Enduro Dachsbach

Am Sonntag, den 17. September konnte der MSC Aischbach seine 57. internationale ADAC Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um den Aischgrund“, mit Start und Ziel in Neustadt an der Aisch, veranstalten. 250 Teilnehmer hatten sich in den 12 Klassen am Sonntagfrüh um 9:00 Uhr am Start eingefunden.
Steven und Björn Jatz, waren bereits 2015 in Dachsbach an den Start gegangen. Eine gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung, wo es wirklich Spaß macht mit dabei zu sein. Also gingen beide auch in diesem Jahr die Sache an.
Nach der Anreise am Samstag standen Streckenbesichtigung, Dokumenten- und Technische Abnahme auf dem Programm. Bei einer Gesamtstrecke von rund 200 Kilometern muss man sich die wichtigen Passagen für eine Fußbesichtigung schon raussuchen. Die Strecke setzte sich aus ca. 80% Offroad-Anteil, mit sehr vielen Waldpassagen über Wurzeln und Steine, Schlammlöcher und Trampelpfade zusammen. Dazu kamen 2 Sonderprüfungen mit 3 und 6 km Länge, die jeweils 3 mal auf Bestzeit gefahren wurden.

Björn hatte sich riesig auf diese Veranstaltung gefreut und seine Fitness aufgebaut. Doch leider musste er bereits in der ersten Runde, aus gesundheitlichen Gründen, seine KTM abstellen. Sehr enttäuscht und tief traurig.

 

 

 

Auch Steven hatte sich super vorbereitet. Wenn man dann 3 Tage vorher eine Erkältung einfängt, ist das leider nicht so förderlich. Somit die Devise: Wenigstens ohne Strafminuten ans Ziel kommen.
Um 9:49 ging es von der Startrampe auf dem Festplatz in Neustadt auf die Strecke. Die Etappenzeiten waren ohne Probleme zu schaffen. Die kurzen Pausen für Essen, Trinken und Motorradcheck konnte er locker ausnutzen. Bis auf den Zeitpunkt nach der 4. Prüfung. Innerhalb der Prüfung hatte ihm ein anderer Teilnehmer bei einer Kollision den Fußbremshebel weggerissen. Somit musste Steven den Rest bis zur Servicezone ohne Hinterradbremse zurücklegen. Dort waren 8 Minuten für die Reparatur (diese darf nur der Fahrer selbst vornehmen), Kette spannen, essen, trinken und Tanken zur Verfügung. Das hat funktioniert – ohne Strafminuten.
Hier ein herzliches Dankeschön an das KTM Team Musch aus Ketsch, welches mit Rat und Material unterstützen konnte. Das auch bei den anderen Zeitkontrollen perfekten Service bereitstellte.
Bei traumhaften Wetterbedingungen mit kühlen Temperaturen, ohne Regentropfen und griffigem Ackerboden, war dies wieder eine super Veranstaltung.
Unsere Fahrer blicken jetzt noch vorne, Richtung Kempenich, dort findet am 15.10. der nächste Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft statt. Beide haben bereits genannt. Glückwunsch für das geleistete und alles Gute für die nächste Veranstaltung.

IGE-Lauf in Mernes

Den 7. Lauf, am 09.09., nutzten Steven und Björn Jatz um sich wieder dem Enduro-Sport nach dem Urlaub zu widmen und um sich auf die nächste Herausforderung vorzubereiten. Seit 30 Jahren veranstaltet die Interessengemeinschaft Endurosport e.V. Enduro-Veranstaltungen in ganz Deutschland. Unsere beiden Piloten waren in diesem Jahr bereits in Aarbergen, Aufenau und Bad Windsheim unterwegs. Diesesmal ging es in den Spessart nach Mernes. Es war das 2.Rennen, wo Steven und Björn als Team zum 3-Stunden-Rennen antraten.


