Pflichtaufgabe mühsam erfüllt

Am 29. August hatte unser Team Uwe und Marc Buhmann ein sogenanntes Heimspiel bei der 13. ADAC Rallye Alzey.

Die Rallye Oberehe hatte die Corolla fast schadlos überstanden. Die eine oder andere Schweißnaht an der Befestigung der Motorschutzplatte verlangte jedoch ein Nachbessern. Außerdem wurde die Elektrik geprüft und der Zündschalter getauscht.

Diesmal waren die Sonderprüfungen nicht ganz nach dem Geschmack von Auto und Besatzung.

WP1 war ein schneller Rundkurs mit hohem Schotteranteil. Diese Prüfung war schnell und flüssig. Hier konnten Uwe und Marc die 2. beste Zeit in der Klasse F9 (bei 12 Starter) erzielen.

WP2 brachte allerdings schon die Ernüchterung. Ein kurzer, enger Rundkurs mit langer Ausfahrt, dazu noch mit 2 Kehren, lies schon bei der Besichtigung nichts Gutes erwarten.

Uwe und Marc gaben alles, aber die Prüfung lag dem Toyota nicht. Die 5. Klassenzeit ließ unser Team auf Platz 3 zurückfallen.

Noch Schlimmeres ließ WP3 erwarten. Enge 90 Grad Ecken mit kurzen Geraden und einer Spitzkehre machten keine Lust auf `Mehr`. Doch wider Erwarten sprang hier die 3. Zeit heraus. Dadurch befand man sich wieder auf dem 2. Platz. Diesen konnte man auf WP4 verteidigen, um ihn dann wieder auf der WP5 wieder zu verlieren.

Uwe, Marc und Corolla gaben auf der finalen Prüfung noch einmal alles. Doch es reichte diesmal nur zur 5. Zeit und Platz 3 in der Endabrechnung. Dieser wurde bei der Siegerehrung mit Pokalen belohnt. Insgesamt waren Uwe und Marc zufrieden. Eine fehlende Servolenkung und unpassende Getriebeübersetzung verhinderten bei diesen Bedingungen eine bessere Platzierung.

Noch liegt unser Team an der Spitze der Saar-Pfalz-Rallyemeisterschaft. Dies könnte sich jedoch eine Woche später ändern. Unser Team verzichtet auf einen Start in Calw, was wohl die Führung kosten wird.

Nächster Start ist am 12.09. bei der Rallye Kohle und Stahl im Saarland. Bei einem guten Ergebnis könnte Marc dort Saarländischer Rallyemeister werden. Also Daumendrücken – vielleicht ist eine kleine Sensation möglich.

Oberehe 2015 „No Limit“

So lautet das Motto der diesjährigen Auflage des Klassikers in der Vulkaneifel. Auch der AMC Kurpfalz folgte wieder dem Ruf der 44. ADAC Rallye Oberehe am 1. August.

Die Toyota Corolla verlangte nach der Grabfeldrallye vorne neue Bremsscheiben und –beläge.

Außerdem waren 2 neue Reifen fällig. Alles wurde rechtzeitig fertig und so konnten Uwe, Marc, Regina und Katja Freitags Mittags in die Eifel starten. Am selben Abend standen noch Papier- und technische Abnahme auf dem Programm.

Am frühen Samstagmorgen wurden die 2 Sprintprüfungen und 1 Rundkurs besichtigt. Für Uwe und Marc waren alle Sonderprüfungen absolutes Neuland. Also musste ein komplett neuer Aufschrieb erstellt werden.

Bei bestem Eifelwetter startete unser Team gleich mit 2 Bestzeiten und lagen in der Klasse F9 (8 Starter) an der Spitze vor den Teams Schumann/Reinert und Osterhaus/Mausbeck. Auf WP3 schieden Schumann/Reinert durch einen Abflug in einer schnellen Linkskurve aus. Die Besatzung blieb zum Glück heil, der Suzuki war allerdings nicht mehr fahrbereit. An der gleichen Stelle hatten auch Uwe und Marc ihr Aha Erlebnis. Auf dieser WP markierten Osterhaus/Mausbeck die Bestzeit und verkürzten den Rückstand auf 2,7 Sekunden zu unserem führenden Team.

