustadt an der Aisch begeben. Ein hervorragendes Gelände für Fahrerlager und Versorgung. Selbst das Parc Ferme für die mehr als 300 Motorräder konnte sich sehen lassen.

Für Steven Jatz war dies die 5. und für Björn Jatz die 3. Veranstaltung in der DEM in diesem Jahr. 3 Runden mit jeweils 65 km standen auf dem Plan.

Die eigentliche Veranstaltung fand am Sonntag statt. Doch für Abnahme und Streckenbesichtigung war es sinnvoll bereits am Samstag anzureisen und zu übernachten.

Nach einem relativ entspannten Samstag, ging es ab 9:00 Uhr für die Teilnehmer auf den rund 6 Stunden langen Kurs. Um 9:31 und 9:32 hieß es für Steven und Björn: „Start frei“.

Rolf Musch vom KTM Team Musch hatte sich für den Service an der ZK1 präpariert und übernahm auch für Steven und Björn den Service. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Motorradhaus Musch in Ketsch, das seit langer Zeit unsere beiden aktiven Endurofahrer auf das Beste betreut.

Somit konnte Papa Günter sich auf die Betreuung direkt vor der Sonderprüfung 1 konzentrieren.

Wie sagte der erste Bürgermeister der Stadt Neustadt, Klaus Meier in seinen Grußworten:

Beim Enduro, dem klassischen Geländesport, geht es an erster Stelle um die Zuverlässigkeit der Motorräder und natürlich um das Können der Fahrer. Beides muss in hervorragender Weise vorhanden sein, um sich bei diesen harten Prüfungen, bei denen jeder Akteur voll und ganz auf sich alleine gestellt ist, bewähren und durchsetzen zu können. Hinzu kommt, dass das zu befahrende Gelände die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade aufweist. Vor allem deshalb ist dieser Sport extrem spannend, und die Zuschauer kommen fast immer voll und ganz auf ihre Kosten.

Björn Jatz hatte sich wirklich auf diese Veranstaltung gefreut, doch wieder schlug der Technikteufel zu, und er musste bereits in der ersten Runde seine Hoffnungen begraben.

Steven musste feststellen, dass nicht die Sonderprüfungen die Herausforderungen waren. Auf den Überbrückungsetappen waren songenannte Zuschauerpunkte eingerichtet. Speziell die Auf- und Abfahrt am Goggoloch brachte etliche Fahrer zur Verzweiflung. Trotz krummen Lenker nach dem Absturz der Maschine kämpfte sich Steven in die Runde 3. Bei der Durchfahrt durch den Hohlgraben sah man deutlich, wie groß die Anstengungen waren. Nach mehr als 200 km und über 6 Stunden Fahrzeit freute er sich über einen strafpunktfreien 31. Platz von 46 Starter in seiner Klasse.

Wer mehr über das berühmte Goggoloch sehen möchte:  hier bei Youtube:   https://www.youtube.com/watch?v=IilWKvxpwvw

 

Am 3. Oktober geht es nun zum 7. Lauf der GCC nach Bühlertann. Gewissermaßen als Vorbereitung für den Endlauf der DEM in Kempenich am 18. Oktober.

Kritische Kontrolle bei der Technischen Abnahmne Mehr als 300 Motorräder im Parc Ferme
Start frei für Björn (r) Tiefer Sand auf der Sonderprüfung 1

Harter Einsatz für Steven im

„Goggoloch“

Steven im 3. Durchgang auf der Sonderprüfung 1

6. Lauf der GCC in Schefflenz

Das war wohl das letzte heiße Wochenende vor dem Herbst, am 12./13. September, wo die Enduro-Piloten bei der German Cross Country Serie antraten.

Gewissermaßen vor der Haustüre wollten Steven und Björn Jatz natürlich nicht fehlen. Das dachen sich auch so ca. 460 Zweirad-Piloten in den 16 Klassen. Wie immer war die Klasse der Beginner mit 90 Startern die stärkste Klasse.

Man hatte sich frühzeitig auf den Weg gemacht, um noch die Strecke zu besichtigen und auch die anderen Teilnehmer zu beobachten. Hauptfazit:  Es wird richtig staubig.

Pünktlich um 13:00 Uhr startete das Teilnhmerfeld, wie immer mit dem Herzschlagsignal für die Woman-Klasse. Kurz darauf waren auch Steven und Björn auf der Strecke. Björn war schon vor dem Start sehr unruhig gewesen. Vielleicht hatte er was geahnt. Nach ca. 40 Minuten musste er aus technischen Gründen aufhören. Mit seinen 4 Runden bis dahin, kam er dennoch auf Platz 76.

11 Sprünge, die zahlreichen Auf- und Abfahrten sowie die Feldpassagen inklusive der schnellen Bergauf- und Bergabprüfungen mit zahlreichen Wellen, die teilweise nur im Douple in „smoother“ Manier genommen werden konnten, sorgten für hohen Anspruch an die Leistung von Fahrer und Maschine.

Steven kämpfte sich tapfer durch den Staub und konnte nach einigen Aha-Erlebnissen zufrieden um 15:09 Uhr mit einem 37. Platz über die Ziellinie fahren.

Start der XC-Beginner 2.v.l. Steven, 3.v.l. Björn Steven in Höhe der Boxengasse, nach der ersten Runde