Mit viel Skepsis begab man sich am Samstag-Vormittag auf den Weg. Der Wetterbericht hatte heftige Regenfälle prophezeit. Es gibt jedoch auch angenehme Erlebnisse mit dem Wetter. Ideale Bodenverhältnisse und angenehme Temperaturen erwarteten die 47 Teams zum Start um 15:00 Uhr.
Eine fantastische Strecke, für deren Aufbau die Helfer des MSC Mernes mit Applaus bedacht wurden, erwartete die Fahrer.
Aber dennoch richtig anspruchsvoll. Enge Passagen, sandiger Boden, sehr viel Hang-Auf- und Abfahrten. Viele Brems- und Beschleunigungswellen. Abwechslungsreiche schnelle und langsame Kurven und Überraschungsmomente mit starken Absätzen.
Steven übernahm den Start und ging als 2. in seiner Gruppe auf die Strecke. In der ersten Runde fuhr er recht angespannt, da ihm nicht klar war, was auf ihn zukommt. Hinter welchen Ecken sind die Auf und Abfahrten? Welche Hügel können gesprungen werden, wo muss man langsamer machen? So fehlte ihm die nötige Lockerheit und er bekam Probleme mit seinen Unterarmmuskeln.
Nach 3 Runden kam der Wechsel auf Björn. Er hatte sich im Urlaub mit Fitness-Training auf das Rennen vorbereitet. Das zahlte sich aus. Steven veränderte seine Fahrwerkseinstellungen und ging in Runde 6 auf die Strecke. Von da an lief es besser. Unsere Fahrer pendelten sich so bei 9 bis 10 Minuten Fahrzeit pro Runde ein. Am Ende war der Rechner gefragt. Pünktlich um 18:01 Uhr muß der Fahrer in der Box stehen, sonst gibt es ordentlich Strafpunkte. Teambetreuer Günter rechnete richtig. Noch ein letzter Wechsel von Björn auf Steven, im richtigen Moment, sicherte dann die Platzierung.
Gut gerüstet und motiviert geht es nun am 17. September nach Dachsbach.
G.J.

 

Start bei der GCC in Walldorf / Werra

Am 13. Mai fand der 2. Lauf der German Cross Country – Serie in Walldorf in Thüringen statt.
Nachdem Steven Jatz bereits am 1. April seinen ersten Enduro Einsatz in diesem Jahr bei der IGE -Veranstaltung in Aarbergen (südlich von Limburg) hinter sich hatte,
folgte nun Lauf 2 in Walldorf. Er ging in der Gästeklasse unter den 112 Startern auf die 2 stündige Fahrt. Gästeklasse, bedeutete aber auch, dass der Start um 10:00 Uhr erfolgt. So fuhr man an dem Samstag bereits um 4:00 Uhr früh los. Ein randvolles Faherlager sorgte erstmal für Probleme bei der Stellplatzsuche. Da blieb dann keine Zeit sich die Strecke vorher anzusehen. Das bedeutete für die erste Runde erst mal auf Sicht fahren und Strecke kennenlernen.
Mit 5 Minuten Verspätung gingen dann die 41 Super-Senior und anschließend die 112 Guests gruppenweise auf die Strecke. Durch den Regen in den Vortagen waren die Wald- und Bergauf-/Bergab-Passagen sehr tief und schmierig. So gab es gleich in der ersten Runde einige Staus und Stürze. Aufgrund des hinteren Startplatzes hieß das für Steven bei den ersten kniffligen Auffahrten hinten im Stau anstellen. Das kostete zwar etwas Zeit, aber ansonsten kam er ganz gut durch.

Steven Jatz (mitte) nach der Zählstelle auf dem Weg in die 8. Runde

Angenehm warmes Wetter und strahlender Sonnenschein trockneten dann den größten Teil der Cross Strecke ab. Der Wald blieb nass und rutschig und leidete in den 2 Stunden unter den mehr als 150 Fahrern und verschlechterte sich immer mehr.

Nach 2 Stunden und 19 Minuten senkte sich für Steven die Zielflagge. Damit hatte er es auf 10 Runden gebracht.
Diese Veranstaltung war als Trainingslauf zur Vorbereitung des 24 Stunden Enduro Langensteinbach am 3./4. Juni vorgesehen.
Dort werden Steven und Björn Jatz als Solofahrer unter den 33 Einzelstarter sich dieser nächtlichen Herausforderung stellen.

DMSB Enduro CUP 2016 in Kempenich

Die 64. Mittelrheinische ADAC-Geländefahrt Kempenich am 23. Oktober wurde gleichzeitig als 7. und letzter Lauf im DMSB Enduro CUP  2016 ausgetragen.  Leider war am Tag zuvor der Endlauf in der  Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft 2016 in Zschopau, so dass es deutlich weniger Teilnehmer, wie sonst üblich, waren.  Das Ganze hatte damit eher einen familiären Charakter, was nicht unbedingt schlecht war.

Kempenich – das heißt Eifelwetter mit dickem Nebel und Temperaturen knapp über Null in dieser Jahreszeit. Unsere beiden Enduro-Fahrer Steven und Björn Jatz wussten das bereits bei Abgabe der Nennung im Sommer. Somit ging man recht gut vorbereitet an den Start.