Starker Auftritt auf der WP 1

Starker Auftritt auf der WP 1

Auf WP4 waren wiederum Osterhaus/Mausbeck die Schnellsten der Klasse. Dadurch schmolz der Vorsprung von Uwe und Marc auf 1,6 Sekunden. Auf dem 5 Kilometer langen Rundkurs Basberg war die frontangetriebene Corolla AE82 wieder 2,1 Sekunden schneller als die heckgetriebene Corolla AE86 von Osterhaus/Mausbeck. Also ging unser Team mit 3,7 Sekunden Vorsprung auf die letzte Prüfung Greifenbach – Duppach. Im ersten Durchgang der 6,5 Kilometer langen Sprintprüfung waren hier Osterhaus/Mausbeck 5 Sekunden schneller gewesen. Uwe und Marc gaben nochmals alles. Auch die Corolla lief perfekt. Würde es zum Sieg reichen? Im Ziel war unser Team 8 Sekunden schneller als im ersten Durchgang. An der Zielkontrolle fragte Marc nervös nach der Zeit der Konkurrenz. Diese war zwar 2,5 Sekunden schneller, aber Uwe und Marc konnten 1,2 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten.

So holte nach 19 Jahren wieder ein Sandhäuser Team einen Klassensieg in Oberehe. Im Gesamtklassement belegten sie unter 114 Startern einen sehr guten 30.Platz.

Als nächstes geht es am 29. August bei der Rallye Alzey wieder um Punkte zur Saar-Pfalz-Rallyemeisterschaft. Hier gilt es die Führung zu verteidigen.

Wichtiger Klassensieg beim vorletzten Lauf zur Saarländischen Rallyemeisterschaft

Der vorletzte Lauf zur Saarländischen Rallyemeisterschaft fand am18.07. in Losheim am See statt. Mit dabei war auch Marc Buhmann, der diesmal nicht seinem Vater Uwe Buhmann die Ansagen gab, sondern Joachim Meinzer. Die beiden starteten in der Klasse H13 mit einem Citroen C2R2, welcher auch schon von Joachim Meinzer dieses Jahr bei der Rallye Monte Carlo eingesetzt wurde.

Der Citroen C2R2 ist ein reinrassiges Rallyeauto, welches rennfertig oder im Bausatz bei Citroen erhältlich ist.

In der mit 4 Teilnehmern eher schwach besetzten Klasse starteten die beiden um 14 Uhr von der Eisenbahnhalle in Losheim zur ersten WP.

2 Sprintprüfungen und ein Rundkurs konnte der MSC Losheim seinen Teilnehmern bei einer sehr kompakten Rallye anbieten.

Nachdem Joachim und Marc auf WP 1 noch etwas verhalten waren, folgten auf WP 2 und 3 Bestzeiten. Zur Halbzeit lagen die Beiden 5,5 Sekunden vor dem zweit platzierten Team Fank/Foxius. Zudem konnten sie einen Vorsprung zu dem Team aufbauen, das in der Saarländischen Rallyemeisterschaft vor Marc Buhmann liegt. Für die zweite Schleife war das Ziel also klar: Das Ergebnis verwalten. Auf WP 4 fuhren die beiden wieder die 2. Zeit in der Klasse. Gefolgt von zwei Bestzeiten auf WP 5 und 6. Direkt nach der Zieldurchfahrt freuten sich beide riesig über den Erfolg. Zu dem Klassensieg konnten sie sich auch noch einen starken 11. Platz von 78 Startern erkämpfen. 11,3 Sekunden betrug der Vorsprung am Ende auf das 2. platzierte Team Fank/Foxius.

Strahlende Gesichter bei Marc Buhmann (links) und Joachim Meinzer.

Im Kampf um den Titel in der SRM ist Marc Buhmann wieder auf einem sehr guten Weg und hat eine tolle Ausgangsposition für den Endlauf im September bei der Rallye Kohle & Stahl.

Hitzeschlacht am 4. Juli im Grabfeld

Die Grabfeld Rallye in Sulzdorf an der Lederhecke ist schon seit vielen Jahren der traditionelle Saisonhöhepunkt der nationalen Rallyeszene Deutschlands. Mittlerweile hat die Veranstaltung ein Einzugsgebiet, das von Bremerhaven bis Kitzbühl reicht.