Nach der Anreise am Samstag, war erst mal Streckenbesichtigung angesagt. Die Sonderprüfung 1, ein abgeerntetes Maisfeld, machte keine großen Kopfschmerzen. Kniffliger und anspruchsvoller war die Prüfung 2 -Lavasandgrube Wilfried Groß Werk Engeln 1. Crosspassagen und künstliche Lavasandberge hinterließen einen tiefen Eindruck. Was sich auch am Sonntag, beim Rennen, bestätigte. Einige unfreiwillige Abstiege von der Maschine waren angesagt.

Nach der Besichtigung war der Besuch im Nennbüro / Papierabnahme und bei der technischen Abnahme angesagt.

Dann ab ins Hotel. Nach einer entspannten oder angespannten Nacht senkte sich um 10:49 die Startflagge für unsere beiden Fahrer.

Nebelbrühe und 4 Runden mit den zwei Sonderprüfungen bei 86 Minuten Fahrzeit pro Runde für die 52 km, lagen vor ihnen.  Also insgesamt 208km und 5 Stunden, 44 Minuten. Wobei da kaum Zeit zum Ausruhen ist.

Im Fahrerlager und der Boxengasse hatte sich der Service schon mal vorbereitet. Nach jeder Runde stand ein kurzer Tankstopp und Verpflegungsaufnahme auf der Liste. Nicht ganz 10 Minuten waren da zur Verfügung.

Mit Bravur und starkem Einsatz konnten Steven und Björn die Herausforderungen meistern. Mit Platz 21 und 26 war man am Ende recht zufrieden.

ADAC Enduro CUP in Frickenhausen

Baden-Württembergischer ADAC Enduro CUP in Frickenhausen

Bei diesem 3. Lauf, am 9./10. Juli konnte der Veranstalter  125 2er-Teams und 80 Einzelfahrer am Start begrüßen.

Nachdem Steven und Björn Jatz in Odenheim, mit reichlich Wasser kämpften, hoffte man an dem Wochenende auf freundlicheres Wetter. Nun ja, es war trocken. Doch leider dann auch wieder recht heiß an dem Samstag.

Start war um 11:00 Uhr, wo jeder nach Schatten suchte, mussten die Fahrer in der Sonne schwitzen. Steven kam recht gut vom Start weg, obwohl er auf dem letzten Startplatz stand. Mit Platz 60 beendete er seine erste Runde und übergab damit an Björn. Auch Björn nutzte seine erste Runde eher zum Kennenlernen. Danach gingen beide jeweils für 2 Runden auf die Strecke.

Der Veranstalter – MSC Frickenhausen e.V. im ADAC – hatte auf seinem Gelände eine anspruchsvolle Strecke abgesteckt.

Steile Auf- und Abfahrten, sehr enge Walddurchfahrten, eine Wasserdurchfahrt mit Mut zum Risiko und Passagen mit künstlichen Hindernissen, wie Betonröhren, Reifen, Baumstämme etc.

Während der 4 Stunden Renndistanz war auch ordentlicher Getränkenachschub gefragt.  Als Schlussfahrer unseres Teams war Björn recht froh die Ziellinie zu überqueren. „Geschafft“   Platz 49 konnte sich unter diesen Bedingungen und bei dem Teilnehmerfeld sehen lassen.

 

Steven im Starterfeld Björn am Ziel
Steven und Björn auf der Piste

 

ADAC Enduro CUP in Odenheim

Der zweite von 6 Läufen in Baden-Württemberg, fand am 25. Juni in Odenheim auf und neben der Cross-Strecke statt. Wenn man schon die Chance hat so nah vor der Haustüre an diesem 4 Stunden-Rennen für 2er Teams  mitfahren zu können, dann greift man zu.

Steven und Björn Jatz vom AMC Kurpfalz e.V. Sandhausen nutzten die Gelegenheit. Tage zuvor warnte der Veranstalter die Teilnehmer noch vor der möglichen Staubentwicklung und gelegentlicher Wässerung der Strecke. In der Nacht zum Samstag gab es jedoch heftige Regenfälle, so dass für die erste Startgruppe um 8:00 Uhr, teilweise Streckenabschnitte herausgenommen wurden. Zum Glück kam die Sonne hervor und schaffte relativ gute Verhältnisse für den Start um 13:30 Uhr. Steven Jatz übernahm die Startphase für das Kurpfalz-Team. In der ersten Runde hatten leider etliche Fahrer  ein paar Probleme mit der Strecke klarzukommen. Steven musste da einige Warteminuten einlegen. Nach 2 Runden kam der Fahrerwechsel zu Björn Jatz. Zu der Zeit lag das Team auf Platz 20 von 26 Teams in ihrer Klasse.

Steven – da war das Wetter noch TOP Björn in der Schikane der Zeitnahme

Die Anfeuerungsrufe von den Sandhäuser Fans schienen zu helfen, das Team kämpfte sich langsam auf den 18. Platz vor.

Die Fangemeinde aus Sandhausen

Der Veranstalter hatte noch bei der Fahrerbesprechung, kurz vor dem Start, einen möglichen Rennabbruch bei Starkregen in Aussicht gestellt. Um 16:00 Uhr, also nach rund 2 ½ Stunden, zog dann ein Unwetter auf. Nach kurzen Windböen gab es zwar einen ordentlichen Regenguss, aber nur von kurzer Dauer.

In der Boxengasse wurden die meisten Pavillons vorsichtshalber abgebaut. Björn war zu dem Zeitpunkt auf der Strecke und kam mit etwas Glück in die Box zum Fahrerwechsel. Steven traf dann das ganze Ausmaß des Regengusses. Die Strecke war eigentlich unbefahrbar. Alle schauten auf die Rennleitung, ob es wohl einen Rennabbruch geben könnte.

Doch das Wetter besserte sich und das Rennen lief weiter. In der 13. Runde brauchte Steven dann 25 Minuten für diese eine Runde, während es zuvor noch unter 11 Minuten waren. Auch die 14. Runde, die Björn wieder übernahm, lief nicht viel besser. Zwischenzeitlich war man auf den 20. Platz zurückgefallen. Doch zahlreiche Teams kapitulierten vor den Bedingungen. Björn biss sich durch und schob sich auf Platz 16 vor.

Björns Maschine nach der Schlammfahrt

Nach kurzer Befreiung von dem gröbsten Schlamm, fuhr Steven nochmal raus. Immerhin 4 Minuten schneller und welche Überraschung –  Platz 13!  Das war es dann.

Unter den bisher eingeschriebenen 93 Fahrern in der Klasse 1 des ADAC Enduro Cups liegen die beiden Piloten vom AMC Kurpfalz auf Platz 22, nach 2 Läufen. Ein Ansporn?  Ja, als nächstes ist der Lauf 3 in Frickenhausen, am 9. Juli auf dem Programm. Na dann – Daumendrücken und viel Glück.

24 Stunden Enduro Langensteinbach / Penig

Steven und Björn Jatz waren in diesem Jahr bereits zum 5. Mal bei einem 24 Stunden Enduro am Start. 2012 noch als 3er-Team am Lausitzring, danach als 2er, bzw. 4er Team in Langensteinbach/Penig – zwischen Leipzig und Chemnitz. In diesem Jahr beschlossen sie, die Herausforderung die 24 Stunden als Solofahrer in Angriff zu nehmen.

Die Anreise, am Pfingstfreitag, war bereits eine kleine Lotterie. Mit der richtigen Route konnten wir den größten Urlaubsverkehr umgehen. Dann folgten der Aufbau in der Boxengasse und die obligatorische Streckenbesichtigung. Nach gemütlichem Abendessen vom Grill  bereitete man sich auf den Rennsamstag vor. Pünktlich um 12:00 Uhr am 14. Mai 2016 wurde das Feld mit den insgesamt 283 Fahrern auf der Strecke geschickt. Für Steven und Björn liefen die ersten Runden recht unproblematisch. Nach jeweils 2 Runden folgte ein kurzer Boxenstopp.

Für Björn war nach 22 Runden und knapp 8 Stunden Fahrzeit, Feierabend angesagt. Da man solch ein Rennen auch mit dem entsprechenden Freizeitbonus angeht, geht die Gesundheit vor. Gegenüber den Vorjahren war dies dennoch eine deutliche Steigerung.

Bei Steven zahlte sich das Training nun aus. Gegen 21:00 Uhr, bei eintretender Dämmerung stellt er seine Maschine nach 30 Runden im Zelt ab. Am Sonntagvormittag kamen noch ein paar Runden dazu, so dass es letztlich 39 Runden und der 13. Platz unter den 27 gestarteten Fahrern war. Als „Sandhäuser Jungs“ hatten sie sich damit recht tapfer geschlagen.