Schon das Anmelden war dieses Jahr ein Abenteuer. 2014 waren alle 260 Startplätze nach 22 Stunden vergeben. Uwe Buhmann setze sich  pünktlich zum Nennungsbeginn am 31.05. um 00:00  an den PC, um einen der begehrten Startplätze zu ergattern. Und er hatte Glück. Wenige Augenblicke nachdem das Team Uwe und Marc Buhmann auf der Nennliste erschien, brach der Server des Veranstalters unter der Last der Teilnehmerflut zusammen. Viola Neubauer, die an der Seite von Monte Carlo Teilnehmer Joachim Meinzer starten wollte, musste sich noch eine qualvolle Woche gedulden, bis die Nennliste erneut öffnete. Doch auch sie hatten es geschafft ihre Nennung rechtzeitig abzugeben. Also standen nach langer Zeit mal wieder 2 Teams des AMC Kurpfalz am Start einer Rallye.

Am frühen Freitagmorgen machten sich Viola, Marc und Uwe gemeinsam auf den Weg nach Bad Königshofen, wo das Quartier für das Wochenende gebucht war. Die frühe Ankunft erlaubte sogar noch ein Bad im Schwimmbad, was bei den hohen Temperaturen sehr gut tat.

Schon das Abfahren der Prüfungen am nächsten Morgen lies erahnen, welche Strapazen an diesem Tag auf Mensch und Material zukommen würden. Das Thermometer erreichte schon früh die 40 Grad Grenze. Zum großen Glück wurden die Teilnehmer nach jeder Sonderprüfung mit Wasser versorgt.

Joachim und Viola gingen mit dem Citroen C2R2 in der Klasse H13 (bei 8 Teams) an den Start. Noch im Januar konnte Joachim Meinzer bei der Rallye Monte Carlo mit dem Auto erfolgreich ans Ziel kommen.  Dieses Mal blieb der C2 schon nach 3 Kilometern nach defektem Wasserschlauch stehen. Entsprechend groß war die Enttäuschung.

Uwe und Marc starteten in der Klasse F9 (18 Teams). Marc hatte das Glück, noch einige originale Aufschriebe von Günter Jatz nutzen zu können.Zum Ziel hatte sich unser Team einen Platz auf dem Podest in der Klasse gegen sehr starke Konkurrenz gesetzt. Nach WP1 fanden sie sich auf Platz 5 in der Zeitentabelle. Auf der nächsten Sonderprüfung konnten Uwe und Marc schon einen Platz gutmachen. Als nächstes stand die legendäre WP Bayernturm XL auf dem Programm. Dies ist eine fast 10 Kilometer lange Sprintprüfung, die entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze führt. Diese WP bietet alles, was das Rallyeherz begehrt. Fahrer und Auto gaben hier nochmal alles und konnten auf Platz 3 vorrücken. Auf den nächsten beiden Sonderprüfungen festigte unser Team den 3.Platz. Zuletzt stand noch der Rundkurs mitten in Sulzdorf an. Hier herrscht eine Atmosphäre, die sich mancher DM Lauf wünscht. Uwe und Marc ließen in der Sauna, mit Namen Toyota Corolla, nichts mehr anbrennen, und fuhren als 3. in der Klasse ins Ziel. Im Gesamt durften sie sich als 60. von 186 Startern freuen. Es ist schon erstaunlich, was dieses fast 30 Jahre alte Auto, immer noch aushält. Vorstand Günter Jatz gratulierte als erster via Handy.

Auf der Prüfung gibt man alles für …. den Pokal bei der Siegerehrung

Nach der wieder sensationellen Siegerehrung feierte unser Team noch lange den Erfolg.

Nächster Start von Marc ist schon am 18.07. an der Seite von Joachim Meinzer bei der Rallye Losheim. Hier möchte er sich die Führung in der saarländischen Rallye Meisterschaft zurück holen. Am 01.08. geht es für Uwe und Marc in die Eifel zur Rallye Oberehe.

Pech bei der Warndt-Rallye

Das Rallyezentrum der ADAC Rallye Wandt ist im saarländischen Völklingen beheimatet. Da diese Veranstaltung gleich zu mehreren Meisterschaften zählt, machten sich Uwe und Marc Buhmann am 20. Juni in aller Frühe auf den weiten Weg. 76 Teams, darunter 10 in der Klasse F9, hatten ihre Nennung abgegeben. Dass dies keine leichte Aufgabe werden würde, war unserem Team schon vorher bekannt. Die Toyota Corolla verlangte nach der Siegesfahrt bei der Rallye Saar Ost, nur nach neuen Bremsklötzen. Die Reifenwahl war allerdings aufgrund von morgendlichen Schauern nicht einfach. Vorne soft und hinten supersoft war die sichere Variante. Damit war man auch gegen einen eventuellen Regenschauer gewappnet.

WP1 war ein schneller Rundkurs mit einer anspruchsvollen Ausfahrt. Diese Prüfung wurde insgesamt 3 mal gefahren. Uwe und Marc erzielten hier die viertbeste Zeit. 1,4 Sekunden auf Platz 2 und 0,9 auf Platz 5 lauteten die Abstände zur Konkurrenz. Da war keine Zeit um sich auszuruhen. WP2 war eine schnelle Sprintprüfung mit einem kurvenreichen Beginn. Nach gutem Start, unterschätzte Uwe eine Kurve etwas und dem Toyota „ging die Straße aus“. Der Ausflug endete kurz vor einem sehr stabilen Baum. Auto und Besatzung blieben zum Glück heil, doch es dauerte ca. 15 Sekunden bis die Corolla wieder auf der Strecke war. Damit war unser Team aussichtslos auf den 8. Platz zurück gefallen. Auf den verbleibenden 5 Sonderprüfungen gaben Uwe und Marc noch mal alles und konnten sich damit auf den 5. Platz vorarbeiten. Das erste Mal in dieser Saison traten sie, etwas enttäuscht, ohne Pokal die Heimreise an. Die Führung in der Saar-Pfalz-Rallye-Meisterschaft konnten beide trotzdem verteidigen.

Als nächstes steht der absolute Saisonhöhepunkt an. In Sulzdorf an der Lederhecke, bei Bad Königshofen, trifft sich am 4. Juli die gesamte nationale Rallyeelite Deutschlands zum Kräftemessen. Bisher haben 230 Teams, darunter 17 in der Klasse F9, ihre Nennung abgegeben. Wir sind gespannt wie sich unser Team dort schlagen wird.

Sekundenkampf im Saarland

Am 06. Juni machte sich unser Team Uwe und Marc Buhmann schon recht früh auf den Weg zur 20. ADAC Rallye Saar Ost. Die Anreise nach Wiebelskirchen im Saarland war begleitet von heftigen Regenschauern. Doch den Rest des Tages konnten Zuschauer und Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein genießen. Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen wagten Uwe und Marc, das Experiment auf der Hinterachse eine etwas härtere Gummimischung zu montieren. Dies sollte sich als Glücksgriff herausstellen. Auf dem Weg zur ersten Sonderprüfung machte sich Uwe leichte Sorgen, da das Corolla Triebwerk etwas unruhig lief. Bei einem kurzen Blick unter die Motorhaube konnte allerdings kein Fehler gefunden werden.

Der MC Saar Ost führte auf der Gemarkung von Mainzweiler 2 sehr schnelle Rundkurse durch. Ein besonderer Dank gilt den Anwohnern, dass sie den ganzen Tag zusammen mit den zahlreichen Zuschauern die 96 Teams anfeuerten.

Die 1. WP führte über die Hauptstraße mitten (!) durch Mainweiler. Hier konnten Uwe und Marc die zweitbeste Zeit in der Klasse F9 (14 Starter) erzielen. Zum Team Schumann/Woll fehlten nur 3,4 Sekunden. Zum Platz 3 hatten sie noch 4,4 Sekunden Vorsprung. Auf WP2 war unser Team nicht zu schlagen. Jedoch konnten sie nur 0,1 Sekunden auf die Führenden aufholen. Zur Halbzeit lag der Toyota mit 5,3 Sekunden Rückstand auf Platz 2. Zum dritten Platz hatten Uwe und Marc schon 10,4 Sekunden Vorsprung. Auf WP4 konnte sich unser Team nochmals deutlich steigern. Zudem wurden Schumann/Woll durch ein langsameres Team aufgehalten. So lag der Toyota plötzlich an der Spitze der Klasse. Und das mit 7,5 Sekunden Vorsprung! Auf WP5 fuhren Schuhmann/Woll nochmals Bestzeit. So lag die Corolla vor dem Finale noch mit 1,7 Sekunden in Front. Hier gaben Team und Auto nochmals alles und konnten mit 3,4 Sekunden Vorsprung durchs Ziel fahren. Im Gesamtklassement erzielte man einen guten 30. Platz.