Steven in der ersten Runde Björn in der ersten Runde

Steven nach der Zeitnahme in Höhe Einfahrt Boxengasse

Björn nach der Zeitnahme in Höhe Einfahrt Boxengasse
Die Sektdusche für Steven nach der Zieldurchfahrt Endlich am Ziel

Rund um den Aischgrund

Bei dieser 55. Internationalen ADAC Zuverlässigkeitsfahrt im Rahmen der Deutschen Enduro Meisterschaft am 20. September, hatten die Veranstalter, MSC Aischgrund und MSC Dachsbach, sich erstmals auf den Festplatz von Neustadt an der Aisch begeben. Ein hervorragendes Gelände für Fahrerlager und Versorgung. Selbst das Parc Ferme für die mehr als 300 Motorräder konnte sich sehen lassen.

Für Steven Jatz war dies die 5. und für Björn Jatz die 3. Veranstaltung in der DEM in diesem Jahr. 3 Runden mit jeweils 65 km standen auf dem Plan.

Die eigentliche Veranstaltung fand am Sonntag statt. Doch für Abnahme und Streckenbesichtigung war es sinnvoll bereits am Samstag anzureisen und zu übernachten.

Nach einem relativ entspannten Samstag, ging es ab 9:00 Uhr für die Teilnehmer auf den rund 6 Stunden langen Kurs. Um 9:31 und 9:32 hieß es für Steven und Björn: „Start frei“.

Rolf Musch vom KTM Team Musch hatte sich für den Service an der ZK1 präpariert und übernahm auch für Steven und Björn den Service. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Motorradhaus Musch in Ketsch, das seit langer Zeit unsere beiden aktiven Endurofahrer auf das Beste betreut.

Somit konnte Papa Günter sich auf die Betreuung direkt vor der Sonderprüfung 1 konzentrieren.

Wie sagte der erste Bürgermeister der Stadt Neustadt, Klaus Meier in seinen Grußworten:

Beim Enduro, dem klassischen Geländesport, geht es an erster Stelle um die Zuverlässigkeit der Motorräder und natürlich um das Können der Fahrer. Beides muss in hervorragender Weise vorhanden sein, um sich bei diesen harten Prüfungen, bei denen jeder Akteur voll und ganz auf sich alleine gestellt ist, bewähren und durchsetzen zu können. Hinzu kommt, dass das zu befahrende Gelände die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade aufweist. Vor allem deshalb ist dieser Sport extrem spannend, und die Zuschauer kommen fast immer voll und ganz auf ihre Kosten.

Björn Jatz hatte sich wirklich auf diese Veranstaltung gefreut, doch wieder schlug der Technikteufel zu, und er musste bereits in der ersten Runde seine Hoffnungen begraben.

Steven musste feststellen, dass nicht die Sonderprüfungen die Herausforderungen waren. Auf den Überbrückungsetappen waren songenannte Zuschauerpunkte eingerichtet. Speziell die Auf- und Abfahrt am Goggoloch brachte etliche Fahrer zur Verzweiflung. Trotz krummen Lenker nach dem Absturz der Maschine kämpfte sich Steven in die Runde 3. Bei der Durchfahrt durch den Hohlgraben sah man deutlich, wie groß die Anstengungen waren. Nach mehr als 200 km und über 6 Stunden Fahrzeit freute er sich über einen strafpunktfreien 31. Platz von 46 Starter in seiner Klasse.

Wer mehr über das berühmte Goggoloch sehen möchte:  hier bei Youtube:   https://www.youtube.com/watch?v=IilWKvxpwvw

 

Am 3. Oktober geht es nun zum 7. Lauf der GCC nach Bühlertann. Gewissermaßen als Vorbereitung für den Endlauf der DEM in Kempenich am 18. Oktober.

Kritische Kontrolle bei der Technischen Abnahmne Mehr als 300 Motorräder im Parc Ferme
Start frei für Björn (r) Tiefer Sand auf der Sonderprüfung 1

Harter Einsatz für Steven im

„Goggoloch“

Steven im 3. Durchgang auf der Sonderprüfung 1

6. Lauf der GCC in Schefflenz

Das war wohl das letzte heiße Wochenende vor dem Herbst, am 12./13. September, wo die Enduro-Piloten bei der German Cross Country Serie antraten.

Gewissermaßen vor der Haustüre wollten Steven und Björn Jatz natürlich nicht fehlen. Das dachen sich auch so ca. 460 Zweirad-Piloten in den 16 Klassen. Wie immer war die Klasse der Beginner mit 90 Startern die stärkste Klasse.