Durch dieses Top Ergebnis wurde die Führung in der Saar-Pfalz-Rallye Meisterschaft verteidigt. Marc Buhmann übernahm zudem in der saarländischen Rallyemeisterschaft die Führung in der Beifahrerwertung. Über die gesamte Meisterschaft berichtet das Fernsehen (SR) regelmäßig nach jedem Lauf.

Mit Bestzeit auf der letzten Prüfung zum Klassensieg

Nach der Ostalb-Rallye Mitte April war nur ein kurzer Check an der Toyota Corolla notwendig.

Bei bedecktem Himmel reisten Uwe und Marc Buhmann am 9. Mai ins Rheinland-Pfälzische Birkenfeld um an der ADAC Löwenrallye Birkenfeld teilzunehmen. Diese zählt unter anderem zur Saar-Pfalz-Rallyemeisterschaft.

Insgesamt gingen 106 Teams, darunter 14 (!) Starter in der Klasse F9, an den Start. Im Vorauswagen konnte man den Birkenfelder Bürgermeister auf dem Beifahrersitz sehen. Dieser berichtete am Abend bei der Siegerehrung voller Begeisterung von dem besonderen Erlebnis. Das Ziel unseres Teams für diese Rallye hieß ganz klar:  möglichst viele Meisterschaftspunkte holen, um die Führung in der Saar-Pfalz-Rallyemeisterschaft zu verteidigen.

WP1 war ein Asphaltrundkurs mit einem kurzen Schotterstück und einer anspruchsvollen Ausfahrt über einen welligen Waldweg. Hier konnten Uwe und Marc die 2. Zeit in der Klasse erreichen. Die nächste Prüfung war eine kurvenreiche Start-Ziel Prüfung. Da mussten sie das Tempo rausnehmen und fielen etwas zurück. Uwe und Marc lagen damit auf Platz 3 in ihrer Klasse. Aber sie waren immer noch im Bereich ihrer Zielsetzung, wenn auch 10,9 Sekunden hinter den Führenden. WP3 führte das Feld über einen schnellen Asphalt Rundkurs, der durch eine Schotterpassage, noch anspruchsvoller wurde. Hier fühlten sich Team und Auto richtig wohl. Mit der Bestzeit rückte der Toyota auf den 2. Platz vor und verkürzte den Abstand zur Spitze auf 2,7 Sekunden.

In der Zwangspause beschlossen beide, dass man jetzt nochmal alles geben wird und um den Sieg mitkämpfen will.

In der zweiten Schleife wurden die 3 Sonderprüfungen nochmals gefahren. Vor der letzten WP lag unser Team mit 1,7 Sekunden Rückstand immer noch auf Platz 2. Eine etwas zu flotte Gangart sorgte hier für ein Aha-Erlebnis. Trotzdem war die Toyota Corolla das schnellste Auto der Klasse auf dieser Sonderprüfung. Damit fuhr unser Team als Klassensieger auf den Campus der Stadt Birkenfeld. Dieser Sieg wurde am Abend mit 2 Pokalen belohnt. Der 34. Gesamtplatz rundete eine perfekte Rallye von Team und Auto ab. Die Meisterschaftsführung konnte zudem erheblich ausgebaut werden. Marc Buhmann ist damit auch in der Beifahrerwertung der  saarländischen Rallyemeisterschaft ganz weit vorne zu finden.

Am 6. Juni geht unser Team bei der Rallye Saar-Ost in Neunkirchen wieder an den Start um sich wertvolle Meisterschaftspunkte zu holen.

Ein großer Dank geht an Thomas und Gerhard vom B+S Kfz-Service, St.Leon, für die technische Unterstützung bei der Vorbereitung des Toyotas.

Führung in der Saar-Pfalz-Rallye-Meisterschaft

Nach der Rallye Kempenich verlangte die Corolla nach neuen Bremsscheiben und neuen Bremsklötzen. Ansonsten standen keine Reparaturen an.

So konnten Uwe und Marc Buhmann am 11.April sich auf die Reise zur 28. ADAC Ostalb Rallye machen. Das Rallyezentrum lag, wie in den Jahren zuvor, in der Kochertalmetropole Abtsgmünd.

Da der Wetterbericht Frühlingstemperaturen mit eventuellen Regenschauern vorher sagte, wurden neuwertige Medium vorne und Supersoft Reifen hinten montiert. Die Regenschauer blieben, bis auf vereinzelte Tropfen, aus.

Der Veranstalter stellte 5 (!) verschiedene Sonderprüfungen auf die Beine. Dies ist heutzutage eine absolute Mammutaufgabe. Auf WP1, einer neuen, sehr schnellen Sprintprüfung, konnten Uwe und Marc das Tempo an der Spitze der Klasse F9 (10 Starter) mit der 3. Zeit mitgehen. Auf  WP2 hatte Marc einen Aufschrieb von Günter Jatz. Dieser stimmte immer noch. Doch aus unerklärlichen Gründen eilte hier die Spitze davon. WP3 war ein kleiner Rundkurs, mit einer langen, schnellen Ausfahrt. Hier konnte der Toyota wieder mit der Spitze mit halten.

Vor der letzten Prüfung lag unser Team, mit nur 0,9 Sekunden Rückstand zu Platz 4, auf dem 5. Rang.

Also hieß es auf der legendären Prüfung Pommersweiler noch mal alles zu geben. Die Zeit war gut genug, um am Ende sich über den 4. Platz zu freuen. Dieser wurde bei der Siegerehrung mit 2 Pokalen belohnt. Zudem konnten Uwe und Marc hiermit die Führung in der Saar-Pfalz-Rallye-Meisterschaft übernehmen.

Nächster Start ist am 09. Mai bei der Birkenfelder Löwenrallye. Hier lautet das Ziel:  Verteidigung der Meisterschaftsführung.

Starke Vorstellung im Saarland

Traditionell findet am Ostersamstag in Zerf der Auftakt zur Saarländischen Rallyemeisterschaft statt. In diesem Jahr zum zweiten Mal stellte der MSC Zerf eine „Rallye 70“ auf die Beine.

Bei der 26. ADAC Osterrallye Zerf war auch Marc Buhmann mit am Start. Diesmal aber nicht an der Seite von Vater Uwe Buhmann, es hörte Oliver Ziegler auf die Ansagen von dem Sandhäuser  Co-Piloten.

21(!) Teilnehmer waren in ihrer Klasse H14 am Start. 3 Wertungsprüfungen die 2 mal gefahren wurden, hatten die Veranstalter vom MSC Zerf perfekt organisiert. Allerdings nicht nur perfekte sondern auch höchst anspruchsvolle WP´s. Diese verlangten von den 121 Teilnehmer alles an Können, Konzentration und Mut.

Mit etwas Verzögerung startete das Duo Ziegler/Buhmann mit der Toyota Corolla zu WP1. Diese ging man mit etwas Vorsicht an, um bei den extremen Wetterbedingungen keinen Fehler zu machen. Mit Blick auf die Zeiten wussten die beiden, dass sie alles richtig gemacht haben. Wertungsprüfung 2, ein Rundkurs, wurde leider im ersten Durchgang abgesagt. So fanden sich das Team Ziegler/ Buhmann nach WP3 auf den 3. Platz unter den 21 Startern in ihrer Klasse zur Halbzeit im Rallyezentrum ein.

Im zweiten Durchgang war man bereit mehr Risiko einzugehen und so konnten die beiden auf WP4 die 2. Beste Zeit in der Klasse H14 fahren. Durch das Ausscheiden eines Konkurrenten rutschte Oliver Ziegler, mit  Co-Pilot Marc Buhmann, auf den 2. Platz vor.