Man hatte sich frühzeitig auf den Weg gemacht, um noch die Strecke zu besichtigen und auch die anderen Teilnehmer zu beobachten. Hauptfazit:  Es wird richtig staubig.

Pünktlich um 13:00 Uhr startete das Teilnhmerfeld, wie immer mit dem Herzschlagsignal für die Woman-Klasse. Kurz darauf waren auch Steven und Björn auf der Strecke. Björn war schon vor dem Start sehr unruhig gewesen. Vielleicht hatte er was geahnt. Nach ca. 40 Minuten musste er aus technischen Gründen aufhören. Mit seinen 4 Runden bis dahin, kam er dennoch auf Platz 76.

11 Sprünge, die zahlreichen Auf- und Abfahrten sowie die Feldpassagen inklusive der schnellen Bergauf- und Bergabprüfungen mit zahlreichen Wellen, die teilweise nur im Douple in „smoother“ Manier genommen werden konnten, sorgten für hohen Anspruch an die Leistung von Fahrer und Maschine.

Steven kämpfte sich tapfer durch den Staub und konnte nach einigen Aha-Erlebnissen zufrieden um 15:09 Uhr mit einem 37. Platz über die Ziellinie fahren.

Start der XC-Beginner 2.v.l. Steven, 3.v.l. Björn Steven in Höhe der Boxengasse, nach der ersten Runde

Goldbach – der Offroad Hexenkessel

Beim vierten Lauf zur MAXXIS Cross Country Meisterschaft (GCC) verwandelte sich das unterfränkische Goldbach in einen Offroad-Hexenkessel. Über 5000 Zuschauer erlebten spannende Duelle. Der 10.000-Seelen-Ort wurde seinem Ruf als GCC-Hochburg einmal mehr als gerecht und belohnte die gesamte Szene mit einem Saison-Höhepunkt.

Früh am Samstagmorgen waren die Bedingungen perfekt. Der lang ersehnte Regen der vergangenen Tage hatte der Strecke mehr als gut getan. Zwar war der Untergrund noch immer hart, doch die Oberfläche zeigte sich griffig. Daher blieben die beiden ersten Läufe nahezu staubfrei.

Der MSC Goldbach hatte im Vorfeld mit schwerem Gerät alles für möglichst nachhaltig perfekte Streckenbedingungen getan. Bis zu 150 Fahrer pro Klasse rückten mit ihren PS-Boliden und scharfkantigen Stollen dem Boden kräftig zu Leibe. Für den Nachmittag des ersten Renntages waren vom Wetterbericht Sturmwarnungen ausgegeben worden, so dass man für alle Eventualitäten gewappnet sein musste. Da mit den heftigen Böen die Staubentwicklung drastisch zunahm, verkürzte man die Gesamtfahrzeit auf 1,5 Stunden, um die Einwohner von Goldbach nicht zu stark mit dem aufgewirbelten Staub zu belasten. Denn nach wie vor hat nur die GCC und damit die Deutsche Cross Country Meisterschaft das Privileg, diese ansonsten ganzjährig gesperrte Strecke einmal im Jahr zu nutzen – und das muss mit Bedacht durchgeführt werden. Mit aus diesem Grund und zur Sicherheit der Fahrer wurden während der einzelnen Rennläufe alle notwendigen Bereiche gewässert, so dass es weder zu rutschig noch zu staubig wurde.

Angespannte Konzentration vor dem Start
Steven Jatz kurz nach dem Start Björn Jatz nach dem Start in der Höhe der Boxengasse

Nach Ansbach, wo es besonders heiß war und die Renndistanz auch verkürzt wurde, waren Steven und Björn Jatz mit viel Optimismus nach Goldbach gekommen. Leider traf sie die Entscheidung der Rennleitung, siehe oben. Der heftige Sturm und die doch teilweise starke Staubentwicklung, machte beiden zu schaffen und sie kamen nicht so in den Rennrhythmus. Günter war als Helfer in der Boxengasse auf Bereitschaft, kam aber zum Glück nicht zum Einsatz.

Nach 90 Minuten wurden die beiden von den angereisten Sandhäuser Fans am Ziel begrüßt.

Nun geht es erst einmal in die Sommerpause. Steven wird wohl am 22. August bei der 22. Internationale ADAC-Geländefahrt Burg, an den Start gehen. Dann heißt es Schefflenz und Dachsbach im September. Bis dahin werden die Witterungsverhältnisse wohl auch besser werden.