Oliver Ziegler lies es im Nassen richtig krachen

Dann stand die WP 5 auf dem Plan. Also die, die beim ersten Durchgang nicht gefahren wurde. Es war ein 15 km langer Rundkurs. Pünktlich zum Start dieser WP machte der Himmel seine Schleusen auf und es goss in Strömen. Mit leider nur einem Scheibenwischer bewegten die beiden das Fahrzeug am Limit und überholten sogar noch einen langsameren Teilnehmer. Im Ziel dieser WP wussten beide nicht ob die Zeit für die Platzierung reicht. Die Konkurrenz war schließlich ca. 10 min früher dran gewesen. Aber es war eine Top Zeit, 14 Sekunden schneller als der zweite in ihrer Klasse. Sofort hatte Marc eine SMS von Uwe mit der Nachricht: „Noch so eine Aktion und ihr gewinnt“. Das ließ sich Oliver Ziegler nicht zwei Mal sagen und fuhr auch auf WP 6  die Bestzeit in der Klasse. Somit gewannen Oliver Ziegler und Marc Buhmann die Klasse H14. Sie profitierten zwar von den Ausfällen der Konkurrenz, aber bei solchen Bedienungen fehlerfrei zu fahren, ist schon eine Leistung für sich. Mit diesem Ergebnis führen nun beide die Saarländische Rallyemeisterschaft an. Es wird wohl nur eine Momentaufnahme sein, aber ein Platz unter den Ersten  ist für den Co-Piloten des AMC Kurpfalz durchaus möglich.

Rallye 70 in Kempenich

Die Toyota Corolla hatte die letzte Rallye unbeschadet überstanden. Da die 37. ADAC Rallye Kempenich am 08. März eine Rallye 70 war, entschieden sich Uwe und Marc Buhmann, vorne neue Reifen mit mittlerer Gummimischung zu montieren.

Letztes Jahr führte der DMSB das Pilotprojekt Rallye 70 ein. Wie der Name schon sagt, dürfen hierbei bis zu 70 Kilometer Sonderprüfung gefahren werden. Dies ist doppelt so viel, wie bisher. Reparaturen dürfen nur von Fahrer und Beifahrer mit Werkzeug und Material, das im Rallyeauto mitgeführt wird, durchgeführt werden. Dies soll die Kosten begrenzen.

80 Teams gingen in der Eifel bei Sonnenschein, aber dennoch kühlen Temperaturen, an den Start. Das Tauwetter der vergangenen Tage, machte die Strecken teilweise rutschig. So waren alle Piloten oft vergeblich auf der Suche nach Gripp.

WP1 war ein 6,5 km langer Sprint mit einem kleinen Schotterstück. Hier fuhr unser Team die 2. Zeit in der Klasse F9 (5 Starter).

WP2 war ein sehr anspruchsvoller Rundkurs mit 3 Ortsdurchfahrten. Schnelle Passagen und enge Kurven verlangten von Mensch und Material alles.

WP3 war ein Rundkurs, der auf Kempenicher Gemarkung lag.

Nach dieser Sonderprüfung lagen Uwe und Marc 4,2 Sekunden hinter den Markenkollegen Osterhaus/Mausbeck zurück. Obwohl beide auf WP5 die Zeit vom 1.Durchgang um 15 Sekunden unterbieten konnten, mussten sie sich an diesem Tag mit dem 2.Platz begnügen. Mehr war an diesem Tag nicht drin. Im Gesamtklassement erreichten sie einen guten 31.Platz.

Zufrieden nahmen sie bei der pünktlichen Siegerehrung 2 Pokale entgegen.

Mit dieser Platzierung liegen sie nun auf dem 2.Platz der Saar-Pfalz-Rallye Meisterschaft. Warten wir ab, was hier noch möglich ist.

Im DMSB Rallye Pokal Region West liegt unser Team ebenfalls auf Platz 2. Diese Meisterschaft kann es aus mehreren Gründen leider nicht vollständig bestreiten.

Nächster Start von Marc ist am Ostersamstag an der Seite von Oliver Ziegler bei der Osterrallye in Zerf. Uwe und Marc starten am 11.April zusammen wieder bei der Ostalb-Rallye in Abtsgmünd.